Biokiste Paradieschen

Da ist sie meine Bio – Schnupperkiste vom Paradieschen ! Da ich ja hauptsächlich Rohkost esse, habe ich mir hier von unserem Bioladen dem Paradieschen eine Schnupperkiste bestellt und mich riesig gefreut. So viele herrliche Produkte !

Sieht das nicht lecker aus?!  2 Tage her und schon fast alles verputzt ! Persönlich bräuchte ich für mich alleine schon eine viel größere Kiste glaube ich. *g*  Mal sehen was es dort noch an größeren Kisten zur Auswahl gibt.

Ich findes es super, dass wir hier die Möglichkeit haben, uns so eine Kiste liefern zu lassen. Meine Mum wünscht sich das auch, aber leider gibt es dort auf dem Land keinen Biomarkt in der Nähe, welcher liefern würde. Schade. So etwas sollte es überall geben ! 🙂 Bio für alle !

Begeistert war ich ja von den Bananen und den Äpfeln. Bei den Bananen schmeckt man sofort den Unterschied zu den normalen „Biosorten“, ganz zu schweigen von dem stechenden Geschmack „normaler“ Discounterfrüchte… Sogar die Gurken und Karotten vom Paradieschen esse ich nun immer mit Schale. In konventionellen Märkten gekauftes Gemüse schäle ich auch die in „Bioqualität“.

Die wird jetzt sicherlich regelmäßig unseren Esstisch bereichern.

Danke Paradieschen, dafür das es dich gibt und

du uns mit so tollen Produkten beglückst !

Liebe Grüße

Signarita

Natürlich schön !

Durch das Thema Rohkost / Vollwertkost wird man daran erinnert, wieviel Müll man doch konventionellen Lebensmitteln zu sich nimmt. Nicht nur, dass die meisten Lebensmittel „vorgekocht“, also bereits tot sind und nur noch wenige bis garkeine Nährstoffe mehr enthalten, sie haben oft Zusätze wie Geschmacksverstärker, E-Nummern, Farbstoffe, künstliche Süßungsmittel (davon gibt es mehr als man denkt) und wer weis was noch alles. *Kopfschüttel*

Ja, die Lebensmittel mögen auf den ersten Bissen besser schmecken – das sollen sie ja auch, dadurch lassen sie sich besser verkaufen, aber der Nährwert ist da gleich O. Außerdem nehmen wir diese ganzen Konservierungsmittel und Säuerungsmittel alle auf, in UNSEREN Körper! Ist da dieser Bissen, diese paar Sekunden Geschmack auf der Zunge, es wirklich wert, sich mit so einem Müll zu belasten?

Ich finde nicht. Daher lasse ich es gleich liegen, und sehe mich nach bio Alternativen um. Selbst mein Tofu enthält ähnliche Zusatzstoffe, selbst in Bioqualität.

 

Mit diesen Gedanken stolperte ich dann auch über das Thema Zusatzstoffe und Kosmetik. Ich benutze zwar Bioprodukte wie Lavera etc. und schaue, dass vegan drauf steht, aber selbst dort sind Zusatzstoffe enthalten und sie sind nicht „rein natürlich“.

 

Hierzu hole  ich mir nun Bücher und stöbere im Internet nach informativen Blogs und Videos.

 

Schönheit braucht keine Zusätze von Victoria Rust

 

Geheimnisse der chemiefreien Pflege. Wenn du natürliche, minimalistische, selbstgemachte, vegane Pflege ohne chemische Zusätze suchst, dann bist du hier genau richtig. In diesem Buch findest du viele von mir erprobte Tipps und Rezepte zur sanften Pflege, ohne den Körper zu belasten, ohne Tierversuche und schonend für die Umwelt.

