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Ein Tag beim Gastro

Der Nachmittag, Abend und die Nacht waren echt nicht spaßig gestern. Geschlafen hatte ich auch, wenn überhaupt nur 1-2 Stunden bis jetzt.

Das Abführmittel hat mich echt fertig gemacht, aber da muss man ja leider durch.

Der Termin selbst verlief reibungslos und ansich viel besser als erwartet. Ich bekam sogar den Gastrologen, auf den ich gehofft hatte. Dieser ist der erste Gastrologe, welchen ich wirklich für kompetent und einfühlsam empfinde. Er nimmt sich Zeit, haut nicht gleich mit der Medikeule rum und geht auch auf eigene Wünsche und Beschwerden ein.

Ich habe aufgrund dieser ominösen Bauchschmerzen (3x hatte ich die jetzt innerhalb der letzten 14 Tage), zusätzlich eine Magenspiegelung bekommen, nicht nur die Kontrolluntersuchung des Dickdarms. Positiver Punkt Nr. 2!

Was allgemein dann rauskam, kann man jetzt als gut und als schlecht empfinden – je nach Blickwinkel.

  • Die (hauptsächlich nachts) gereizte Speiseröhre deutet wohl auf einen Reflux hin – keine Entzündung.
  • Dafür ist die Magenschleimhaut entzündet.
  • Gallensteine sind vorhanden. Der Gastrologe hatte sich über die Ärztin in der Notaufnahme sehr geärgert, da diese nicht zumindest einen Ultraschall gemacht hatte. Somit meinte er zu mir: „Schnell Frau Kaus, wir machen fix noch einen Ultraschall.“ Und tada – Gallensteine sichtbar. Da diese aber (laut ihm) nicht zu den Beschreibungen der Schmerzen passen, bat ich um ein MRT und er: „Ja sicher. Natürlich bekommen sie eines. Ich schreib ihnen einen Überweisungsschein!“ Positiver Punkt Nr. 3 + 4! 🙂
  • Was jetzt nicht so toll ist, je nach dem wie mans betrachtet, ist die subtotale Colitis. 4/5 meines Dickdarms besitzt keine Darmschleimhaut mehr und ist, wie er sagte „ausgebrannt“, sprich vernarbt. Nun, das positive daran ist ich muss vorerst keine Medikamente mehr nehmen bzw. „austesten“ (positiver Punkt 5) und ich darf ihn vorerst auch behalten meinen Dickdarm. Das negative ist, es besteht nochmal ein zusätzliches Darmkrebsrisiko und dann müsste man den Darm auch entfernen, fände man einen solchen. Er hatte heute zwar auch einen größeren Polypen gefunden und entfernt, aber dieser wird erst noch untersucht. *Daumendrück das es kein Krebs ist* Sollte sich mit der Zeit jedoch das letzte Stückchen vor dem Dünndarm noch entzünden, müsste ich wieder vorsprechen, da ein Risiko besteht, dass die Entzündung auf den Dünndarm übergreift und/oder dies zu Komplikationen führen könnte.

Tja. So ist das also nun im Moment mit Magen, Darm und Co.

Das heisst für mich, MRT vereinbaren, Magenschleimhaut ausheilen lassen, hoffen dass der Polyp gutartig ist und mich schlau machen bezüglich der Ernährung mit verminderter Dickdarmtätigkeit (vermutlich ballaststoffreicher essen, damit es mehr „Füllmaterial“ ergibt, welches das Wasser binden kann).

Habt noch einen schönen Donnerstag!

Liebe Grüße

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