Frohe Ostern!

 

Ich wünsche euch allen ein tolles Osterwochenende, viel Spaß bei der Ostereiersuche und den ganzen Schokohasen! Lasst es euch gut gehen und genießt euer verlängertes Wochenende!

 

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Am Montag fängt meine Challenge an und das ist auch dringend nötig. Eigentlich beginne ich schon heute, da ich gestern eine der schlimmsten Nächte bzw. Abende seit längerem hatte. Ich hab bei 12 Badbesuchen ab 21 Uhr aufgehört zu zählen…die Nacht war dementsprechend bescheiden…

Das war wohl die Rache für 2 Tage „oh ich hab Lust dieses oder jenes zu essen…“ Nun waren dabei gerade mal 2 Bissen Schokolade (kleine Stücke), welche ich dann auch sein lies, da sie mir vor lauter Zucker nicht schmeckten.

Meine Eltern waren zu Besuch und darüber habe ich mich riesig gefreut! Am Freitagabend waren wir zusammen essen in einem für uns neues Restaurant, hoch an einem Berg mit super Aussicht und wahnsinnig leckerem, italienischem Essen… für mich gab es Ravioli mit Spargelfüllung, die Soße sämig mit Gemüsebrühe und Spargelstücken…. soweit so gut. Auch ein Salat war dabei und ich habe von meiner Mum Pizza mitgegessen (die duftete sooo lecker und ich wollte es einfach probieren). Soweit ich weis, war keine Zwiebel enthalten.

Der Abend ging dann noch gut vom Bauch her, aber gestern… wir aßen Maccaroni mit Miracolisoße…. lief komplett aus dem Ruder. Ach war das nervig und schmerzhaft und argh!!!!

Woran es nun genau lag weis ich nicht. War es der Käse von der Pizza oder war was in den Raviolis oder war es die „fertige“ Miracolisoße? Sollte es echt an ein paar Bissen Schokolade gehangen haben?

Nun heisst es stur meine Brötchen und Salat und dass, wo ich doch weniger Kohlenhydrate essen wollte… dafür  gibt es eben insgesamt weniger. Statt 4 Brötchen (sie sind nur halb so groß wie konventionelle), nur noch 2 am Tag und eben mehr Salat.

Auch möchte ich versuchen wieder einen Brei morgens zu essen, da mir dieser zeitweise gut tat.

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Von  meiner besten Freundin habe ich mit das beste Ostergeschenk ever erhalten. Einen ganzen Karton Oatly Hafermilch Barista Edition. Das ist für mich die beste Milch für einen gelungen veganen Kaffee, welche ich bis jetzt je getrunken habe! Es ist auch kein Zucker enthalten und das finde ich klasse. Vielen Dank dafür!

Kaffee gibt es bis auf weiteres nur noch eine halbe Tasse (die andere Hälfte ist Hafermilch), wenn überhaupt mal.

Dafür gab es von meinen Eltern, unter anderem, eine neue, schöne Teetasse. Das heisst, es wird wieder mehr Tee getrunken in nächster Zeit und das ist auch gut so.

 

 

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Somit hoffe ich,  diese „nur“ 2 Tage essen wie ein normaler Mensch…abfangen zu können und das OHNE das Cortison anheben zu müssen. Da bin ich derzeit immernoch auf 5mg und wollte es noch einmal auf 2,5mg senken, sobald ich stabil bin.

Ach das wird schon. 🙂

 

Euch wünsche ich eine wundervolle Zeit und liebe Grüße

 

Signarita

Nicht denken?!

Äh? Ja, das dachte ich auch zuerst. Ich bin nämlich ein großer Fan vom Denken, oft zu meinem Leidwesen. Und ich find es noch viel besser, wenn man „denkt“ bevor man spricht, dass soll ja wahre Wunder wirken. 😉

 

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Aber erstmal von vorne.

Heute war ich zu tiefst schockiert.

Warum?

Meine Waage hat mich knallhart auf den Boden der Tatsachen gebracht. 73,3 kg !

Ich weis, mir geht es seit geraumer Zeit nicht gut – bin nur noch müde, mein Kreislauft sackt permanent ab (vorallem während dem Autofahren, was mich sehr beeunruhigt) und ich kämpfe mit mir selbst. Da fällt es einem noch viel schwerer Sport zu machen oder sich sonst irgendwie aufzuraffen.

Aber diese Kilozahl geht garnicht – zumindest nicht in schwabbeliger Form. *kopfschüttel*

 

Auch sonst bin ich im Moment eher im Panikmodus, vorallem was den Countdown zur nächsten Fitnesstrainer Prüfung Ende Mai anbelangt. Es gibt noch soviel zu lernen!

 

Jeder Tag zählt!

 

Ich fühle mich derzeit dermaßen unwohl in meiner Haut (auch nervlich) und Sport würde 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  1. durch das fitter werden, geht es mir körperlich besser und ich steuere den negativen Symptomen entgegen.
  2. bereite ich mich auch für diese und die darauf folgenden Prüfungen optimal vor und beruhige mein Gewissen – zudem fühle ich mich einfach besser, wenn ich in der Prüfung auch fit „aussehe“.

