Märzfutter

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Da der Januar so schlecht verlief, musste ich nun ja wieder „normal“ mit dem Essen anknüpfen.

Aufgrund der Gewichtszunahme von stattlichen 6 Kilo seit letztem Herbst, bedingt durch das schwankende Cortison und dem „Ruhigstellen“ des Bauches mit Kamutbrötchen / Salat, fühlte ich mich einfach nicht wohl in meiner Haut.

Somit beratschlagte ich mich mit meiner lieben Ernährungsberatungskollegin Susi.

Folge: Kohlenhydrate wieder runterschrauben und auch weniger Salz zu mir nehmen. Zudem viiiiel Trinken um die Wassereinlagerungen loszuwerden.

Zeitweise habe ich dann versucht von den Kamutbrötchen auf Pumpernickel und Vollkornbrot umzusteigen. Mit mässigem Erfolg.

 

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Zudem versuchte ich mehr auf die Proteine zu achten und diese im Austausch gegen Kohlenhydrate zu mir zu nehmen.

In Form von Käse, hatten meine Darmbakterien einen Heidenspaß daran… somit blieben mir nur noch weniger Alternativen.

 

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Hier gab es einmal Dinkelreis mit selbstgemachtem Kichererbsen Curry.

 

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Es war wirklich lecker und eine willkommene Abwechslung, aber schon die 2. Portion am nächsten Tag, tat mir nicht mehr gut.

Also wieder ….

 

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Dies scheint erstmal mein Los zu sein. Dennoch versuche ich immer wieder dazwischen etwas anderes in meinen Speiseplan zu integrieren. Aum meine Darmflora nicht einseitig zu ernähren.

Und einen Abend klappt es auch mal etwas ausser der Reihe zu essen, aber eben nicht immer. So ist es eben.

So schlafe ich manchmal ab 22 Uhr durch, bis 5-6 Uhr und manchmal laufe ich abends schon 5-7x und dann des nachts alle Stunde ins Bad.

Zudem habe ich nun seit gut 2 Wochen eine „Meralgia paraesthetica“ im rechten Oberschenkel. Zum Glück keine Schmerzen, aber jeden Abend, wenn ich mein Bein ausstrecke, beim Schlafen oder auf der Couch, fängt mein rechter Oberschenkel an zu brennen / kribbeln und wird heiss, wie wenn man ein Wärmepflaster auflegt.

Es kommt wohl von einem eingeklemmten Nerv in der Leistengegend. Aber wie gesagt, ich habe keine Schmerzen und kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwelche Probleme in dem Bereich gehabt hätte. Nun hoffe ich einfach, dass es wieder vergeht. Ausser Schmerzmittel und „lockerer“ Kleidung wird einem da nicht viel empfohlen.

Da es derzeit auf auch der Arbeit drunter und drüber geht, werde ich die kommende Zeit hoffentlich nutzen können um mehr Übungen für mein rechtes Bein einzubauen.

Wer weis was kommt?

Bis Ende des Monats wissen wir hoffentlich mehr und es wird nicht so ein Häckmäck wie beim letzten Mal. Das geht wirklich an die Nerven.

Wobei ich dadurch jeden Tag daran erinnert werde, dass ich mich doch in Gelassenheit üben möchte!

„Also …. tiiiiiieeeffff durchatmen Yvonne! Alles wird gut ! „

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

 

 

Praxisseminar B-Lizenz

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Letztes Wochenende war ich auf meinem ersten Praxisseminar für die Fitnesstrainer B – Lizenz und zwar in München.

Was war ich nervös, dabei habe ich mir wiedermal zuviele Gedanken gemacht und es war einfacher und angenehmer / unkomplizierer als gedacht.

Wochen zuvor hatten wir bereits im Holiday Inn Westpark ein Zimmer für 2 Tage, in der selben Straße wie angegebenem Fitnessstudio, gebucht und sind am Abend vor dem Seminar angereist. An selbigem Abend sind wir sogar noch hingelaufen um es uns anzusehen. Die Strecke war nicht allzu lange, ca. 20 Min.  und wir haben für den darauf folgenden Abend in eben jener Straße im „Wirtshaus in Sendling“ einen Tisch zum Abendessen reserviert. Das Essen dort ist wirklich sehr sehr lecker und für Münchner Verhältnisse wirklich günstig. Es wurde eine grundbayerische Küche angeboten und wir beide sind davon mehr als satt geworden. Man konnte sogar vegane Gerichte wählen.

 

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Soweit so gut. Die Zimmer sind wirklich sehr gut. Schön ruhig, die Betten bequem und das Bad schön sauber. Das Frühstücksbuffet war gut, aber für meinen Geschmack gab es zuwenig „vegane“ Alternativen und dafür mit dem Preis von 19 Euro pro Nase/Tag war es einfach zu teuer.

Am ersten Seminartag regnete es und mein Mann brachte mich, ganz der Gentleman, mit dem Regenschirm pünktlich zu jenem Fitnessstudio in Sendling.

„Wo wollen Sie hin?“

„Von einem Seminar heute wissen wir nichts?“

Hallo?! Ich dachte ich bin im falschen Film. Hab das Anmeldeformular mit der Adresse rausgesucht und „Ja, das ist die Anschrift. Aber heute findet hier kein Seminar statt.“

Also habe ich bei meinem Studienbetrieb angerufen. Genaueres konnten sie mir auch nicht mitteilen, aber die Handynummer des Trainers und Seminarleiters nennen.

Somit rief ich eben dort an und mir wurde unter Bedauern mitgeteilt, dass der Seminarort vor knapp 3 Wochen verlegt wurde. Ich wurde im Emailverteiler übersehen, bzw. die Email ging an eine Frau mit ähnlichem Namen.

Zwar fand es nun immer noch zur selben Zeit in München statt, aber fast 7km weiter weg. Per Google 1 1/2 Stunden Fußmarsch, oder mehrmaliges Umsteigen per Bus, S- und U-Bahn…. und das, wo ich mich in München gleich 0 auskenne. Meinen Mann habe ich auch nicht erreicht, so das er mich kurz hinfahren könnte, denn dieser war (was wirklich schön ist) zu Fuß zum japanischen Garten unterwegs.

Nun was mach ich jetzt? Da erinnerte ich mich an den Taxistand, an welchem wir vorbeigelaufen sind. Persönlich habe ich zuvor ja noch nie ein Taxi benutzt. Egal, irgendwie muss ich da ja hin.

Was für eine Aufregung und das am frühen Morgen.

