Gesundheit

Gewichts-update!

Das ist schon wirklich interessant, die Sache mit dem Gewicht.

Das Thema begleitet mich ja schon seit ich denken kann. Schon als Jugendliche hatte ich immer schon „mehr“ auf den Rippen, als ich haben sollte bzw. wollte. Doch da war ich noch lange nicht soweit mich mit den dazu gehörenden Themen zu beschäftigen:

Ernährung – Sport – „psychisches/emotionales“ Wohlbefinden/Entwicklung

Es war immer so eine Art Hintergrundrauschen. Ich wusste ich müsste/sollte/“will eigentlich“ was ändern, aber ich tat es nie oder nur oberflächlich/kurzfristig. Was mich psychisch noch mehr belastete und zu mehr „Trostessen“ greifen lies.

Doch das änderte sich im Laufe der Zeit (vorallem in den letzten 5 Jahren) und ich habe sehr viel dazu gelernt und mich zum positiven verändert. Mein Weg war lange, schwer (durch meine Erkrankung sogar noch härter) und es gab viele Auf und Abs – dennoch habe ich das Gefühl nun anzukommen, in die richtige Richtung gegangen zu sein und das ich generell auf dem für mich richtigen Weg bin.

Dies mache ich nun auch zu meinem Beruf. Ich möchte das was ich nun weis (und noch lernen werde), meine Erfahrungen und meine persönliche Hilfe jenen anbieten, die auch auf diesem und ähnlichen Lebenswegen sind oder diese suchen bzw. angehen möchten.

Jeder ist einzigartig und wertvoll – jeder auf seine eigene Art.♥ Und der Weg ist für niemanden gleich und dennoch bin ich davon überzeugt, dass wirklich JEDER der es von sich aus wirklich WILL auch schaffen kann sich positiv zu verändern. Und genau hier möchte ich eine helfende Hand reichen, auf das ich ihren Weg ein Stück weit begleiten darf.♥

Doch nun kurz zurück zu meinem Update:

Das war Ende Januar diesen Jahres. Fast 80kg hatte ich da noch laut Waage.
Und nun bin ich runter auf 65,7kg, Stand heute.♥

So wenig habe ich nichtmal zu Jugendzeiten gewogen. Mein niedrigstes „Standardgewicht“ betrug um die 74kg und mein Höchstgewicht lag bei fast 100kg 2013/2014.

Ein Großteil der Abnahme nun hat vermutlich auch mit meiner Ernährung zu tun, das ich im Defizit esse/aß, da ich kaum etwas vertragen hatte während und nach dem Absetzen des Cortisons. Doch das ist nun schon 2 Monate her. Solange bin ich nun cortisonfrei!!! *yay*

Aber nun, da ich für mich wieder „normal“ und auch gesund (Suppen, Salate etc.)essen kann. Und auch von der Menge her mehr als noch im Juli, geht das Gewicht dennoch weiter nach unten.

Gut das stört mich bis jetzt nicht weiter, solange es sich in einem gesunden Wohlfühlrahmen bewegt. Im Gegenteil ich bin sogar froh, endlich nicht weiter über mein „Übergewicht“ nachdenken zu müssen und wie ich es doch schaffen könnte abzunehmen, dauerhaft.

Früher dachte ich immer ich müsste „gegen mich“ bzw. das Gewicht kämpfen. Was ansich ja eh falsch ist. Über die Jahre hinweg habe ich gelernt, dass es auf die Akzeptanz des eigenen Körpers ankommt. Sich selbst so anzunehmen und zu lieben wie man ist und erst DANN kann man ZUSAMMEN und MIT HILFE seines Körpers sich verändern, abnehmen und sich wohler fühlen. Es geht NIE, wenn man GEGEN sich selbst kämpft, denn dann verliert man immer selbst dabei. Die Pfunde gehören zu einem – schützen einen aus individuellen Gründen so lange, bis man sie nicht mehr benötigt.

Und ich brauche diese Pfunde nun nicht mehr. Ich habe gelernt mich selbst zu akzeptieren und zu lieben und was für mich noch wichtiger ist, ich lerne nun mich zu zeigen (auch körperlich – keine XXL-Tshirts mehr) Stück für Stück. Meinen Weg offen sichtbar für alle zu gehen. Ich habe auch gelernt, meine Ängste und Selbstzweifel zu überwinden,auch wenn sie mich weiterhin vorsichtig begleiten, da sie auch zu passenden Zeiten wichtig für uns sind, aber sie beherrschen mich nicht mehr.

Ich bin dankbar für diesen/meinen Weg und das ich dabei soviel gelernt habe. Am dankbarsten bin ich dafür, dass ich dadurch zu mir selbst gefunden habe.!♥

Habt noch einen schönen Sonntag!

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