 

 

Gerade schiele ich auf den Kalender und überlege doch, zumindest für den Anfang, eine Art Challenge zu starten – 4 Wochen wären das dann. *hmmm*

 

Doch was wäre in der Zeit zu beachten bzw. was das Ziel?

 

Und eigentlich widerspricht sich das doch ein wenig meinem letzten Beitrag, bei dem ich nur noch auf mich selbst hören wollte und das ohne Zwänge oder Restriktionen.

Ach, ich bin vom Sternzeichen her Fische, das geht passt doch! *lacht*

Ich vergleich mich da auch nicht mit einem Fähnchen im Wind, sondern eher mit einem Bambus im Wind. *hüstel*

 

Benötige ich für den Start eine Art Leitlinie?

Einfach, um wieder reinzufinden?

 

Letztes Jahr lief die Challenge ja super und es tat mir auch sehr gut, daher halte ich mich ein wenig an diese Richtung.

 

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Nur die Kalorienzahl war vielleicht etwas zu niedrig gewählt mit unter 1000kcal. 1500kcl wären da realistischer und vorallem gesünder. Weniger Kohlenhydrate sollten es dennoch sein, insgesamt gesünder natürlich und am besten „Magen-Darm“ verträglich.

 

Was noch?

 

Sport bzw. Bewegung als Eckpfeiler muss unbedingt sein. Schließlich geht es mir dadurch besser und ohne Sport wird es nichts mit der tollen Figur und dem Wohlbefinden. Sei es Ausdauer, Krafttraining oder eine Runde Yoga.

 

Doch wieviel und wie lange?

Mit einem Programm oder eher freestyle?

 

Heute habe ich tatsächlich „ohne nachzudenken“ meine Matte ausgerollt, ein Workout gemacht und mich auf den Hometrainer geschwungen. Nach der Dusche war ich sowas von seelig, auch wenn ich merkte, wie sehr meine Kondition in letzter Zeit gelitten hat.

Bevor ich wieder Geld für irgendein Programm ausgebe, möchte ich es selbst probieren. Fürs Fitnessstudio zahle ich ja auch schon eine Weile und sollte mal wieder hingehen.

Wie oft also?

Nun 2x am Tag war schon viel, eine Vorlaufzeit von 1-2 Wochen mit  1x pro Tag, 5-6x die Woche und danach evtl. steigern, klingt doch machbar.

Natürlich nicht übertreiben, aber dennoch am Ball bleiben heisst die Devise!

Als Gewicht kann ich es nur grob anpeilen oder einen „Wunsch“ nennen (65kg). Wie ich damit aber schlussendlich aussehe oder ob ich vorher schon sage es passt, kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen und lass es somit einfach auf mich zukommen.

Mehr werde ich nicht festlegen.

Also auch kein: ich lerne zusätzlich noch 2-3 Stunden am Tag und spiele Ukulele etc. Das möchte ich dennoch selbst entscheiden. Ein Schritt in die richtige Richtung ist ja schonmal, dass ich mich 1x am Tag bewusst an den Schreibtisch setze und was ich dann mache, bleibt mir überlassen. „Wollen statt Sollen!“

Ob ich nun jeden Tag berichte oder im Block, dass werde ich auch spontan entscheiden. Eben, was sich besser anfühlt und zeitlich passt.

Vielleicht bietet sich auch ein Wochenbericht an. Eine Übersicht, jeden Samstag?

Klingt garnicht mal so schlecht.

 

Sonntag ist Ruhetag  ! 🙂

 

Und um den Titel des Blogs noch mit aufzugreifen – das ganze führe ich  ohne nachdenken aus, sprich einfach tun. Denn sobald ich darüber nachdenke, denke ich nur und mache nichts dergleichen mehr oder schlimmer, ich verliere mich in Träumereien oder Wehmut und keins von beidem ist schön. Also….

 

Schuhe an und raus oder auf die Matte!

Ich bin morgens wach? Aufstehen und Yoga / Meditieren!

 

Sobald ich nämlich darüber nachdenken, baut sich ein gewisser Widerstand auf, ein „ach ist zu anstrengend oder ich hab keinen Bock“.

Der Anfang ist oft das schwierigste, dann folgt das Dranbleiben – solange – bis es von selbst läuft und später möchte man garnicht mehr ohne sein!

 

Liebe Grüße

Signarita

 

 

Self being / Selbst sein – der Anfang

Wie startet man etwas, das man im Kopf schon „durchlebt“ hat?

Im Kopf „ist“ man bereits die Person (oder möchte sie zumindest sein) und muss sich nun erstmal die Frage stellen:

  „Wie komme ich dahin?“

 

Man fängt mit dem einfachsten und offensichtlichsten an.

Das wäre in meinem Fall Sport + Ernährung gepaart mit Achtsamkeit und Fokus im JETZT.

Themen die sich wie ein roter Faden durch den Blog und mein Leben ziehen.

Doch dieses mal sollen sie mir nicht einfach nur bei meiner Erkrankung helfen.

Nein, ich bin nämlich NICHT meine Krankheit. Ich definiere mich nicht durch sie.

Was bin ich „ohne“ diese Krankheit bzw. WER?