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Das Seminar selbst war dann 8 Stunden vollgepackt mit Informationen und Übungen. Die Gruppe war komplett gemischt, von jung bis älter, sehr sportlich / trainiert bis  weniger sportlich oder eher unscheinbar. Eine gesunde Mischung und ich selbst musste mir nun zum Glück weniger Sorgen machen, das ich vielleicht herrausstechen könnte.

Mein Bauch hielt auch still, da ich vorsorglich die Cortisondosis von 10 auf 50mg gesteigert hatte  und diese nun hinterher wieder runterfahren werde.

Nach der Heimfahrt, auch mit dem Taxi ( was insgesamt leider nicht recht billig war), war ich so durchgefroren, dass ich mich erstmal 20 Minuten unter die heiße Dusche stellen musste. Es war an diesen Tagen sehr kalt, „lebhaftiger“ Wind wehte (ein Witz aus dem Radio) und es regnete zeitweise.

Das Fitnesstudio „Movement“ war im Verhältnis zu dem in welches ich zuhause geh sehr klein. Der Service war aber freundlich, teilweise waren aber sehr alte Fitnessgeräte dabei.  Leider war es im Seminarraum, in welchem wir lange saßen, recht kalt und ich habe mich für den zweiten Seminartag schön warm eingepacken müssen.

Der zweite Tag verlief ähnlich dem ersten und wir haben einen kurzen Einblick in das kommende Seminarwochenende + Prüfung im Mai (selber Ort, extra nachgefragt) erhalten.

Bevor wir nach Hause fuhren, besuchten wir noch meine Eltern auf eine Tasse Kaffee und Brotzeit und machten uns dann auf den Weg zurück nach Hessen.

Auf der Autobahn war wohl ganz Holland auf der Heimreise… wo man auch hinsah immer Volvo + gelbes Kennzeichen + Thule…. Rudelweise!  Ich weis nicht wieviele wir gezählt haben und wie oft man sich doch ärgern musste. Von weitem im Dunkeln sah man die Volvorücklichter schon und wusste… „Aha, ein Holländer!“ Jetzt habe ich nichts persönlich gegen dieses Volksgrüppchen, im Gegenteil ich war schon in Utrecht und ich finde die Sprache sehr unterhaltsam. Dennoch bin ich ganz klar für eine PKW-Maut, gerade weil wir ein „Durchgangsland“ für sämtliche Urlauber sind und wir selbst müssen in Österreich und co.  auch zahlen. Die Autobahnen müssen ja schließlich auch gewartet und gebaut werden.

Aber soweit dazu.

Nun steht der Termin für das nächst Seminar im Mai bereits und wir haben auch schon für 3 Nächte, dieses mal in der Nähe des Movement Fitnesstudios ein Hotelzimmer (ohne Frühstück) reserviert. Doppelter Preis… da im Mai leider einige Messen sind und auch Zimmer nur noch bedingt frei sind.  Dennoch wirkt das neue Hotel auf den ersten Blick recht gut und wir werden am Sonntag nach dem Checkout noch in den Münchner Zoo gehen. Zudem wurde auch schon ein Restaurant ausgespäht. Wir lassen uns überraschen!

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Bis dahin heisst es noch viel Lernen und Trainieren!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

Pause oder was war das?

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Der Frühling ist zurück und ich auch. Es kam mir lange vor, diese Pause, und dann war es doch eigentlich keine. Jedenfalls war sie nicht geplant und ergab sich einfach so.

Nach dieser unglücklichen Erkältung im Januar, die sich länger hinzog als ich dachte, kam ich total aus dem Rhythmus – körperlich, wie auch seelisch. Das fing eigentlich schon vorher an, vor Weihnachten.

Da wurde dann kein Sport mehr gemacht und auch mit der Ernährung geschludert… tze tze ich weis… und natürlich kam dann auch die Quittung – wie so oft.

Nicht nur die „für mich falsche“ Ernährung schlägt sich in nur kürzester Zeit in einer Verschlechterung meiner Krankheit, sprich Verdauung nieder, sondern auch die mangelnde Bewegung!

Das viele Liegen während der Erkältung tat zusätzlich sein Übriges… da ist man ja eigentlich eh schon sehr unleidlich und hat kaum Kraft und Lust sich viel zu bewegen.

Was mich wirklich ernährungstechnisch aus der Bahn warf war folgendes:

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Genau… GEMÜSE !! Aber nicht in roher Form, sondern gebraten oder nur „gegart“ als Beilage zu den glutenfreien Dinkelwraps…. oder mal mit etwas Reis und Tofu.

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Was da schon wieder in meinem Darm schief läuft? Manchmal bin ich mir selbst ein Rätsel. Da will man sich „gesund“ und „ausgewogen“ ernähren und isst ganz viel leckeres Gemüse (nicht mal die Sorte die stark blähend wirkt, Brokkoli ging sonst eigentlich) und zack… man quält sich die ganze Nacht und noch die nächsten 2 Tage…

Somit bin ich wieder auf Kamutbrötchen (von denen will ich ja eigentlich wegen der zuvielen Kohlenhydrate weg…) und auf Salat umgestiegen. Mittlerweile ist das schon sehr eintönig… leider.

Worauf ich aber auch heftig reagiere, ist dieser kleine Teufel:

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Damit ist sowohl der „normale“ Zucker, welcher ja schon fast überall reingpanscht wird, als auch der Fruchtzucker/Fructose gemeint.

Ein halbes Glas Saft ist maaaal ok, aber mehr ( oder Smoothies mit viel Obst, wie Bananen, Erdbeeren etc. ist schon fast tödlich auf längere Sicht. Und das alles ohne Zuckerzusätze.

Da kann ich fast drauf warten, dass es mir innerhalb eines halben Tages schlechter geht.

Schon wirklich faszinierend, wie mich mein Körper somit zwingt  gesund zu leben – bzw. darauf zu achten was und wieviel ich esse.

Oder wie oben bereits erwähnt, dass ich Sport machen muss, damit es mir besser geht.

Was beides ja auch völlig legitim ist!

 

Sport + gesunde Ernährung = gesunder, fitter Körper + glücklicher, wacher Geist

 

Doch was ist sonst noch so passiert in der Zwischenzeit? Es ist ja tatsächlich schon ein Weilchen her, dass ich zuletzt gepostet habe.