 

Das kleine Büchlein ist wirklich gut geschrieben und geht zudem auch auf die Ernährung ein. Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und Haut, Haare und Nägel. Sie gibt wertvolle Tips und verrät wie sie vom Modepüppchen zur Naturschönheit wurde. Ja, sie sieht von natur aus gut aus und das kann nicht jeder von sich behaupten. Also Wunder ala „Ich hab eine zu große Nase oder meine Ohren stehen ab“ können dadurch nicht behoben werden. 😉 Aber man kann sein Hautbild verbessern und wenn man von innen her strahlt, kommt man gleich viel hübscher rüber und fühlt sich wohler in seiner Haut – ist glücklicher und gesünder. Das wirkt meist mehr auf andere Menschen als ein symetrisches Gesicht. Jeder hat so seine Ecken und Kanten und auch die sind es wert geliebt zu werden . Diese machen uns zu dem, wer wir sind ! Jeder ist schön, auf seine Weise.

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Als Tips habe ich mir bis jetzt mitgenommen:

Haare

Lavaerde und eine Essigrinse

Die Haare wasche ich nun alle 2-3 Tage mit lauwarmen Wasser und einer handvoll Lavaerde. Danach spüle ich das Haar mit Bio-Apfelessig von Beutelsbacher und lasse es 2 Minuten einwirken. Anschließend gut ausspülen. An den Geruch gewöhnt man sich. Ich mag ihn sogar recht gern – er erinnert mich an Salat. Da könnte ich gleich wieder was essen. *g*

Zum Bürsten habe ich mir eine Holzbürste geholt. Man sollte die Haare oft bürsten um die Kopfhaut gut zu durchbluten und somit das Wachstum und die Talgproduktion anzuregen. Mit dem Bürsten verteilt man diesen Talg, welcher als natürliche Schutzschicht fürs Haar dient, im Haar.

Auch wurde mir schon des öfteren Natron empfohlen, was ich aber noch testen wollte.

Hautpflege

Vor dem Duschen gibt es eine Trockenbürstenmassage um das Lymphsystem anzuregen, alte Hautschüppchen zu entfernen und weil es einfach gut tut.

Ich nutze nun wieder mein Bio-Sesamöl zum Einmassieren nach dem Duschen oder wenn ich das Gefühl habe meine Haut ist zu trocken. Gerade an den Beinen habe ich oft rissige Haut. Viel Trinken soll da ja helfen. Da es gut riecht und man sich auch gerne mal massieren lässt, habe ich mir noch das Massageäl von Dresdneressenz geholt. Es durftet herrlich nach Blauer Iris mit Sheabutter.

Auch werde ich keine Badezusätze mehr verwenden und meine Duschgels aufbrauchen. Hier suche ich noch nach passenden Alternativen, da ich keine „Seifenstücke“ mag.

Deos wird auch so ein Thema, aber da lasse ich mich gerne noch inspirieren. Derzeit nutze ich die von CD.

Vielleicht habt ihr ja noch weitere Tips? Bin schon gespannt.

 

Liebe Grüße

Signarita

 

Ich im Badeanzug ?!

Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht. Yvonne trägt einen Badeanzug und fühlt sich wohl. *lacht*

Ich mochte mich nie im Badeanzug, geschweige denn im Bikini. Nö bloß nicht. Gebadet wurde dann noch mit einem T-Shirt drüber, wenn überhaupt. Die Leute könnten ja blöd kucken „Was macht die Dicke da am Strand!“

Da wir für diesen Monat ein romatisches Wellneswochenende gebucht haben, musste noch ein neuer Badeanzug her. Mir gefielen immer schon Vintageklamotten bzw. welche, die danach aussehen. Und somit habe ich mich für dieses „Badekleid“ entschieden.  Ich war baff, als ich es anzog. Normalerweise bestelle ich immer Größe 41-42, wenn es um meine Hüfte geht, aber da ich obenrum Größe M trage, hätte das nicht ganz gepasst. Ich dachte mir eben “ Ach der dehnt sich ja“ und bestellte Größe 40 und der passt wie angegossen ! Er hat sogar noch Platz. 🙂

Es war das erste mal in meinem Leben, dass ich mich nicht schämte oder dachte „Ne, so kannste nicht unter Leute gehen“. Ich fühle mich wohl und sogar hübsch darin. Keine zu fetten Schenkel, keine Rettungsringe die ich verstecken muss und ich hab es nicht einmal gedacht !