Hiermit erschaffe ich ein ich, welches auch ohne Krankheit existiert und das sehr gut sogar.

Ebenso wenig werde ich einen konkreten Plan erstellen mit :

2x am Tag dieses und 1x  jenes oder 4x die Woche dies.

Ich möchte mich da achtsam und fokusiert rantasten.

 

WAS tut mir gut und vorallem WANN!

 

Mein Körper und mein Gefühl entscheiden selbst.

Ja, es ist gewagt für jemanden, der keine Routine hat zu sagen: „Ach ich mach nach Lust und Laune.“ Denn die Gefahr ist dadurch groß, dass man – genau – garnichts erreicht. ABER ich kenne mich und wenn ich mir irgendwelche Pläne schreibe, Gewohnheitsapps nutze oder wie auch immer – ich tus erst recht nicht oder unter einem Gefühl des „dagegen ankämpfens“.

Ich soll morgens 1 Stunde Sport machen – obwohl ich abends dazu mehr Energie habe?

Wenn ich in meinen Körper hinein fühle, möchte ich erst einmal rausfinden, was er wann benötigt. Was ihm wirklich gut tut und zu welcher Zeit am Tag. Sei es beim Sport, Essen oder beim Lernen. Ich möchte mir Zeit für mich selbst nehmen und darüber berichten.

Also betrachte ich diese beiden Themen im Bezug auf mein Zukunfts-Ich und mein Jetzt-Ich.

Das ZI ist sportlich und da möchte mein JI auch hin. Folglich möchte ich Sport in meine tägliche Routine integrieren. Zudem erinnere ich mich an so manche Situationen in meiner Vergangenheit, bei denen ich merkte, dass mir Sport sehr gut tat und ich mich damit wohl gefühlt habe. Somit kopple ich positive Gedanken und Erinnerungen mit der Aktion „Sport“ und das ist auch wichtig, um etwas umsetzen zu können. Man muss mit Freude, Spaß und positiven Gedanken an die Sache rangehen und auch während dessen, selbst wenn es anstrengend ist – die guten und positiven Effekte hervorheben und sich aktiv ins Jetzt holen.

Das selbe trifft auch auf die Ernährung zu. Kein genauer Essensplan, kein „du darfst nicht“ oder nur 1000kcal (es sollte natürlich auch nicht übertrieben viel sein). Gewisse Lebensmittel meide ich dennoch, weil ich bereits weis, dass sie mir nicht gut tun, aber wenn ich daszwischen mal etwas essen möchte, was mich anspricht, dann tue ich das auch.

Wie z.B. das vegane Croissant mit Heidelbeermarmelade !

 

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Seit Jahren hatte ich keine Marmelade mehr, aus Angst vor dem puren Zucker / Fructose. Gestern ging ich in meinem Bioladen am Aktionsregal vorbei und da war sie. Ich hatte so eine pure Lust auf ein bisschen Marmelade -auf diese ganz spezielle ! Nach gut 10 Minuten hin und herüberlegen hab ich sie einfach gekauft und mit dem veganen Croissant genoßen. Es schmeckte herrlich! Und der Rest ist zum Glück noch lange haltbar. Denn man sollte alles in Maßen genießen, vorallem sowas – dann bleibt es auch lange etwas Besonderes!

Ich will mein Zukunfts-Ich ins Jetzt holen und diese Person sein, dafür begebe ich mich auf die Reise – zu mir selbst – zu meinem Ich.

Das benötigt Zeit, Zeit die ich mir geben werde. Daher werde ich keine Tage zählen (auch wenn die ersten 3-4 Wochen die wichtigsten sind) oder es als Challange deklarieren.

Es gehört einfach zu meinem Weg und auf diesem werde ich gehen Stück für Stück, ein Fuß nach dem anderen.

 

Liebe Grüße

Signarita

Zukunfts-Ich VS. Jetzt-Ich

Ich, wer ist das?

 

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Ist es das ich, das gerade hier sitzt am PC und schreibt? Die Gedanken jetzt im Moment hat und diese tippt.

Oder ist es das ich, welches in meinem Kopf bereits das Leben lebt, welches ich gerne leben möchte?

Das Leben auf Morgen verschieben, hier sitzen und an all die Dinge denken, die ich gerne tun würde, welche mein Zukunfts-ich bereits tut / getan hat.

Das wäre der einfache, der unkomplizierte Weg. Auf Dauer würde er mich oder viel mehr ich mich selbst, zerstören.

Doch ist es wirklich ein Weg? Vielmehr ist es doch ein Stillstand / ein Abbau des eigenen Selbst auf Zeit.

Jeder Tag ähnelt dem letzten. Gefolgt von Müdigkeit, traurigen Gedanken, Bedauern und … „ach was wäre wenn“. Depression schleicht sich ein und legt ganz heimlich still und leise die kalte Hand übers Herz. Nimmt den Verstand ein, Stück für Stück. Man wird emotional, zieht sich zurück und hört irgendwann auf zu kämpfen.

So ging es mir schon oft im Leben und auch jetzt, trotz all dieser tollen Bücher, Ratschläge und Videos von starken Persönlichkeiten und Coaches… kommt dieses kleine dunkle etwas angeschlichen.