 

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Nun ich war auch bei meiner Frauenärztin und sie meinte zwecks Kinderwunsch sei alles palletti mit meinen Hormonen und auch sonst so, aber mein Prolaktinwert sei erhöht. Dieser ist eigentlich erst am Ende der Schwangerschaft höher, damit die Milchbildung angeregt wird und dem Körper signalisiert wird „Huhu, du bist schwanger, bzw. hast ein Kind, wir dürfen gerade nicht nochmal schwanger werden!“. Was ziemlich unpraktisch ist, wenn man es doch gerade werden will.  Also bekomme ich jetzt Medis, welche den Prolaktinwert senken sollen. In 3 Monaten wird dann nochmal getestet.

Grund für eine Erhöhung kann die Einnahme von Antidepressiva sein (nehme ich nicht), eine Schilddrüsenunterfunktion (hab ich nicht) oder auch ein kleiner Tumor in der Hypophyse, was zu einem Dopaminmangel führt. Ebenso könnte es eine Nierenschwäche bzw. Niereninsuffizienz sein, was bei mir mittels Ultraschall bereits ausgeschlossen wurde. Somit müsste ich ein MRT machen lassen, aber dafür ist der Wert noch zu gering. Zum Glück.

Die Medis haben mich dennoch ganz schön durcheinander gebracht – hormonell meine ich. Ohh war ich unleidlich wie schon lange nicht mehr. Von fröhlich zu tieftraurig, alles an einem einzigen Tag. Mein armer Mann. *lacht* Er hat mich tapfer getröstet und hat auf mich Rücksicht genommen an den Tagen. So kannte ich mich garnicht mehr.

Die Zeit dazwischen habe ich genutzt um den großen, alten Schlafzimmerschrank aus dem Hobby/Katzenzimmer rauszuschmeißen. Ich träumte schon lange von „meinem“ großen Bücherregal. So eins hatte ich schon seit meiner Jugend und es war / ist für mich immer ein Inbegriff von Wissen/Freude am Lernen/Lebensfreude/Intelligenz/Wohlgefühl.

Da ich mein „Altes“ noch in Bayern in der alten Wohnung habe und wir dafür wohl einen kleinen Lieferwagen hätten mieten müssen, kam es uns vom Geld und von der Zeit her einfach günstiger das Regal neu vom Ikea zu holen. Ich mag ja Ikea sehr gerne, nicht nur wegen der Möbel, sonder auch wegen dem tollen Kleinkram und erst die ganzen Duftkerzen!  Mein Mann kauft lieber gleich „Qualitätsware“, respektiert aber meinen Wunsch und hat auch ohne Wenn und Aber geholfen das Regal zu holen.

 

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Das Abbauen vom Schrank ging leichter als erwartet und das Aufbauen vom Regal ging noch viel schneller.

Die Wand dahinter hat allerdings noch die ganz alte Tapete (sie oben – alles beige/orangestichig) und ich beschloß daher kurzfristig sie einfach zu überstreichen – in einem hellen Blau. Nein, dass soll jetzt kein Wink mit dem Zaunpfahl sein, dass ich mir einen  Jungen wünsche. Ein Mädchen wäre mir vom Gefühl her erstmal lieber, wobei ich das Wuzerl lieben werde egal welches Geschlecht es hat.

 

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So vor mich hinzuwerkeln tat richtig gut und ich war auch ruckzuck fertig.

Das Ivar Regal hat nun ein Klicksystem, was mein Altes noch garnicht hatte, da waren es noch Metalbeschläge. Das neue ist schon sehr praktisch und viel stabiler.

 

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Das Einräumen machte nicht nur mir riesigen Spaß, auch die 2 Fellnasen waren sofort dabei und mussten natürlich „ihr“ neues Klettergerüst besteigen. Mein Liebster machte den Vorschlag die Bretter versetzt zu setzen – würde besser aussehen, laut ihm. Ich dachte mir nur “ Ach klasse, somit können die Kleinen leichter nach oben klettern.“ *lacht*

Was für ein Gefühl! Endlich wieder ein ordentliches Bücherregal zum Lernen und Wohlfühlen. Alles im Überblick, keine Stapel mit kreuz und quer auf den Kommoden verteilten Büchern mehr! Dieses Regal bereitet mir pure Freude.

 

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Und es hat sogar noch Platz für Bücher! Hätte ich erst nicht gedacht, obwohl ich noch in den anderen Räumen Bücher verstreut habe. Nunja, da kann man sich ja wieder ein paar Bücher holen! *schelmischgrinst* Bücher sind, wie Tee, etwas, das man immer kaufen kann.

Nun das hat mir schon einen gewaltigen Lebensfreudeschub verpasst und wieder in die richtige Richtung katapultiert.

Aktuell möchte ich wieder Anschluss finden, an das Leben, das mir so gut tat. Ich weis, das sagte ich bereits vor meiner Erkältung, aber da hatte ich nicht damit gerechnet, wie sehr es mich doch aus der Bahn wirft.

 

 

Doch wie sagt man so schön:

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In diesem Sinne – AUF EIN NEUES !

 

Ich wünsche euch nur das Beste und das ihr eine wundervolle Woche habt!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

Noch zuhause.

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Endlich geht es mir besser, zumindest was die Erkältung angeht. Der Arzt schrieb mich noch eine Woche krank. Ich verlor meine Stimme und piepste heiser vor mich hin. Fieber gab es zum Glück nicht, nur seltsame Hitzewallungen. Die Haut wurde nun auch langsam besser.

Nur das mit dem Cortisonabsetzen musste ich leider känzeln… zu schade… Meine Darmsituation hatte sich weiterer verschlimmert und mein Körper war schier überfordert mit der Erkältung, der Neurodermitis und dann zusätzlich sollte er noch die  Entzündungen der Colitis in Schach halten… das endete dann mit noch mehr Entzündungen, Blut und was noch dazu gehört..

Folglich musste ich wieder mit dem Cortison beginnen, 10mg im Moment. Und nun endlich hat er sich wieder beruhigt und fängt an wieder zu heilen.

Wäre dies auch ohne die Erkältung passiert? Vielleicht nicht in so einem Ausmaß?

Wer weis das schon. Was mir bleibt ist eben der nächste Versuch, aber erst im Sommer  – ohne Erkältung hoffe ich.

Was die Ernährung angeht bin ich wieder auf dem „Sei lieber vorsichtig Trip!“. Mittendrin hatte ich dennoch einen soooo mächtigen Schmacht auf frisch gepresste Orangen, dass ich mir aus dem Paradieschen welche mitnahm, auspresste und noch in der Küche trank und es war soooo lecker! Unbeschreiblich. Ich liebe Säfte, dennoch bin ich damit auch sehr vorsichtig. Erstens haben sie sehr viele Kalorien, heben dadurch auch den Insulinspiegel sehr rasch an (vergleichbar mit Süßem) und zweitens reagier ich bei zuviel Obst leider empfindlich. Dennoch.. das musste sein und es tat gut!