Seit der Umstellung auf Rohkost bzw. Vollwertkost fühle ich mich auch anders. Ich betrachte meinen Körper auf eine andere Weise. Sogar nackt fühle ich mich wohl. Sicher die Oberschenkel könnten dünner sein oder auch der Po bzw. straffer, aber das ist alles Training.

Ich habe nichts an Kilogramm verloren. Derzeit pendel ich zwischen 67-69 kg  hin und her.

Aber ich habe an „Gedankenballast“ abgenommen. Ich habe gelernt mich so zu akzeptieren wie ich bin. Mich so wert zu schätzen wie ich bin und sogar so zu lieben wie ich bin. Und das finde ich toll ! Der Rest ergibt sich von alleine – Alles hat seine Zeit !

Wenn man einmal dick war (zumindest ging es mir so) und das für sehr sehr lange Zeit, dann hat man sich so darauf konditioniert, dass man immer denkt man sei dick. Auch wenn dem dann nicht mehr so ist und man Normalgewichtig ist und das im Spiegel sieht oder andere Menschen sagen „Wow, du hast toll abgenommen!“ oder sogar “ Oh du bist aber dünn geworden, weniger dürfte es nicht sein!“.

Man hat immer das Gefühl, dass auch andere Menschen einen für dick halten. Und egal was man anzieht. Sobald man etwas engeres an hat oder es nicht über den Arsch geht – fühlt man sich unwohl. Aus dem Grund habe ich auch immer nur weite Klamotten getragen. In der Schule waren es  XL – T Shirts und auch später musste es immer den Bauch und den Po schön weit bedecken.

2012 wurde das Bild gemacht, mit ca. 85 – 90 kg. Ja, da kucke ich gerade komisch, aber es geht hier auch mehr um die Klamotte. Es war eine Art Kleid. Das trug ich aber nicht als solches, sondern über einer Hose und am besten noch mit einer langen Strickjacke drüber. Davon hatte ich viele. Meine Haut war zu der Zeit auch sehr schlecht, ich Akne – kein Wunder bei der schlechten Ernährung etc.

2014 – So habe ich mich dann versteckt. Lange Klamotten und jaaa nix zeigen von sich.

Ab Mai 2014 gings bergauf mit mir und bergab mit dem Gewicht. Meinen Weg habe ich hier ja schon beschrieben.

Langsam, ganz langsam lernte ich nun mich selbst kennen. Mich und meinen Körper. Und nun sieht man mich auch mal im Badeanzug ! Wer hätte das gedacht? 🙂

Ich bin schon so gespannt wo meine Reise noch hingeht. Wie ich mich entwickeln werde und was ich und mein Körper noch gemeinsam erleben werden. Den wir = ich – gemeinsam !

Schön, wenn du mich begleitest und ich möchte soviele motivieren wie ich kann. Du kannst das nämlich auch ! Glaub an dich !

Ganz liebe Grüße

Signarita

Tag 1-3

So meine 21 Tage haben ja, wie bereits erwähnt, schon angefangen und ich bin gerade bei Tag 3 ! 🙂

Sport

Gestern war ich wieder im Fitnesstudio und habe meine Yogamatte ausgerollt.

Heute hat es leider den ganzen Tag geregnet und da wollte ich nicht draußen joggen gehen. Somit musste der Hometrainer herhalten. Leider hat eine meiner zwei süßen Katzen das Kabel am Lenker durchgebissen…. und somit ist die Anzeige nicht mehr zu gebrauchen. Zum Glück lässt sich der Härtegrad manuell verstellen. *seufz*

Natürlich gings noch auf die liebe Yogamatte.

 Ernährung

Zum Morgen gabs leckeren Frühstücksbrei. Yammy ! Morgen mal mit ner Orange dazu und etwas Kurkuma-Lattepulver und Vanille.

Mittags und Abends gabs 2 große Salate. Ich muss auch dazusagen, dass mit der Rohkost meine Portionen wieder sehr viel größer geworden sind und ich da nicht mit einer kleinen Schüssel, wie ich sie vor einiger Zeit gepostet habe, satt werde.