Doch ich will nicht ! NEIN !

Dieses mal bin ich nicht hilflos und schaue zu, gebe auf, weil ich kein Ziel oder Licht sehe.

Dieses mal bin ich nicht ohnmächtig und habe Angst in ein leeres schwarzes Loch zu fallen.

Dieses mal sehe ich Licht, spüre, da ist etwas in meinem Leben !

MEIN Leben für das es sich zu kämpfen lohnt!

Da ist mein Weg und mein Ziel !

Ich sehe es doch im Kopf, jeden Tag – in meinem Zukunft-Ich !

SO will ich sein.

DAS will ich alles tun.

DAMIT geht es mir BESSER !

 

 

Natürlich wäre es leichter einfach aufzugeben. Es wäre der leichte Weg einfach weiterhin jeden Tag einfach so dahin zu vegetieren und am darauf folgenden das selbe zu tun – nämlich nichts.

Alltagstrott. Aufstehen (müde sein), Arbeiten, Essen ins Bett gehen (immer noch müde sein).

Doch was ist das für ein Leben?

Für mich ist das kein Leben !

 

Jeder von uns ist einzigartig auf seine ganz eigene besondere Weise.

Jeder von uns hat Talente und Fähigkeiten die aus ihm einen besonderen Menschen machen.

Jeder von uns kann diese Fähigkeiten nutzen und die Welt dadurch etwas schöner und vielfältiger machen.

Jeder von uns – auch ich.

In dem ich Freude, Gesundheit und Stabilität in mein eigenes Leben bringt, kann ich dies auch an andere weitergeben und sei es nur mit einem fröhlichen Lächeln und einer positiven Art.

Es wird nicht leicht und ich werde wirklich das Gefühl haben „kämpfen“ müssen, so ist es oft am Anfang, aber das ist auch gut so. Man findet so zu seiner Mitte, bis man eins ist mit sich selbst -bis man dann das Gefühl hat, man fließt mit dem Leben mit und alles passt so wie es ist. Man fühlt sich gut und wohl in der eigenen Haut. Man freut sich des eigenen Lebens.

Bis zu diesem Punkt will ich durchhalten und mich anstrengen.

Diesen Wechsel habe ich im Moment bitter nötig. Zu erst dachte ich wieder an eine Art „Challange“, aber das soll dieses mal keine Art „Zeitraum“ sein. Gewiss, der Anfang muss mit ca. 3-4 Wochen bestritten werden, aber danach gibt es keine Grenze – open end sozusagen. Gewohnheiten benötigen nunmal Zeit um sich zu etablieren. Man muss sich selbst diese Zeit geben, körperlich wie auch geistig.

Somit starte ich eher ein Projekt: Self being ,“Selbst sein“ (ich finde das Wort schön, auch im englischen)

Genaueres erkläre ich im nächsten Blogeintrag.

Euch wünsche ich noch eine schöne Woche und ein Lächeln auf der Straße.

Signarita

Kopfmenschen haben es nicht leicht!

Gehörst du auch zu denen, die über alles und jeden nachdenken und jedes noch so kleine Problem analysieren?

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Bist du auch jemand, der sich seine Traumwelt im Kopf aufbaut und entweder damit Schwierigkeiten hat diese in die Tat umzusetzen oder mittlerweile sogar lieber dahin flüchtet als sie zu realisieren?  Vielleicht hat man Angst zu Versagen und der eigenen Erwartungshaltung oder die der anderen nicht zu entsprechen. Oder man hat Angst davor, es könnte doch nicht so toll sein wie man sich das ausgemalt hat.

Darum geht es in diesem Blogeintrag:

Erwartungshaltung an die eigenen Wünsche / Träume!

Die Erwartungshaltung an die eigenen Wunschvorstellungen ist hoch. Man malt sich aus, wie toll und perfekt das eigene Leben sein könnte, wenn…. man dieses oder jenes erreicht hätte ( der tolle Körper, die super Ausbildung / Job, das schöne Haus mit Garten, die liebevolle Familie, der perfekte Partner).

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Und wenn es dann anders kommt? Nicht so wird und garnicht so toll ist? Man sein Leben lang eine Lüge im Kopf gelebt hat hat? Oder man vor lauter Angst sich nicht mal traut, die Wünsche umzusetzen?

Hat man dann versagt oder muss man einfach aktzeptiern, dass man im Kopf „übertrieben“ hat und alles neu bewerten.

Eventuell ist das, was daraus in Wirklichkeit geworden ist, sogar viel besser (aber eben nicht exakt so wie man es sich erst ausgemalt hatte). Es mag anders sein, aber nicht minder wertvoll, schön oder erfüllend!

Und falls etwas nicht ganz so gut läuft oder Probleme auftreten, kann man daraus  lernen und daran wachsen. Man ent – täuscht sich selbst. Was etwas Gutes ist!

Die Täuschung die man für sich „erträumt“ hat, wird einem genommen und durch etwas ersetzt, was wirklich funktionieren kann und auch wirklich zu einem selbst passt. Denn das Universum verschwendet nicht – auch keine Probleme.