 

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Sonst gibt es weiterhin Salat und Brötchen über den Tag verteilt und Abends manchmal etwas ausser der Reihe, wie Reis mit Gemüsecurry oder Kartoffeln mit Salz & Pfeffer, etwas Öl darüber.

 

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Da ich versuche alles ohne viel Braten und im Ofen zu backen, zu essen, kann ich mir ein Leben ohne Gewürze garnicht mehr vorstellen. Hier oben siehst du eine kleine Auswahl meiner Lieblingsgewürze. Alle bio und vegan. Am liebsten nehme ich derzeit das Kala Namak Salz und das Quarkgewürz.

 

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Ein bisschen fällt einem da doch die Decke auf den Kopf, denn es ist nicht wirklich wie Urlaub haben.

Was macht man so wenn man krank ist? Nunja, ab und zu die Nase rausstrecken, in meinem Fall gehe ich kurz Einkaufen oder setze mich warm eingemummelt vor die offene Balkontür auf mein Yogakissen. Oder viel lesen, schön auf die Couchkuscheln „dösen“ oder den TV anstarren. Für diesen Fall hat mir mein Liebster ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk gemacht.

 

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10 Staffeln.. da ist man eine ganze Weile beschäfftigt. Ich kenne die Serie noch aus meiner Kindheit/Jugendzeit und ich habe sie geliebt. Umso mehr freue ich mich die Erinnerungen daran wieder aufzufrischen.

Tatsächlich war der Film und die Serie damals ausschlaggebend dafür, dass ich mich mit Geschichte, Archäologie und speziell Ägyptologie befasst habe – und dadurch auch meinen Studiengang später wählte. Langsam geriet das Interesse daran aber über die Jahre in Vergessenheit, was sehr schade ist, da es unheimlich viel Spaß macht sich mit diesen Themen und vorallem anderen alten Kulturen zu beschäftigen.

Mit frisch geweckter Neugierde bin ich gerade auf der Suche nach guten Büchern speziell für nordische / skandinavische Geschichte und Archäologie. Das alte Ägypten ist sicherlich immer noch interessant, aber jetzt nichts in dem ich für mich eine Zukunft sehe.

Aber ein Land, welches man potenziell zum Auswandern auserkoren hat, wie Norwegen oder Schweden, das lernt man doch gerne noch näher kennen. Und warum nicht Nützliches mit Angenehmen verbinden?

So ich genieß jetzt noch einen heißen Zitronentee und wünsche euch einen Rest der Woche!

Liebe Grüße

Signarita

 

Für Erfolg schämen?

 

In welcher Welt leben wir eigentlich?

Das man sich für seinen Erfolg und seine Leistungen schämen muss.

Das man sich klein macht um ja nicht aufzufallen.

Das man ja nicht Neid und Missgunst auf sich zieht oder aus der gewählten Gruppe fliegt, ausgegrenzt wird.

Das man seine eigenen Leistungen runterschraubt, sein Licht sprichwörtlich unter den Scheffel stellt und sein eigenes Potenzial unterdrückt.

Das man sich irgendwann einredet „Ach ich kann das nicht, darin bin ich eh nicht gut.“ , weil man das genau aus den oben genannten Gründen damals bis heute einfach so glaubt.

 

Was veranlasst andere Menschen (oder auch sich selbst?), vielleicht sogar nahestehende Personen dazu, ein Mitglied der eigenen Gruppe runter zu putzen oder klein zu halten, zu schikanieren und ihm somit Steine in den Lebensweg zu legen? Gerade in jungen Jahren, in denen man sich kaum vernünftig dagegen wehren kann, es garnicht realisiert, eh mehr mit dem Bauch / den Hormonen als mit dem Kopf entscheidet und meistens nicht dabei an die eigene Zukunft denkt, ist das gefährlich für das eigene Selbstwertgefühl.

 

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Kennt ihr so etwas auch und sei es nur in einem einzigen Bereich eures Lebens?

Wurdet ihr vielleicht auf dem Schulhof wegen irgend etwas gemobbt?

Oder vielleicht habt ihr euch hinter der Gruppe versteckt und auch „klein gemacht“, damit ihr ja nicht auffallt, sei es als „doofer Streber“ oder „dummer Aussenseiter“?

Vielleicht habt ihr selbst mitgemacht oder wart sogar der, der andere gemobbt hat?

 

Nun mir wurde in den letzten Tagen, in welchen ich immer öfter über meine Vergangenheit nachdachte mehr und mehr bewusst, was so alles schief lief und was mich damals unbewusst tief geprägt hat. Den Zeitraum den ich meine, liegt in meiner Kindheit und Jugendzeit.

 

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In meiner Schulzeit habe ich es nicht so wahrgenommen, obgleich ich darunter sehr gelitten habe – meine Mum weis von langen, tränenreichen und kummervollen Spaziergängen mit mir. Ich wollte einfach dazu gehören und habe selbst versucht mich so gut es geht zu behaupten und mischte selbst mit, um dadurch vermutlich von mir selbst abzulenken. Hierbei entschuldige ich mich hochherzlich bei all jenen die ich mal negativ in die Pfanne gehauen habe oder denen ich das Leben schwer gemachte habe. Auch dies gab es in meiner Vergangenheit und es tut mir sehr leid.

Dies beantwortet wohl auch ein paar Fragen von ob.

Die „Anderen“ haben vermutlich genau so agiert. Sie wollten ihre eigenen Schwächen, oder was sie dafür hielten, ausgleichen und vertuschen, in dem sie auf anderen herum hackten und ihr Können runterspielten oder Nichtkönnen lautstark belächelten. Ich denke die wenigsten taten das aus reiner Boshaftigkeit.

Somit kann man ihnen und auch mir selbst keinen Vorwurf machen nehme ich an und kann dadurch ihnen wie mir selbst vergeben.

 

Doch wie kam ich nun auf das Thema?

 

Ich habe ja bereits öfter darüber berichtet, dass ich in der Schule nie gelernt habe zu lernen und auch meine Prüfungen wie auch Abschlüsse ohne „hinsetzen und lernen“ bestanden habe. Es kamen somit Noten dabei heraus, welche nicht meinem „Leistungspotenzial“ entsprachen und wer weis, wie meine Noten mit richtigem Lernen ausgesehen hätten oder wenn ich sogar damals aufs Gymnasium gewechselt wäre. Nun das hab ich eben nicht getan. Es ist nun wie es ist.

Als ich so meine alten Zeugnisse und Jahresabschlussfotos durchsah, bemerkte ich unter anderem folgende Urkunden.