Ich muss nur noch etwas langsamer essen, da ich beim ersten Bissen so richtig ins Yammy- Gefühl abdriffte und anfange zu schlingen. Gerade bei Rohkost ist das fatal, da man nicht ausreichend kaut und vorverdaut.

Zu meinem Leidwesen… ich hatte heute Mittag 20 Minuten „Augenpflege“ gemacht, sprich – mal auf der Couch geschlummert und bin dann mit Heisshunger aufgewacht…. ich habe 3 Schokostückchen gegessen …. *Schande über mein Haupt*  Ich hatte sie schneller gegessen, als ich nachdenken konnte und da war es schon zu spät. Tja, das ist das fatale, wenn man so etwas alleine macht bzw. die liebe Familie nicht. 😉

Somit habe ich mir heute einen Vorrat Nüsse (ungeröstet und ungesalzen, bio) mitgenommen. Haselnüsse und Cashew. Lecker ! Zu dem noch Datteln und einen Bund Bananen.

Im ersten Bild seht ihr einen Bananen-Orangen Smoothie mit Kurkuma-Latte Pulver und Vanilleextrakt. War super lecker !

Auch habe ich mich mal wieder mit dem Thema Proteinshakes auseinander gesetzt und mir eine vegane/bio Variante ausgesucht, welche ich demnächst einmal bestellen möchte. Da es mir auch um den Muskelaufbau geht, bin ich versucht das mal auszuprobieren.

Geist / Seele

Ich habe mich tatsächlich hingesetzt und „gelernt“ oder viel mehr  – sehr viel gelesen und Karteikarten angelegt. Zwar kein Dänisch, aber für meine Ernährungsberaterausbildung.

Gelesen habe ich auch ausserhalb des Lernens viel. Ich liebe Bücher. 🙂

Derzeit auf dem Reader „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay.



Wie begegnet man den Wirrnissen des Lebens? Mit Geschichten, sagt Jorge Bucay, der die Gabe hat, das Komplizierte einfach werden zu lassen. Und so hilft er seinem Zuhörer Demian, seine Ängste und Probleme besser zu verstehen, indem er ihm Märchen aus aller Welt, Sufi-Gleichnisse, Zen-Weisheiten, antike Sagen, selbst Erfundenes erzählt.

Wirklich schön zu lesen und ich bin schon gespannt wie die Geschichte endet.

Gerade bin ich aus der Badewanne geklettert und habe erst versucht mich dort mit Musik  zu entspannen, bin aber dann auf den super Youtube-Kanal „More Rawfood“ von Maria gestoßen und habe Videos gekuckt bis das Wasser kalt war. 🙂 Sehr informativ, super sympathisch und ehrlich. Reinschauen lohnt sich !  Sie hat auch einen eigenen Blog.

Sonntag ist bei mir Ruhetag, was den Sport angeht. Vielleicht geht es auf die Matte – nur eben langsam und zum entspannen.  Dänisch steht ja noch aus.

Ich wünsche euch auf jeden Fall ein wundervolles Wochenende !

Liebe Grüße

Eure

Signarita

 

 

 

 

 

Meine 21 Tage

Photo by Ian Froome on Unsplash

Mein Neujahrspost hat mich so richtig motiviert !

 Da haben wir sie wieder.

„Guten Tag Frau Motivation! Schön, dass sie vorbei schauen. Bitte bleiben sie doch eine Weile. Am Besten, soooo lange es geht ! “ 🙂

Die Idee von den 21 Tagen lies mich nicht los und somit fang ich einfach an !

Ich möchte es nicht Challenge nennen, der Begriff scheint mir doch etwas ausgeleihert und ist mir vor allem im letzten Jahr zuuuu oft über den Weg gelaufen.

Daher nennen ich sie einfach Meine 21 Tage.

 Simpel, einfach und schickt.

Was ich genau in diesen 21 Tagen erreichen will?

Beständigkeit, Geduld, Disziplin und Lernen zu lernen.