Versteh mich nicht falsch, Träume sind etwas wundervolles und jeder sollte welche haben. Sie können uns Freude bereiten, Mut machen , Ziele aufzeigen und im Leben vorantreiben. Ziele erleichtern das Erreichen von Träumen ungemein. Ja ohne geht es sogar fast nicht.

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Dennoch sollte man sich nicht dogmatisch an diese Wunschvorstellungen und Träume festketten. Es wird NIE 100 % so sein wie man es sich erträumt oder wünscht. Was, wie oben erwähnt, nicht schlimm ist – im Gegenteil. Das macht das Leben erst aufregender und abwechslungsreicher.

Das sture Festhalten an diesen Träumen „Es MUSS aber genau SO und nicht anders sein!“ macht auf Dauer krank, nicht nur psychisch, sondern auch körperlich. Es frisst die Energie die man eigentlich zum Leben und zum Umsetzen dieser Träume bräuchte – solange, bis man garnichts mehr macht und nur noch in seinem „normalen“ Alltagstrott dahinlebt.

Auch wenn man aus Angst die Träume nicht versucht zu realisieren, raubt das Energie und Lebenskraft. Es kann sogar bishin zur Depression führen. Man verschließt sich und lebt nur noch in der eignen Traumwelt. Ängste plagen einen, was alles passieren könnte, wenn man es doch wagen würde seine Wünsche zu realisieren.

Sicher könnte etwas schief laufen! Manchmal ist das auch so gewollt vom Leben, das nicht alles glatt läuft. Hinterher merkt man das auch selbst, dass es ganz gut so war und nicht anders. Das man daraufhin etwas wichtiges im Leben gelernt hat und stärker, mutiger ist als vorher.

Sei mutig und bleib nicht stecken in deinen Träumen.

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Ein Beispiel zur Veranschaulichung (nichts persönliches von mir 😉 ):

Du hast eine ganz bestimmte Vorstellung von einem Haus. Du weisst wie es aussehen soll, wo es am besten stehen soll ( Waldnah, Ortsrand, Reihenhaus oder  nobles Stadtloft). Vielleicht hast du sogar schon seit Jahren einen eigenen „Bauplan“ im petto.

Nun ist es endlich soweit und gehst, vielleicht mit einem Partner zusammen, auf die Suche. Unter den „angebotenen“ Häusern wirst du nicht fündig. Zu groß, zu klein, da passt dir das Licht nicht, der Garten ist zu klein/groß, leider im Ort und zugebaut oder zu weit draußen am A** der Welt etc. Selberbauen geht nicht? Evtl. kein Geld oder die Grundstücke gefallen dir nicht (auch hier gibts diverse Unterschiede zu deinem „Traumstandort“). Oder dein Partner möchte eine andere Zimmerverteilung, eine andere Bauart oder wohnt lieber innerorts, statt außerhalb oder gar in der Großstadt.

Es tauchen immer mehr Kompromisse auf, die machen müsstest und du ärgerst dich, da du doch diesen ganz speziellen Wunsch hast, diesen speziellen Traum vom Haus.

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Du bist mittlerweile BLIND für die anderen Häuser und Möglichkeiten und fühlst schon beim Besichtigen innere Widerstände und baust Blockaden auf. Du wirst ungehalten und es kommt nicht nur zu Streitigkeiten, sondern auch zu einem Trotzverhalten „Wenn nicht so, dann garnicht!“.

Man wartet und wartet, wird frustrierter und sucht am Ende garnicht mehr. Bleibt in der kleinen Mietswohnung stecken und ärgert sich jeden Tag darüber. Frisst den Kummer in sich hinein oder lässt ihn an sich und anderen aus, flüchtet in den eigenen Kopf zu seinem Traumhäuschen.

Das raubt unheimlich viel Energie. Umso mehr, je länger es andauert. Und man bewegt sich werder vor noch zurück. Man steckt fest und kommt zu garnichts.

Doch was würde einem in dieser Situation helfen?

Ganz wichtig!

Offen sein für die Chancen und Möglichkeiten im Leben!

Es nicht ganz so eng sehen!

Wünsche und Träume verwirklichen, aber nicht auf Perfektion bestehen!

Diese Perfektion gibt es nämlich nicht, auch wenn man behauptet: „Es ist genau so geworden, wie wir es uns vorgestellt haben!“ Beinhaltet dies garantiert den ein oder anderen Kompromiss, von der einen oder anderen Seite. Auch in Ordnung sofern beide es so sehen oder man selbst (im Singlefall) damit glücklich ist!

Du DARFST unperfekt sein!

Deine Träume dürfen UNPERFEKT sein!

Es ist in Ordnung, ja es ist sogar GUT SO ! Es wird dennoch schön, wenn du deine Träume anfängst zu verwirklichen – Stück für Stück und einfach mal sehen, was dabei heraus kommt!

In Beispiel vom Haus, wäre es möglich, bei Hausbesichtigungen offen zu bleiben allein für die „Möglichkeit“ dort zu wohnen.

Wie würde es sich anfühlen, wenn…?

Hat das Haus Eigenschaften und einen Atmosphäre die mir gefallen könnte, in der ich mich sogar wohlfühlen / wie zuhause fühlen könnte?