 

 

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Vielleicht kennt sie der ein oder andere noch von damals. Hiervon gab es noch je nach Punkten in absteigender Reihenfolge Sieger- und Teilnehmerurkunden.

Diese Veranstaltungen haben einmal im Jahr stattgefunden und machten mir riesen großen Spaß. Ich liebte Sport und war gerne draußen.

Bis zu einem gewissen Zeitpunkt, dann hatte ich einfach keine Lust mehr, war frustriert, traurig und hatte Angst.

Nicht, weil ich schlechter wurde oder meine Leistung nachgelassen hätte. Nein das war nicht der Fall. Sondern weil ich zum Ende der Hauptschulzeit (7-8 Klasse) immer den selben Spruch von meinen „Freundinnen“ hörte „Ach du bekommst doch eh wieder eine Ehrenurkunde….“ der O-Ton lautete dabei wie folgt für mich: „Das ist doch nix wert und nix neues bei dir. Wir jubeln nur, wenn eine von uns die mal bekommt.“ Was sie auch taten, da sie meistens Siegerurkunden bekamen, wurde für die ein oder andere richtig gejubelt und applaudiert sobald sie eine Ehrenurkunde erhielt… bei mir wurde nur „weil mans halt macht“ geklatscht.

Das Gleiche Phänomen sah ich auch an meinen Noten. Die ersten Jahre waren super . Auch hier lernte ich nur vom Unterricht selbst, aber es machte Spaß! Ich hatte richtig Spaß daran Neues zu lernen und machte überall gerne mit. Meine Noten bewegten sich so zwischen 1 und 3. Doch das änderte sich abrupt zur 7-8 Klasse… zum selben Zeitpunkt wo ich auch mit dem Sport aufhörte.

Ich hörte auch hier immer die selben Sprüche von jenen welche ich zuvor nicht verlassen wollte um ins Gymnasium zu wechseln…: „Du bekommst ja eh wieder ne 2. Du musst dir ja eh keine Sorgen um deine Noten machen. Ist ja nichts besonderes.“

Die Folge daraus war, dass ich mich absichtlich nicht mehr anstrengte. Es schlichen sich 4er und auch der ein oder andere 5er in die Prüfungen nur um als „Normal “ zu gelten.

Es folgte daraus auch, dass ich mich zurück zog (das was ich eigentlich in der Gruppe vermeiden wollte). Um auch ja „unauffällig / normal zu sein“ wurde ich dicker und versteckte mich hinter weiten, dunklen Klamotten. Ich wurde nicht so „dick“ oder „fett“ (wie sie es nannten) dass sie mich deswegen hänseln würden, aber auch nicht super toll schlank und weiblich, als dass ich schöner wäre als sie. Verkorkst oder?

Nun, ich mache ihnen keinen Vorwurf, sie waren einfach so wie sie waren und wussten es nicht besser. Vielleicht würden sie heute anders handeln. Wer weis?

Wahre Freunde sollten sich eigentlich für einen freuen, wenn man etwas erreicht oder gut macht. Das weis ich heute.

Auch wenn ich die Vergangenheit nicht ändern kann und „was wäre wenn Spielchen“ hier nichts bringen,  was lerne ich wirklich daraus?

 

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Ich bin stolz auf meine Leistungen !

Ich stelle mein Licht nicht unter den Scheffel!

Ich gebe mein Bestes –  FÜR MICH SELBST!

Ich lasse mich von niemandem klein machen, auch nicht von mir selbst!

Ich kann und werde mein Potenzial ausschöpfen!

Ich werde niemanden auslachen, weil er etwas nicht kann. Er kann sicher etwas anderes dafür besser als ich !

Ich werde mich für andere freuen, wenn sie etwas gut machen oder besser als ich!

Ich distanziere mich von Menschen die Negatives gegen mich und meine Leistungen sagen! (damit ist nicht die konstruktive Kritik gemeint)

Ich habe weiterhin Spaß am Lernen und Wachsen!

Ich muss niemandem etwas beweisen, auch nicht im für mich negativen Fall!

Ich darf gut sein und besser sein als andere!

 

 

 

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Versteht mich hier bitte nicht falsch. Das heisst nicht, dass ich nun Lobeshymnen über mich und mein Person, sprich meine Leistungen, ablassen werde.

Ich werde nur eben, wenn ich etwas Tolles erreicht habe oder gut kann frei sagen :

 

Oh da bin ich stolz auf mich!

Das hab ich gut gemacht!

Ich bin froh dieses oder jenes gut zu können!

 

Und nicht wie damals behaupten, ich könne etwas nicht und überspiele oder schlimmer noch, mache meine Leistungen „unbedeutend/schlecht“.

Dies hat weder etwas mit Prahlerei, noch mit Selbstverherrlichung oder Egoismus zu tun. Hierfür wären Beispiele wie folgt: „Ich bin viel besser als du!“,“ Seht her was ich ALLES kann und das so super toll!“ oder „Das was du machst ist doch nichts, schau wie super ich das mache!“, „Ich bin der einzige der das so erstklassig macht!“,“ Ich bin der schlaueste/schönste/freundlichste Mensch auf Erden!“

Ich denke das findet jeder auf den ersten Blick erstmal unsympathisch. Solche Menschen mögen verschiedene Gründe haben, warum sie so handeln oder reden. Was dahinter steckt weis vielleicht nur er selbst. Fehlendes Selbstbewusstsein oder Angst vor Fehlern könnten Gründe hierfür sein. Ja, genau fehlendes Selbstbewusstsein.  Gerade WEIL sie so auf den „Putzhauen“, versuchen sie ihr wahres Ich und auch ihre Fehler oder welche sie dafür halten zu überspielen und tragen groß auf mit Taten oder manchmal sogar nur mit vielen Worten (viel Wind um nichts), um davon abzulenken. Vielleicht haben sie sonst Angst davor, nichts wert zu sein und müssen immer der „Beste“ sein – ob sies nun wirklich sind oder nur so tun als ob. Sicher, wir wissen das jene Menschen psychologisch vermutlich irgendwo in ihrer Vergangenheit dieses Programm als Schutzmechanismus installiert haben und sie auch ohne diese Prahlerei und mit weniger Tam-Tam einen Selbst“wert“ haben. Doch dies müssen sie erst selbst erkennen. Man könnte hier nur Hilfestellung anbieten. In schlimmeren Fällen bräuchten diese therapeutische Hilfe. Da dieses Verhalten auch leicht mit versteckter Depression einhergehen könnte.