Und im Einzelnen heisst das: 

Ernährung

Überwiegend Rohkost

Vollwertkost

Folglich KEIN Fast Food

KEIN Zucker oder Süßkram (Ausnahme Obst, Datteln etc. frischer Saft)

KEINE Weizenprodukte etc.

Sport

3x die Woche Fitnessstudio

2x die Woche Laufen

JEDEN Tag Yoga

Gesundheit

Runter vom Cortison (bin gerade bei 20mg tgl.).

Da ich hohe Entzündungswerte im Blut habe und medi-bedingt Eisenmangel supplementiere ich demnächst mit Parisan (Kombipräparat).

Vitamtin D ist zu niedrig und ich werde tatsächlich ins Sonnenstudio gehen. Vitamin B12 Wert ist supi.

Trockenbürsten

Einölen nach dem Duschen (hab noch mein Sesamöl).

Sich selbst mehr verwöhnen.

Haare sollen ja schön gesund und lang werden, daher wasche ich sie nur noch alle 2-3 Tage mit Lavaerde und danach mache ich eine Essigrinse . Eintrag hierzu folgt dann noch.

Geist und Seele

Kontinuierlich meine Ernährungslehre lernen für meine Ausbildung.

Weniger Zeit vor dem PC verbringen, folglich mehr Lesen.

Linoldruck ausprobieren.

Dänisch lernen.

Meditieren

Achtsam sein

 Das ist ja mal ne Liste. Sie erschreckt mich nicht ab, im Gegenteil.

Mein Leben möchte ich genau so haben – so leben, fühlen, spüren, mich darüber freuen und weiter geben.

Ich freu mich auf diesen Weg und hab auch einfach schonmal angefangen. Warum warten? Warum sagen “ Ab nächsten Montag…“ etc.

 NÖ ! Jetzt !

Die Ernährung läuft bis auf 2 Ausrutscher ( hab Dinkelbrezen genascht *seufz*) seit 3 Wochen sehr stabil. Morgens mein Brei, Mittags und Abends Salat / Gemüse. Ich trinke eh nur Wasser und Tee.

Und heute war ich bereits im Fitnesstudio, gestern auf der Sonnenbank (tat richtig gut die Wärme und das Licht) und habe mich 20 Minuten auf die Yogamatte begeben zu wundervoller Entspannungsmusik.

Meine Haare habe ich jetzt schon das 3x nur mit Lavaerde gewaschen und eine Essigrinse gemacht. Es tut ihnen richtig gut und ich werde auch meine restlichen Bioprodukte für die Körperpflege aufbrauchen und mich nach Alternativen umsehen.

Fehlt nur noch das Thema Lernen heute.  Es ist ja auch erst 11 Uhr und ich hab noch etwas Zeit.

 

Erstmal Mittagessen. 😉

Ich möchte für die 21 Tage jeden Tag mein Update machen, vorallem um auch selbst den Überblick zu haben. Natürlich freue ich mich, wenn du mich auf diesem Weg begleitest. Vielleicht motiviert er ja auch dich deinen Weg zu gehen und den ersten Schritt zu machen – dranzubleiben !

Gehen wir los !

 

Liebe Grüße

Eure

Signarita

Willkommen neues Jahr – Motivation

Herzlich willkommen 2018! Schön, dass du da bist. 🙂

Wieder ein Jahr voller Momente und Möglichkeiten. Zeit zum Wachsen, neue Wege erkunden und das eigene Leben zu genießen.

Jeder auf seine eigene Art und Weise.

Viele berichten von ihren Neujahrsvorsätzen, so wie ich und so mancher scheitert vielleicht schon am ersten Tag. Doch das gehört auch zum Leben und man lernt daraus.

Man sagt: „Ab heute versuche ich dies oder das.“, daraus wird ein „Ach, aber ab morgen dann. Bestimmt!“ und schon ist man im selben Trott wie im letzten Jahr.

Ich gebe zu, auch mir geht es so, teilweise. Doch mein Problem ist vielleicht nicht der Kopf, oder die Gedanken, sondern eher das direkte Umsetzen und dazu das Dranbleiben – die Geduld den Weg zu gehen.