Du kannst dir das in allen möglichen Formen und Farben ausmalen. Passt es? Wunderbar! Wenn nicht, dann könnte das nächste vielleicht das passende für euch/dich sein.

Oder im Falle eines Grundstücks, könnte man den „eigenen Wunschplan“ vielleicht anpassen und das gemeinsam mit dem Partner. Generell ist es wünschenswert, wenn beide Seiten zu seinem „gemeinsamen Zuhause“finden. Kompromisse gibt es da immer wieder und das ist auch gut so.

Wichtig ist nur, versteife dich nicht auf „diesen einen Plan“ oder „diese eine Vorstellung“. Der Traum gibt einem erstmal  nur die Richtung an, in die du willst und in dem dein Leben verlaufen könnte!

Wenn du dich vorher jedoch darauf versteifst, macht dich das auf Dauer nur unglücklich. Vorallem wenn es anders läuft als gedacht und das wird es in der ein oder anderen Form (im Kleinen oder Großen).

Das Beispiel kann man nun auf viele Themen und Wünsche auslegen. Sei es der „Traumpartner“, die „Traumfigur“ oder der „Traumjob“.

Vielleicht verpasst du deinen Traumpartner, weil du DENKST er müsste „Blondehaare und grüne Augen, 1,80 groß, sportlich und am besten noch Bänker sein und die Eigenschaften/Vorstellungen/Hobbies haben“. Du siehst den wundervollen Mann garnicht, welcher dir im Büro täglich ein liebevolles Lächeln zu wirft, aber eben nicht ganz dieser „Traumvorstellung“ entspricht, aber dennoch auf seine Art gut aussieht.

Bei der Traumfigur, könnte man auch durch hartes Training und strenge Ernährungspläne, nicht zu dem Topmodel werden, das man sich „genau so vorstellt“. Man ist vielleicht kleiner als der Durchschnitt oder die Fettverteilung ist einfach von der Natur her anders. Und DENNOCH kann man SCHÖN sein !

DU BIST AUF DEINE ART SCHÖN!

Sie dich an, so wie du jetzt bist und vergleiche dich nicht mit dem „Traumbild“. Zwar kannst du es als Ansporn und Motivation nehmen, aber kette dich nicht 100% daran fest. Lass es nicht dein Leben dominieren – DU bestimmst dein Leben selbst!

Nimm dir Zeit und schau genau hin!

Fühle im Hier und Jetzt ! 

Sei offen für die tollen Möglichkeiten und

akzeptiere das Jetzt – mach das Beste daraus!

Wie gesagt, Träume sind etwas tolles und auch wichtig!

Sei mutig, träume !

Liebe Grüße

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Ein Blick in die Salatschüssel

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Salat ist ja seit langem neben dem obligatorischen „Kamutbrötchen“ mein must have.

Die meiste Zeit gibt es ihn nur in „grüner“ Form, da ich mir bei jeder weiteren Zutat Gedanken darüber machen muss, ob mein Bauch sie wohl vertragen wird oder nicht.

Beispiel oben – Rote Beete… oft vertrage ich sie nicht, dennoch hatte ich mal wieder den Mut und die Lust darauf und siehe da, es ging gut.

Einen Tag zuvor hatte ich nur Grün und Kartoffeln, dafür aber eine andere „Salatsoße“ als sonst und mir ging es abends nicht sonderlich gut.

Auch der Versuch einen selbstgemachten Couscoussalat mit Paprika zu essen ging schief.

Gestern habe ich dem Salat gedünsteten Romanesco beigefügt und hab es vertragen. Den Brokkoli letzte Woche allerdings wiederum nicht. *seufz*

 

Mein persönliches Dressing besteht derzeit aus folgenden Zutaten, wenn ich wirklich sicher gehen will, dass es mir danach auch gut geht:

 

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Ein Essig nach Wahl von der Firma byodo. Am liebsten ist mir der Himbeeressig oder Kräuteressig.

Ein gutes Olivenöl. Derzeit hab ich folgendes  von Rapunzel in Gebrauch, aber wechsel ab und zu zwischen den Biomarken.

 

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Dann kommen noch Kräuter drüber. Entweder tiefgekühlte Biokräuter oder eine getrocknete Kräutermischung von Lebensbaum.

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Zum Schluss noch etwas Salz und Pfeffer und fertig ist mein Salatdressing für jeden Tag!

 

Das ganze sieht dann als ganz Mahlzeit bei mir so aus:

 

 

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Auch wenn ich das wirklich so gut wie täglich esse, schmeckt es mir auch weiterhin und darüber kann ich nur froh sein.

So sieht also mein Mittag- und mein Abendessen aus. Das Ganze variiert nur nach Menge oder ich esse mal nur Salat oder nur Brötchen – je nach Lust und Hunger.

Abseits dieser Teller versuche ich dennoch etwas Abwechselung für meine Darmflora rein zu bekommen und versuche mich wieder an Müsli und Frischkornbrei.

 

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Darin enthalten sind Haferflocken, Dinkelkleie, Dinkelflocken, Leinsamenschrot, Hanfsamen, Mandelplättchen und Kokosflocken. Das Ganze wird mit heisser Buchweizenmilch aufgegossen und darf eine Weile quellen um es verträglicher zu machen.