Dies diente nun zur Klärung für jene, die mich vielleicht missverstanden haben oder denken ich wolle mich hier und zukünftig über alle Maßen „selbstprofilieren“.

In gewisser Weise möchte ich mich und  meine Leistungen und mein Können auch zeigen – einfach mein Ich. Ich möchte öffentlich auch stolz darauf sein und mich nicht verstecken. Ich zeige somit auch irgendwie mein „Selbstprofil“, aber in einem wie ich hoffe,  gesunden, natürlichen Maße.

Dies muss man aber auch erst finden, wenn man es nicht von kleinauf gelernt hat. Kinder reagieren (sofern sie in der Erziehung nicht verkorkst werden) instinktiv richtig und freuen sich über ihre Erfolge und Leistungen. Sie lachen, wenn ihnen etwas gelingt und sind stolz, wenn sie etwas Neues lernen/können. Somit lernen sie mit Freude und spielerisch leichter als wir. Babys sind sogar stolz und froh über ihre „natürlichen Erzeugnisse“, welche sie „selbst hervorgebracht“ haben.

 

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Genau das möchte ich auch wieder können. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt das Aufsuchen des Badezimmers, sondern die Leistungen in den Bereichen Sport, Hobby und Lernen. *zwinker*

Es wird nicht einfach sein. Manchmal werde ich in alte Muster fallen und wenn ich etwas Tolles geschafft habe, könnte es sein, dass ich es weder erwähne, noch vor anderen positiv äußere. Vermutlich werde ich noch eine Weile Angst davor haben etwas Neues zu lernen oder zu üben, weil ich dann denke: „Oh aufpassen! Nicht das du besser bist als irgendjemand anderes, du könntest ja vielleicht gut sein – lass es lieber!“ Das wird mir wohl erstmal die meisten Probleme bereiten.

Wer weis, vielleicht falle ich ja auch kurz ins andere Extrem und übertreibe mit meinen Taten bzw. das reden / schreiben darüber, was man dann als Prahlerei bezeichnen könnte. Hier wäre ich um Anmerkung und Hilfestellung dankbar! Ich versuche aber die Balance zu finden und mal sehen wie es klappt.

Doch so seht auch ihr, dass ich meine „Lernschwäche“ die ja eigentlich keine ist, darauf zurückführen kann, dass ich mich selbst gebremst und klein gehalten habe.

„Ja nicht lernen! Bloß keine guten Noten schreiben, sonst wirst du als Streber dargestellt oder schlimmer noch – aus der Gruppe geworfen! Zeig bloß nicht, dass du etwas gut kannst und fall ja nicht negativ (was ja eigentlich eher positiv wäre) auf!“

Ich bin froh das ich dies in dem Zusammenhang nun erkannt habe. Erst wenn man den Ursprung des Problems kennt, kann man wirklich am Problem selbst arbeiten.

Diese Gedanken wie eben beschrieben liefen damals (wie auch heute, bis zu dem Zeitpunkt) unterbewusst hab. Ich habe mich nie selbst mit voller Absicht bestraft /gebremst. Die plötzliche Abneigung gegen Sport, das daraus resultierende Dickwerden, weite/dunkle Klamotten tragen und schlechtere Noten schreiben war alles ein Automatismus in Folge dieses Unterprogramms!

Nun kann ich aktiv und bewusst dagegen wirken und immer, wenn ein Widerstand beim Lernen / Üben auftaucht z.B. noch vor dem Anziehen um Joggen zu gehen oder ein Workout zu machen oder noch vor dem „in die Hand nehmen der Ukulele“, weis ich dann bescheid, da mir diese Dinge Spaß machen und ich sie EIGENTLICH gerne mache!

 

AHA!

 

An dem Punkt setzt das Programm ein und ich kann gegensteuern.

Zum Beispiel könnte ich mir dann mit Affirmationen helfen, wie „Ich laufe gerne in der schönen Natur! Es macht mir Spaß Sport zu machen! Ich habe ein wundervolles Ziel und werde schöner und fitter dadurch! Es tut mir einfach gut!“ oder im Falle Ukulele: „Es macht mir Freude Ukulele zu spielen! Ich liebe ihren Klang! Ich mache das schon gut für den Anfang!“

Wichtig ist bei mir auch, sich darüber im Klaren zu sein, dass NIEMAND da ist, der mich wegen meiner Fähigkeiten oder meines Könnens auslacht, ausgrenzt oder schlechtmacht. Ich muss mich auch niemandem Beweisen, in dem ich „schlechter“ bin als er / sie.

Schon irgendwie ironisch oder?

Es war mir sehr wichtig dieses Thema in einem Blogeintrag festzuhalten, sowohl für mich, als auch für all jene die diesen Artikel lesen und denen dieser vielleicht auch dabei helfen kann, wieder an sich selbst und ihre Fähigkeiten glauben zu können.

Danke, dass ihr bis hierher gelesen habt!

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

Frisch und froh ins neue Jahr?

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Wir sind wie Eisblumen…“ *sing*  ups.. *räusper* Da habe ich doch etwas in meiner Jugendzeit geschwelgt. Das tue ich übrigens recht häufig in letzter Zeit. Über Vergangenes nachdenken, mich einerseits freudig erinnern und andererseits stirnrunzelnd fragen, ob ich dies oder das nicht anders gemacht hätte. Da tauchen dann wieder die „Was wäre wenn Spielchen“ auf.

Doch in diesem Beitrag soll es darum nicht gehen, das ist eine Idee für kommende Blogposts.

Silvester ist nun rum und schon die 2. Woche vom neuen Jahr ist angebrochen. Ich hoffe sehr, dass ihr alle gut rüber gerutscht seid und es euch gut geht.

Wie habt ihr Silvester verbracht? Bei uns war es sehr ruhig und um ehrlich zu sein, ein so „ruhiges“ Silvester hatten wir glaub ich noch nie. *lacht* Wir waren beide nicht in Silvesterstimmung und auch der Abend war bis auf das Geböller draußen in der Nachbarschaft wie jeder andere auch. Das ist jetzt nicht schlimm und wir haben auch wirklich nichts versäumt, doch das Gefühl „Oh mein Gott gleich ist es soweit!“ *auf die Uhr starr und Sekundenzähl* war dieses Jahr einfach nicht da. Ich glaube wir werden alt. Das ist nichts worüber man sich Sorgen machen müsste, da wir beide keine Partygänger sind und auch weder Alkohol noch Böller für ein gemütliches Silvester, oder sonst wo benötigen. Mit Kinder wird das vermutlich wieder anders. Da erlebt man die Feste wieder intensiver und darauf freu ich mich auch schon. Also darf es dazwischen auch mal ein ruhiges Silvester sein.