In meinem Kopf habe ich alles schon gemacht, umgesetzt, erlebt, erfühlt und bin am „Ziel“. Jeden Tag, selbst konditioniert. Gedacht – gefühlt erlebt – erträumt und gehe deswegen gleich zum nächsten Schritt  = ich mache mit meinem Alltag (Arbeit, Haushalt, Freunde etc.) weiter, ohne aber das Gedachte umgesetzt zu haben.

Doch, sovieles bleibt somit auf der Strecke und wird vom Gedanken bzw. Vorhaben nicht umgesetzt, nicht real.

Nennt man das dann nur Wunschdenken? Was bewegt einen dazu etwas direkt in die Tat umzusetzen? Motivation? Sturheit? Kampfgeist? Angst? Mut? Lebensfreude?

Ja, Freude empfinde ich auch jedesmal, wenn ich etwas wirklich umsetze z.B. gerade am malen bin oder wieder 1-2 Kapitel Lernstoff geschafft habe oder doch wieder eine Runde draußen joggen war.

Doch sie bleibt nicht lange. Nur für den Moment. Doch genau diesen Moment soll man genießen, achten und es sollte einen doch auch für den nächsten Moment motivieren, um weiter zu machen. Dran zu bleiben. Zu lernen, zu wachsen und es dann auch wirklich als ICH zeigen zu können.

Zeigen können. Geht es darum anderen zu beweisen „Schau her, das bin ich, das kann ich alles!“ ? Nein, darum soll es nicht gehen. Spielt in den Köpfen aber oft eine Rolle. Sei es um den Eltern, Vorbildern, Freunden oder gar gänzlich Fremden via Internet zu imponieren oder sich Lob zu erhaschen. Ist das natürlich oder geht es dabei noch um Probleme aus der eigenen Kindheit vielleicht?

Es gibt sogar Menschen die mit Vorsatz alles schön malen um anderen Personen zu zeigen „Ha, mir geht es besser als dir! Schau, was für ein tolles Leben ich habe!“ Wie traurig und für mich eine grund falsche Motivation.

Oder ist es ein „Ich bin stolz auf mich, was ich alles kann und erreicht habe!“ Auch ja. Man ist gerne stolz auf sich selbst und freut sich über jeden Fortschritt.

Wenn es jemandem gibt für den man sich motiviert, für den man wächst und ja auch auf den man stolz sein darf, dann ist man es selbst. Tues für dich !

Doch wie kommt man nun zu dieser Motivation? Viele Bücher habe ich schon zu diesem Thema gelesen. Darunter auch sehr gute wie dieses hier  von Barbara Sher.

Es hat mir sehr geholfen, zu einer Zeit (die war sehr lange), wo ich überhaupt rein garnicht wusste, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Was will ich werden? Was wäre meine Berufung? Ich will sooooviel gleichzeitig, aber wo bleibt das Feuer für DIE EINE SACHE in meinem Leben?

Zu der Zeit war ich ein Scanner: „Für Scanner hört sich das so an, als würde man ihnen sagen: Du kannst entweder ein Malbuch oder Malstifte haben, aber beides zusammen geht nicht.“ Ich wollte alles haben, alles sein, alles ausprobieren was mir in den Kopf  kam.

Ich fing vieles an und habs nicht zu Ende geführt, bin nie richtig tief  eingetaucht in das Hobby.