Dazwischen gibt es auch mal eine fertige Mischung von Rapunzel.

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Die sind auch sehr gut und enthalten keinen extra Zucker, was mir persönlich sehr wichtig ist.

Den Ayurvedabrei mag ich am liebsten aus dem Sortiment, nur sind darin Trockenfrüchte enthalten. Was Obst in Müsli und Salat betrifft, könnte das bei mir schon wieder einen Blähbauch begünstigen. Also Achtung!

Wenn man die Früchte gut verträgt, ist auch der Omega mit Blaubeeren sehr lecker.

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Ach da gibt es ja auch soviele Sorten! Man muss auch keine Bedenken haben, dass sie „ohne Schokolade und co.“ nicht süß schmecken würden. Ich persönlich empfinde sie schon als süß genug.

So sieht es also derzeit in meinen Schüsseln und auf meinen Tellern aus.

Es könnte bunter sein, aber daran arbeite ich noch. Ein Schritt nach dem anderen und ich bin immer froh um jedes Gemüse oder Gericht das ich ergänzen kann, ohne die Nacht wach zu liegen oder ständig ins Bad laufen zu müssen.

Liebe Grüß

Signarita

 

 

 

Von Arztbesuchen und Kühlschränken

Was für eine Kombi nicht war?

Aber das waren so meine Highlights in der vergangen Zeit. Worüber man sich nicht alles freut und ärgert. Ach, nennen wir es nicht ärgern, sondern es war eher eine Art von „hab ichs mir doch gedacht“.

Doch von vorne.

Beginnen wir mit dem, was mich glücklich gemacht hat und immer noch tut.

Ein Kühlschrank ! Man glaubt es kaum, dass man sich über soetwas alltägliches so sehr freuen kann, aber dem ist tatsächlich so.

Wir sind ein 4 Personen Haushalt (geschweige denn was vielleicht noch an Zuwachs in Zukunft dazu kommt) und wir haben nun jahrelang einen 105 Liter Einbaukühlschrank in der Küche genutzt… es war ein Graus.

Für das „bisschen“ Kochen, vor meiner Zeit und mit einem etwas „einfacheren“ Kochstil, hat das bei 3 Personen wohl gereicht und das Glas „Samt“- Marmelade passte da auch noch rein.

Doch dann kam ich.  Ohje, da muss ja Gemüse, Salat und Obst in den Kühlschrank und davon ganz viel. Ganz zu schweigen von unterschiedlichen „fremdartigen“ Lebensmitteln wie Aufstriche, Tofu, Gewürzpaste und und und….

Quetsch das alles mal in so einen Minikühlschrank und das in RUNDEN, TRICHTERFÖRMIGEN Tupperschüsseln … also wer die erfunden bzw. kauft ist nicht ganz helle gewesen und hat von „Vorratshaltung“ keine Ahnung. Eckig und stapelbar, vorzugsweise aus Glas müssen die Behälter sein!

Ganz zu schweigen vom Reinquetschen der großen Salatköpfe in das Minigemüsefach.

Zudem sind einem beim ganzen Reinstopfen teilweise die Lebensmittel an der Rückwand angefroren…

Und sich sage jetzt nicht, wie oft mir die Colaflasche beim Aufmachen aus der Tür gefallen ist… DA IST KEIN BÜGEL FÜR GETRÄNKE DRAN! Zzzzzzhhh plopp.

Doch die Zeiten sind nun endlich vorbei !

 

 

320 Liter fasst das gute  Stück und wir haben 2 separate Fächer für Gemüse und Obst ! Endlich Platz für alles was nötig ist und auch mal für etwas unnötiges. 😉

Rechts in dem weissen Schrank war der alte Einbaukühlschrank und man erkennt deutlich den Unterschied in der Größe. Den alten haben wir auch ausgetauscht, da dieser mittlerweile eine sehr schlechte Energiebilanz hatte und es einfach nach über 20 Jahre Zeit wurde. Dieser hat auch wieder ein Eisfach für Kräuter und was man sonst noch so zum Kochen fix benötigt (Gefriertruhe ist im Keller)- zudem werden darin auch die Getränke gekühlt.

Hab ich schon erwähnt, dass ich mich riesig darüber freue?

Worüber ich mich noch freue?

Meine Blutwerte.

Dieses mal ist der CRP (Entzündungswert) bei 0,4 mg/l ! Ist das nicht wundervoll? Normwert liegt bei „bis 5mg/l“ und ich war letzten Herbst sogar noch bei einem Wert von über 19,4 mg /l . Die Leukos sind zwar noch erhöht und der BSG und HB passt auch noch nicht, aber insgesamt sieht das doch schon sehr erfreulich aus.

Das einzige was aus der Reihe tanzt ist im Moment das liebe Eisen..

Deswegen wurde ich letzten Freitag zum Arzt zitiert. Vorsorglich habe ich mir schon meine Eisentabletten bestellt und nehme nun jeden Tag eine Tablette zusätzlich zu meinen anderen.