Da nun im Januar in der Firma meistens nicht viel los ist, habe ich, wie bereits erwähnt, Urlaub bekommen –  2,5 Wochen. Vorangig um mein Cortison abzusetzen, was ich auch getan habe. 5mg hatte ich ja wunderbar vertragen und jetzt bin ich den 6. Tag ganz ohne Cortison unterwegs.

HA! Von wegen „unterwegs“… ich liege nämlich mit einer Erkältung im Bett bzw. auf der Couch,  und auch von dieser muss ich immer wieder aufstehen, da mich Rücken-/Nacken- und Kopfschmerzen quälen (vom vielen Liegen)… mein Körper sagt einerseits „Steh auf und mach endlich wieder etwas Bewegung! Deinem Bauch tut das Liegen auch nicht gut!“ und andererseits „Oh bleib bloß liegen, du bist so müde, schlaaaaaaffffe und kurier dich aus…“ Sehr nervig.

Daneben alle tollen Begleiterscheinungen wie laufende, verstopfte und wunde Nase, trockener Husten (besonders Nachts super), Hitzewallungen (nein ich bin nicht in den Wechseljahren) und ob meine Badbesuche nun vom fehlenden Cortison kommen oder erkältungsbedingt sind, weis ich nicht. Ich habe zum Glück keine Bauchschmerzen, dennoch muss ich, wenn dann flitzen, was nicht so toll ist. Zudem hat sich in den ersten Tage meine Neurodermitis lautstark gemeldet. Hände und Gesicht waren und sind noch trocken und wund. Da hilft nur cremen, cremen, cremen. Habe mir dazu von Primavera Nachtkerzenöl* geholt. Hilft ganz gut soweit.

 

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Es wird in dem Buch „Neurodermitis und Schuppenflechte natürlich behandeln“* hauptsächlich neben einfachen Tips (wie z.B. das Nachtkerzenöl), dazu geraten den Darm gesund zu halten bzw. zu sanieren. Da die Neurodermitis meistens einen Zusammenhang mit dem Darm und dessen Wohlbefinden aufweist, ist es nur verständlich, dass wenn es einem nicht dem Darm nicht gut geht, man das auf der Haut sehen kann. Tja in der Tat, das kann ich so unterschreiben. Kaum fing mein Darm wieder an, und es war kein Cortison zum Unterdrücken der Symptome (das macht es ja so gefählich auf lange Sicht) da ploppten auch schon die ersten trockenen Stellen auf.

Meine Mum meint immer „Alles muss raus! – Von Innen kommt alles nach Aussen und muss verheilen!“ 

In dem Buch wird auch zum Fasten geraten und wäre ich nicht krank und hätte noch länger frei, würde ich das durchaus auch probieren. Ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt endlich mal eine Reha zu beantragen (was mir schon seit langem zustehen würde). Da würde ich gerne die Malteser Klinik von Weckbecker besuchen, da diese ein tolles Angebot auch für Colits Patienten anbietet.  Aber mal sehen. Einen Schritt nach dem anderen.

Normalerweise versuche ich bei einer Erkältung so wenig Medis wie möglich zu nehmen und auch Schmerztabletten nehme ich nur im Ausnahmefall, aber diesesmal ist die Erkältung wirklich fies.. Also habe ich mich mit Bronchicum (erinnert mich wieder an meine Kindertage), Sinupret und Dolormin extra eingedeckt. Von den Dolormin habe ich sogar 3 Tage lange 2 Stück benötigt, da ich nicht mehr wusste wo mir der Kopf steht vor lauter Schmerz. Der Nacken stach und dazu dieser dröhnende, stechende Kopfschmerz…. das war nicht zum Spaßen.

Nun bin ich auch endlich zum Arzt und habe mich für den Rest der Woche krankschreiben lassen, da ich heute morgen sogar meine Stimme verloren habe. Somit behalte ich wenigstens ein paar meiner Urlaubstage fürs Jahr.

Ich bin ein guter Arbeitnehmer… ich werde im Urlaub krank. *seufz*

Als ich meinen Krankenschein in der Arbeit abgegeben habe – mit groooßem Abstand zur Chefin (sie darf nicht krank werden), merkte ich, wie sehr ich doch meine Arbeit und sie vermisse. Wäre ich nicht krank, würde ich freiwillig wieder in die Arbeit gehen und nicht länger zuhause sitzen. Naja, eigentlich war ja der Urlaub anders geplant. Ich wollte mehr Sport treiben, da ich nun die nächsten 4 Prüfungstermine habe und der erste  schon Anfang März ist! *tief durchatmen*

Aber das wird schon. Es hat sicher einen Sinn, das ich nun krank geworden bin.

 

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Ich ziehe mich einfach etwas zurück, halte die Füße still soweit ich kann und trinke viel Tee, vornehmlich Lindenblütentee aus der Apotheke zum Aufbrühen – dieser soll das Schwitzen begünstigen und da Trinken eh sehr wichtig für unseren Organismus ist, nicht nur, wenn man krank ist, passt das ganz gut.

Nun habe ich auch viel Zeit zum Lesen, sofern ich mich darauf konzentrieren kann, da sich mein Kopf wie in Watte anfühlt.

Das Buch „Der Ernährungskompass“* von Bas Kast habe ich von meinen Eltern zu Weihnachten bekommen und auch wenn ich erst am Anfang bin, finde ich es bis jetzt sehr gut geschrieben und recherchiert. Mal sehen was es noch so zu bieten hat.

Von der Ernährung her, hangel ich mich gerade so an meiner Krankheit entlang – an der einen und an der anderen.

Die ersten 2 Tage habe ich kaum was gegessen, ich hatte einfach keinen Appetit. So ist das einfach, wenn man krank wird. Der Körper regelt den Appetit runter um den Darm zu schonen und die Energie für die Heilung, statt für die Verdauung zu nutzen. Sehr schlau von der Natur!

Dann folgten wieder langsam Kamutbrötchen, Salat, Reis mit Kokosmilchcurry und einer selbstgemacht Suppe aus Kokosmilch, Paprika, Sellerie, Zucchini, Curry, Kurkuma und etwas Gemüsebrühe. Sehr sehr lecker war das und ich möchte das sicher bald mal wieder wiederholen.

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Leider kann ich halt im Moment nur sehr schwer abschätzen, was ich vertrage und was es schlimmer macht.