Bestes Beispiel. Meine wundervolle E-Gitarre. Ich liebe den Sound, hörte oft und viel Metal etc. und schließlich sah ich eine Animeserie (K-On). Yui erinnerte mich so sehr an mich und sie lernte E-Gitarre zu spielen und ihren Weg zu gehen. Das wollte ich auch. Ich war wie infiziert. Es kribbelte und ich war aufgeregt. Voller Lebensfreude. Als ich meine Gitarre sah, wusste ich DIE will ich. Ich hab nichtmal nach anderen gekuckt, nichts verglichen. Nein, DIE war es. Gesehen = gekauft. Ich habe dutzende Bücher und sogar Programme zum „Selbststudium“. Zu dem war ich sogar ein paar mal im Unterricht, was mir zu der damaligen Zeit aber zu teuer wurde. Und so schlief alles ein. Jetzt steht sie da und ich plage mich fast in Wehmut. Aber warum nehme ich sie nicht in die Hand? War es nicht mein Traum? Auch heute liebe ich noch den Klang, würde so gerne selbst, und hätte sowohl die Zeit, als auch das Geld für den Unterricht. Und doch steht sie da?

So ging es mir mit sehr vielen Dingen und auch heute noch habe ich damit meine Probleme. Doch auch Bücher über Motivation und Selbstverwirklichung sind nur Theorie. Sie können tolle Anstöße liefern und zu weilen sogar kurz einen Schub geben etwas anzupacken. Und dann? Dranbleiben ! Tues einfach! Sagt sich so leicht und vermutlich ist es das sogar. Raus aus der Komfortzone !

Wär ich ein wirklicher Scanner, wäre ich damit zufrieden, von einer Sache zur nächsten zu springen, einfach nur auszuprobieren.

Doch ich will mehr. Da bin ich ein blockierter Taucher, der unglücklich wie ein Scanner lebt. Etwas blockiert mich. Dazu gehört auch, dass ich nie gelernt habe zu lernen. In der Schule lernte ich, in dem ich dem Unterricht folgte – mal mehr, mal weniger. Kein Zuhause hinsetzen, kein büffeln. Nö, selbst das Fachabi schrieb ich einfach so, und zu der Zeit kam mir das wie in Wunder vor, da ich in diesem Jahr (leider) kaum in der Schule anwesend war… das ist  eine andere Geschichte.

Ehrlichkeit. Gut, es folgt eine Runde Ehrlichkeit… also verzeih wenn ich kurz aushole.. oder schreibe ich einen extra Blogeintrag, wo ich das endlich mal loswerde? Vielleicht ist es einfach mal gut, diesen „Seelenmüll“ los zu werden, sich frei zu schreiben?

Gut, mach ich es so. Blogeintrag folgt hierzu. 🙂

Jedenfalls weis ich nicht, was es heisst, sich jeden Tag kontinuierlich, geduldig hinzusetzen und etwas zu erlernen.  Lernen hab ich so also nicht gelernt. Somit keine „Erfolgserlebnisse“, kein „Lob“ (ok Lob vielleicht schon, schließlich hab ich ja was geschafft, aber hatte nie das Gefühl es verdient zu haben) und somit  keine „Selbstdisziplin“. Ich war nicht schlecht, ich war auch nie versetzungsgefährdet und in den ersten Schulabschnitten trotzdem immer eine der guten Schülerinnen.

Vielleicht habe ich auch einfach Angst etwas falsch zu machen oder einfach mal zu versagen? Oder sogar, dass ich mir selbst und meinen Ansprüchen nicht genüge? Das ich feststelle, das möchte ich, kann es aber nicht, weil ich z.B. nicht die Finger zum Gitarre spielen habe oder ähnliches. Angst vor Enttäuschungen.

Doch woher soll ich wissen, ob ich etwas kann oder nicht, wenn ich es nicht probiere? Vielmehr, wenn ich nicht dranbleibe und übe – den Weg weeeeeeeiiiiter gehe, als nur mal kurz reinzuschauen.

Die einzige Heilung für mich als unglücklicher Taucher besteht wohl darin, an einer Sache dran zu bleiben, bis ich sie sehr gut kann. Das würde mich heilen.  Die Meisterschaft in einem Gebiet gibt dem Leben Sinn.  Es gibt Stabilität und beruhigt die Ängste.

Somit heisst es also ein Gebiet aussuchen und dranbleiben. Nicht gleich übertreiben und alles von der Liste gleichzeitig machen. Mit kleinen Schritten vorwärts kommen. Wie sagt man so schön.