 

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Eigentlich hätte ich mir den Arztbesuch auch sparen können, wie so oft. Ich wusste schon vorher, was er sagen würde und das es nichts bringen würde hin zu gehen. Wohl gemerkt, der Arzt ist Teil meiner Hausarztpraxis und ich war bereits öfter bei ihm (Gespräche verlaufen immer gleich), daher gehe ich lieber zu seinem Kollegen, welcher aber leider an dem Tag nicht da war. Was auch nichts gebracht  hätte.

Arzt:  „Sie wissen, dass sie kein Eisen haben?“ (So hat er es wortwörtlich formuliert.)

Ich:  „Ja, ich nehme auch schon Tabletten deswegen.“

Arzt:  „Ihre Leukos sind auch erhöht.“

Ich: „Ja, das ist bekannt. Auch die Entzündungswerte waren immer recht hoch, da ich Colitis habe.“

Arzt: „Sie haben Colitis, ah ok. Welcher Arzt behandelt sie derzeit und nehmen Sie etwas?“ (Das Rezept lag bereits vor ihm zum unterschreiben.)

Ich: „Keiner. Da mir bis jetzt kein einziger helfen konnte und der letzte mich sogar ins Krankenhaus mit seinen Medikamenten brachte. Ich nehme derzeit 10mg Decortin.“ (zeig auf das Rezept vor ihm)

Arzt: *hmpf* „Wissen Sie, Colitis wird stark von der Psyche beeinflusst, gehen Sie doch mal zu einem Psychologen oder Psychotherapeuten.“ (hat er die letzten 2x auch schon gesagt)

Ich: „Auch wenn es mir soweit gut geht, hab ich nichts gegen eine Gesprächstherapie. Doch finden sie mal einen Therapeuten der einen Platz frei hat…“

Arzt: „Da gibt es eine Seite….!“ (Zeigt er mir doch tatsächlich auf Google, wie man nach einem Psychotherapeuten sucht…)

 

Das war das „Wesentliche“ aus dem Gespräch… *kopfschütteln*

 

Nun was soll man dazu sagen? Am besten nichts und weiter seinen Weg gehen.

 

eisen

 

Also wird nun fleißig Eisen genommen, weiterhin auf die Ernährung, sowei auf das eigene Wohlbefinden und die Psyche geachtet.

Apropos Psyche. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und die Zeit war fühlte sich genau richtig an um mal kurz ein paar Tarotkarten zu legen.

 

„Was ich mir helfen kann in der nächsten Zeit“

 

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Ja, Klarheit bräute ich im Moment in so mancherlei Hinsicht.

Denn auch in der Arbeit sind wir wiedermal in Warteposition und die Firma steckt (nicht zum ersten Mal) wieder in einer Insolvenzphase… *kopfschüttel* Darüber könnte man sich natürlich auch ärgern, aber das bringt nichts. Ende März ist Stichtag. Die Karten sagen, das es  dieses mal aber anders wird:

 

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Sie deuten auf eine „Vertragsauflösung“ hin. Es wird also vermutlich nicht weitergehen, bzw. die Filiale für die ich arbeite wird so nicht weiter bestehen bleiben. Mal sehen was kommt.

Das wäre natürlich sehr schade, da ich dort wo ich nun arbeite sehr glücklich bin. Aber so ist der Lauf der Dinge.

Und wer weis, wozu es gut ist? Wohin mein Weg mich danach führt?

Hätte ich „frei“, könnte ich mehr Zeit in meine Ausbildung stecken und könnte wieder versuchen vom Cortison weg zukommen (da ich dann das Haus nicht verlassen kann).

Arbeitslosengeld oder Hartz4 gibt es für mich nicht. Also keine Sorge, ich würde dann nicht vom Staat leben. Da geht es uns dann doch zu gut – laut Arbeitsamt…

Es gab ja eine Phase, 2017 war das, nach dem Studium, in welcher ich fast ein Jahr nicht arbeiten konnte, da ich kaum aus dem Haus kam und immer in der Nähe des Bades bleiben musste. Das war sehr schlimm für mich und ich fühlte mich oft traurig und nutzlos – gefangen in der Wohnung und in meinem Körper.

Diese Phase ist zwar in dieser Intensität vorbei, aber dennoch ist es täglich ein Roulette, ob ich nachts oder morgens Ruhe im Bauch habe. Das macht es für mich auch schwierig 6-8 Stunden am Stück irgendwo täglich zu arbeiten, wo ich nicht sofort die Möglichkeit habe aufs Klo zu laufen (das in dem Moment auch frei ist) oder morgens später zu kommen, weil es eben gerade nicht so gut geht. Geschweige denn „frei zunehmen“ je nach Gesundheitszustand. *seufz*

Ich bin bereits auf dem Weg der Besserung, vorallem wenn man bedenkt wie schlecht es mir 2016-2017  ging. Und nun will ich auch den letzten Schritt gehen und endlich in Remission kommen, um dann endlich die Möglichkeit zu haben, meine Energie in eine Arbeit stecken zu können.

 

Ich hoffe immer nur das Beste und mal sehen was noch so kommt!

 

Heute Abend gehts aus feierlichem Anlaß zum Griechen und ich freu mich schon auf einen großen Berg Salat!

Liebe Grüße

Signarita