Allgemein, Leben

Urlaub – Pirchner Hof

So der nächste Versuch einen Blogeintrag irgendwie ordentlich zu formatieren und zu veröffentlichen…

Letzte Woche waren mein Mann und ich im Urlaub. 5 Tage in Oberösterreich (Tirol) im schönen Alpbachtal. Dort waren wir schon einmal vor gut 3 Jahren (Link konnte nicht eingefügt werden…) und wir empfanden auch jetzt den Aufenthalt im Pirchner Hof wieder als sehr angenehm.

Wir hatten uns das Paket „Wanderschuh und Alpenveilchen“ gebucht und somit 4 Nächte zum Preis von 3 erhalten. Zusätzlich Vitale Vollwertkost und die Alpbachtal-Seencard. Hiermit konnten wir mit den umliegenden Gondelnbahnen umsonst fahren, was wir auch fast täglich nutzten.

Und ich bin so wahnsinnig froh, dass für die Ausflüge ab 10-11 Uhr mein Bauch so tapfer mitgespielt hat und mir, bis auf ein leicht mulmiges Gefühl, keine Probleme bereitete.

Anders sah es da leider nachts aus. Bei der Reservierung habe ich noch ein „veganes Menü“ für mich bestellt, aber so euphorisch wie Yvonne, dann auf das große Salatbuffet und die Nachmittagsjause mit Kuchen (nach wochenlanger kalorienarmer Suppenkost) reagierte, bekam sie (also ich) postwendent die Quittung. Die vermutlich nicht veganen „Salatsoßen und Kuchen“ und der viele Salat bescherte mir dann leider schlaflose Nächte… Da half auch die wundervolle vegane Dinkelküche am Abend nicht. Hierfür möchte ich mich dennoch herzlich bedanken, da sich das Hotel hier sehr viel Mühe gemacht hat und es wunderbar schmeckte, auch wenn die Portionen mir oft zu groß waren.

Zucchini-Dinkelbratlinge auf Pastinakenpüree.

Beim nächsten Mal wird wieder vegan bestellt, aber dann halte ich mich auch daran!

Ab dem 3. Tag habe ich auch auf das Frühstück verzichtet, da es mir immer schwer im Magen lag und ich mit leerem Magen einfach besser zurecht komme. Für mich gabs ab da zum Frühstück und zur Jause nur warmen Salbeitee.

Denn allgemein ist die Hildegard von Bingen Küche, gerade im Bereich Magen-Darm „schonend“ und gut umzusetzen. Nur auf das „Durchfallei“ ( bei dem wirklich Eigelb gebacken, mit Gewürzen verzehrt wird) kann ich getrost verzichten. Die anderen Ratschläge habe ich jedoch gleich nach dem Urlaub beherzigt und mir geht es wieder gut. Und das innerhalb weniger Tage!

In ihrem Buch schreibt sie sogar, dass man bei akuten Beschwerden in diesem Bereich auf alles tierische ( bis auf das Durchfallei) verzichten sollte und auch allgemein möglichst nur mit Dinkelkost arbeiten müsse. Das wusste schon die gute alte Schwester von Bingen! Und ich kann selbst bestätigen – da hat sie recht!

Auch mit der Tatsache, dass es eine starke seelische/psychische Komponente als Auslöser gibt – auch wenn man es nicht so mit dem Christentum hat, kann man daraus viel lernen.

Als erstes Ausflugsziel hatten wir den „Einfach leben“ Shop, welcher sich auf Hildegard von Bingen spezialisiert hat und in dem ich die oben gezeigten Artikel erstand. Danach ging es noch in den örtlichen Hildegard von Bingengarten in Reith.

An den darauf folgenden Tagen sind wir auf 2 Berge „gegondelt“ und haben uns dort ein bisschen umgesehen. Am dritten Tag sind wir dann mit dem LauserSauser (dem schönsten Alpincoaster Österreichs) gerodelt. Meinem Mann, welcher tags zuvor Geburtstag hatte, machte es eine riesen Freude und er wird sich beim nächsten Besuch gleich eine 4er Karte kaufen. Ich dagegen, fuhr nur einmal. Was das angeht bin ich ein Weichkeks, die Fahrt war mir stellenweise zu schnell und für „gemütliches“ Rodeln bin ich für nachfolgende Personen zu langsam. *lacht*

Nach den vormittaglichen Ausflügen, sind wir mittags dann immer ein paar Runden schwimmen gegangen. Haben uns ausgeruht und sind dann zur Nachmittagsjause.

Im Prinzip können wir für uns sagen, dass es uns während der Hauptsaison zu voll war ( wir empfinden schon 10 Personen am Pool oder am Buffet als zuviel). Somit werden wir das nächste Mal entweder im Herbst oder wieder im Mai fahren, da ist es schön ruhig.

Nach dem LauserSauser sind wir dann noch nach Rattenberg ( der kleinsten Stadt Österreichs) und haben dort den Mittag verbracht. Ein wirklich kleines und uriges Städtchen, direkt an dem schönen Inn gelegen.

Alles in Allem war es ein schöner Urlaub und wir fahren gerne wieder hin. Das nächste Mal achte ich aber mehr auf meine Ernährung. 😉

Dass das alles so gut klappt hätte ich ein paar Tage zuvor nicht gedacht! Nicht wegen meinem Darm, sondern wegem meinem linken Ellenbogen.

Ich hatte es doch tatsächlich geschaft mir beim schließen des Dachfensters den linken Ellenbogen so stark zu verdrehen, das die Bänder des Oberarms gezerrt ( es wurde sogar ein „Anriss“ vermutet) wurden. Die Schmerzen waren danach so höllisch (ich hatte schonmal einen Bänderriss im Sprungelenk rechts), dass ich in die Notaufnahme musste und eine Gipsschiene mit Verbänden erhilt. Der komplette Arm war von der Schulter bis zum Handgelenkt dick eingepackt und kaum zu bewegen…
Zum Glück verging der Schmerz relativ schnell und ich konnte die Schiene noch vor dem Urlaub abnehmen. Das tägliche Schwimmen half meinem Arm auch sanft bei der Genesung.

Soviel zu unserem Urlaub.

Mein Mann hat nun noch 2 Wochen frei und wir werden nächste Woche noch in den Knüllwald fahren und uns bei Butenas unser „Haus“ anschauen und vorab ein Angebot einholen.

Liebe Grüße!

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