Zu meinem Bedauern haben die meisten Medis (soweit ich gesehen habe) immer irgendeine Art von Zucker enthalten, was meinem  Darm ja nicht so gut tut. Auch die Hustenbonbons, selbst wenn sie bio sind, enthalten Rübenzucker und Glukosesirup! Dennoch bin ich froh, bei sehr trockenem Hals ab und zu eins lutschen zu dürfen und die von Sonnentor* haben zudem Extrakte von Holunder, Spitzwegerich, Lindenblüten und Hagebutten, dazu noch Aroma von der Hollerblüte und Salbei- /Minzöl.

Als ich am 3.1 bei der Blutentnahme beim Arzt war (Werte hatten sich wieder verbessert, sind aber durch die Erkältung nun wieder im Keller….), wie jeden 2. Monat, wurde ich durch einen Geruch an meine Schulzeit erinnert. Mein Arzt befindet sich in einem sehr alten Gebäude und es roch dort im Foyer und im Treppenhaus ganz speziell. Den Geruch kannte ich nur von alten Unigebäuden oder auch aus dem alten Schulhaus in meiner Kindheit.

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Kennt ihr das auch? Es ist ein ganz spezieller Geruch. Ich mag ihn. 🙂

Wenn man soviel zuhause ist, hat man auch genügend Zeit für all die Sachen, die man sonst vorsich herschiebt, wie z.B. Blumen umtopfen.

 

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Endlich haben mein Kalanchoe größere Töpfe und können weiter wachsen.

Wenn ich gerade sehr wenig Kraft habe und mir schnell schwindelig wird, dann schaue ich über den großen TV im Wohnzimmer unter anderem youtube-videos (meist Birkenbihl oder ähnliches).

 

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Das geht sehr gut und mit dem neuen Amazon Fire TV Stick* (wir haben vom alten auf den neuen 4K Ultra HD umgestellt), läuft es sogar noch schneller und besser.  Zwar sind die „alten“ Videos nicht in HD, aber dafür die neueren Filme und Serien.

Aber zurück zum Wesentlichen, ich sitze nun hier und kuriere mich so gut es geht aus um bald wieder meinen gewohnten Gang zu gehen, ab in die Arbeit, ab ins Leben!

Ich hoffe ihr hattet einen besseren Start ins neue Jahr und seid wohl auf.

Wünsche euch noch eine schöne restliche Woche und bleibt gesund!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

 

 

 

 

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Finale – 1000 Fragen #50

1000fragen

Morgen ist der letzte Tag es Jahres und von daher möchte ich nun auch die große Fragerunde der 1000 Fragen abschließen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Leben geben. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine ähnlich Aktion, dann bin ich gerne wieder mit dabei.

Vielen dank an der Stelle an die Liebe Frau Pinkepank, welche die Challenge ins Leben gerufen hat.

981. Wie sieht dein Auto innen aus?

Wie ein Auto.

Es wird regelmäßig rausgesaugt, da ich gern mal auf der Heimfahrt vom Paradieschen einen veganen Tomatenstick futtere und der bröselt leider etwas. Sonst mag ich es eher ordentlich, aber nicht übertrieben sauber.


982. Hast du in den letzten fünf Jahren neue Freundschaften geschlossen?

Jaaa ! Und das ist so schön. Ich durfte gleich 3 neue Freundinnen in meinem Leben begrüßen und dafür bin ich sehr dankbar. Ihr seid wundervoll ihr Lieben !


983. Wer bist du, wenn niemand zuschaut?

Ich, wer sollte ich sonst sein?


984. Welche inneren Widersprüche hast du?

Schwierig zu beantworten. Da gibt es ab und zu welche, aber nichts dramatisches.


985. Wann warst du über dich selbst erstaunt?

Erst vor kurzem. Ich hatte mir schon ein paar Tage verschiedene Dinge vorgenommen und etwas vor mich hergeschoben. Eines schönen Tages, schwupps, hab ich alles auf einmal erledigt und es ist einfach so passiert. War ein schönes Gefühl!


986. Leihst du gern Sachen aus?

Nein, ich hab gern meine eigenen Sachen.


987. Bist du auf dem richtigen Weg?

Ich bin auf meinem Weg und der ist so gut wie er ist.


988. Wie lautet dein Kosename für deinen Partner?

Das verrate ich hier nicht, sorry.


989. Bei wem hast du immer ein gutes Gefühl?

Bei meinem Liebsten, meiner Mum und Freundinnen.


990. Wie zeigst du anderen, dass sie für dich wertvoll sind?

Ich sag es ihnen und verschenke gerne etwas an liebe Personen.


991. Was macht dich richtig zufrieden?

Wenn alles schön vor sich hin läuft, das Leben fließt, alles passt wie es ist und ich gesund bin.


992. Was ist das schönste Geschenk, das du jemals bekommen hast?

Die Liebe und Aufmerksamkeit von Menschen die mir wichtig sind. Danke!

 

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993. Zu wem hast du blindes Vertrauen?

Meinem Liebsten, Eltern und Freundinnen.


994. Was hast du mal ähnlich wie ein warmes Bad empfunden?

Als ich aus der Narkose aufgewacht bin und schmerzfrei war.


995. Was ist das Spannendste, das du jemals erlebt hast?

Das Spannendste könnte ich jetzt garnicht nennen. Es gab so manch aufregende Sache, welche ich erleben durfte z.B. der Jungesellinnenabschied – ich wusste ja nicht wo es hingeht und was wir machen.

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996. Was ist ein großer Trost?

Das alles gut ist, so wie es ist. Dass das Universum immer einen Ausgleich schafft, eine Balance hält. Und, dass wenn man stirbt, es nicht das Ende ist.


997. Wovon hast du gedacht, dass du es nie können würdest?

Abzunehmen. *lacht*


998. Was kannst du heute noch ändern?

Alles was man möchte.


999. Wie wird dein Leben in zehn Jahren aussehen?

Spekulative Frage. Es müsste wohl eher lauten:  „Wie würde ich es mir wünschen?“.

Im besten aller Fälle sieht mein Leben wie folgt aus: Alles in der Familie sind gesund, glücklich und munter. Mit 2-3 Kindern im eigenen schönen Haus. Selbständig und erfolgreich in dem Beruf der mir Spaß macht. Das hört sich doch gut an.

 


1000. Welche Antwort hat dich am meisten überrascht?

Überrascht hat mich keine. Dennoch hat es mir sehr viel Spaß gemacht sie zu beantworten.

 

Das wars von der 1000-Fragen-Runde und das Jahr neigt sich dem Ende zu.

Ich wünsche euch allen ein schönes Silvester und ein tolles neues Jahr!

Liebe Grüße

Signarita