Allgemein, Ernährung, Gesundheit

Ernährungs Tohuwabohu

Mich derzeit mit ausreichend Nahrung zu versorgen ist derzeit ja eher so eine Art Glücksspiel.

Manches vertrage ich, von dem ich es erst nicht dachte und manches verlässt mich gleich wieder, von dem ich dachte, dass ich es vertragen müsste.

Da bleibt der Appetit wirklich zeitweise auf der Strecke!

Dennoch gebe ich nicht auf und teste weiter vor mich hin. Schließlich wäre eine einseitige Ernährung nur mit Babybrei nicht das Gelbe vom Ei und würde mir auf lange Sicht auch sehr schaden, vorallem meiner Darmflora.

Somit hier ein kleiner Überblick über das was geht, und was nicht.

 

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Äpfelchen mit Cashewmus – funktioniert zwischen durch ganz gut, aber nicht jeden Tag.

Himbeere

 

Kein Problem mit Himbeeren, Heidelbeeren und co. ! Ein Sieg auf ganzer Linie, da gerade bei dieser Hitze eine fruchtige Frische gut tut und einen mit wertvollen Vitaminen versorgt.

Aber bloß nicht als Saft oder Smoothie! Das geht dann wieder nach Hinten los.

 

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Zucchini-Kürbis-Suppe funktioniert prima. Genau wie andere Suppenvarianten ( bis auf ziemlich scharfe). Dieses Mal klappte es auch super, mittags dazu eine kleine Portion Dinkelspagetti mit Gemüse und Asiagewürzen zu essen. Es war mild, schön kühl und angenehm für den Magen, ich hab die Portion über den Tag verteilt gegessen. Und mir auch am nächsten Tag als „Mittagessen“ geholt.

Am Abend sind wir sogar Essen gegangen im Flörsbacher Hof (übrigens ein wirklich gutes und leckeres Angebot an Speisen, sogar mit Übernachtungsmöglichkeit). Dort aß ich eine größere Portion „Wildkräutersalat“, mit frischem Brot und einer kleinen Portion Räuberfritten (leider kein Bild). Alles hab ich wunderbar vertragen. Ich war an dem Tag sogar mit meiner Mum eine längere Strecke Wandern bei „unserem“ Grundstück. Klappte alles sehr gut. Ich war glücklich und zufrieden.

 

Kürbiscurry

Tja, dann kommt sowas. Im Paradieschenbistro gab es an diesem Tag nur eine Rote Beete- Apfel-Ingwer Suppe und das ist so garnicht mein Geschmack. Also nahm ich das vegane Tagesgericht: Süßkartoffel-Hokkaido-Curry mit Dinkelvollkornreis, dazu einen kleinen Salat…  Süßkartoffel und Kürbis vertrage ich in Suppenform wirklich sehr gut und man sollte meinen Reis wäre auch leicht bekömmlich und Salat ging ja eigentlich auch die Tage… Pustekuchen.. Es kam so schnell raus, wie es rein ging.

 

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Melone klappt dahin gehend wieder gut und ich knabbere mich damit so durch den Tag.

 

klaranudeln

Gestern war ich zum ersten Mal seit sehr langer Zeit mal wieder mit meiner Freundin essen, im Cafe Klara in Hanau. Hier bestellte ich mir vegane Sommernudeln mit Gemüse und einen Beilagensalat (meine Freundin hatte vegane überbackene Zucchini mit Couscous).  Obwohl die Portion größer war, als das, was ich sonst derzeit esse, habe ich alles aufgegessen (sogar eine Kostprobe von ihrem Essen), wunderbar vertragen und hatte den Tag über, sowie auch nachts keinerlei Probleme.

Sehr seltsam… irgendwie auch etwas unberechenbar oder?

Ich weis, vieles oder mittlerweile fast alles kommt aus meiner Magengegend (Kopfsache?). Somit ergibt sich für mich eine ganz enge Verbindung zwischen dem Magen/Essen/Verdauung und meiner persönlichen Stimmung/psychischem Wohlbefinden.

An dem Tag mit meiner Mutter ging es mir z.B. sehr gut. Ich hatte keine Probleme mit den Toilettenbesuchen, war ausgeglichen und konnte über vieles mit ihr sprechen was mich bewegt. Ich konnte sozusagen frei durchatmen. Zudem war ich körperlich mehr unterwegs als sonst und konnte richtig genießen was auf meinem Teller lag.

Ebenso an dem Tag mit meiner Freundin.

An Tagen an denen ich mir Sorgen mache oder ich mich selbst unter Druck setze, spielt auch mein Magen nicht mit und ich tu mich schwer mit den Nahrungsmitteln, es gehen nur einfache Dinge.

Es ist wirklich faszinierend was es so für Zusammenhänge gibt! Darüber machen sich viele einfach keine Gedanken und messen dem, was sie ihrem Körper mittels Nahrung und Getränken zuführen, keinerlei besonderen Wert zu. Hauptsache der Tank ist voll. Schon schade irgendwie.

Liebe Grüße

Signarita

 

2 Gedanken zu „Ernährungs Tohuwabohu“

  1. Liebe Yvonne! Schön, wieder von dir zu lesen, von deinen Ausflügen, Cafébesuchen und deinem sehr leckeren Essen (= obwohl die Hintergründe sehr ernst sind). 🙂

    Ich hoffe, du kannst ein weiteres entspanntes Wochenende verbringen, mach dir eine gute Zeit und bis bald! 😊

    VVN

    Gefällt 1 Person

    1. Huhu! 🙂

      Danke für die lieben Worte. Ja Stück für Stück geht es vorwärts.

      Hab auch du ein angenehmes (hoffentlich etwas kühleres) Wochenende und bleib schön gesund. 🙂

      Liebe Grüße!

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