 Füher hatte ich richtiggehend eine Blockade, wie eine Mauer. Die Mauer ist weg. Wunden verheilen und nun ist der nächste Schritt dran.

Wie ich bereits erwähnt habe, möchte ich nun endlich das – TUN in den Vordergrund rücken. Aktiv mein Leben gestalten. Nicht nur wünschen und planen – sondern realisieren.

Etwas witziges als Randbemerkung. Ich mag es überhaupt rein garnicht, wenn Menschen sagen: „Jaja, das mach ich schon. Gar kein Problem.“ in einem selbstherrlichen Tonfall natürlich und im Endeffekt, kommt nix dabei rum. Mit der Zeit, weis man sogar, wenn dieser Spruch kommt, kann man sich eh nicht darauf verlassen. Ich kannte das von einer anderen Person her und ich hasste es von Mal zu Mal mehr. So jemand möchte ich nicht sein, SO möchte ich nicht sein. So bin ich nicht. Dinge müssen gemacht werden, vorallem, wenn man es sagt. Und noch viel wichtiger, wenn es einem selbst doch wichtig ist und einen glücklich machen kann. Man kann selbst für sein Glück sorgen.

Glücksmomente schaffen! In jedem Moment.

Mit dem Thema Motivation geht auch das Thema Ziele setzen einher. Oft erhält man den Ratschlag klein anzufangen um schnell Erfolgserlebnisse zu erzielen, die einen wiederum motivieren weiter zu machen. Kleine Schritte, da man sonst schnell von dem Berg den man besteigen möchte abgeschreckt wird und vielleicht erst garnicht anfängt.

Ein paar Ziele habe ich bereits genannt. Doch persönlich möchte ich noch ein Ziel hinzufügen. Es betrifft Yoga. Ich habe leider immer noch das Problem, dass ich bei der sitzenden Vorwärtsbeuge eigentlich garkeine Vorwärtsbeuge hinbekomme. Das sieht dann ungefähr so aus.

Kein geschmeidiges Vorbeugen. Nö. Ich kann meine Hände auf die Knie legen, weiter nicht. Der Rücken und vor allem der Halsbereich ist wie eine Sperre die sagt „He, weiter kommst du nicht!“ Selbst den Kopf in dieser Position nur zu neigen, verursacht Schmerzen und lässt mich verspannen. Doch das will ich ändern. Ja, einen Yogagurt habe ich bereits. Doch was hilft einem das tollste Equipment, wenn mans nicht umsetzt? Täglich üben wäre erforderlich. Und täglich üben will ich nun. Sich leicht nach vorne beugen zu können, wäre so ein Ziel für mich und ich setze es hiermit auf meine Liste. 😉

Also auf gehts !

Vielleicht sollte ich sogar  eine eigene kleine Challenge aus der Liste machen und auf meinem Blog hier Protokoll führen. Dies wäre nicht nur eine Übersicht sondern auch ein Ansporn dran zu bleiben !

Um dran zu bleiben sollte man sein Ziel auch  zeitlich abstecken und vorallem die 3 Wochen Regel beachten. Welche besagt, dass man etwas mind. 3 Wochen konsequent durchziehen muss, um es zur neuen Gewohnheit zu machen.  10.000 Stunden benötig man, um darin ein Meister zu werden, egal ob man Talent hat oder nicht. *hüstel*

Wie geht es euch dabei mit euren Vorsätzen? Schon mittendrin oder vielleicht am „vor sich her schieben“?

Viel Erfolg euch allen !

 

Liebe Grüße

Eure

Signarita

 

2018

Ich wünsche euch ein herrliches neues Jahr !

Danke das ihr mich im vergangen Jahr so toll begleitet habt und ich freue mich auf eine neue schöne Zeit mit euch !

Bleibt gesund und glücklich und genießst euer Leben !

 Liebe Grüße

Eure

 

Signarita

PS: Auch wenn es viele stille Mitleser gibt und ich für euch sehr dankbar bin, würde ich mich manchmal auch über den ein oder anderen Kommentar auf dem Blog freuen und ich freue mich weiterhin auch über eure Emails. Danke ! 🙂