Besser essen!

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Es ist immer leicht, zumindest für mich, meine Definzite aufzuzählen:

Was mach ich falsch?

Was gefällt mir nicht (an mir)?

Und wieso, weshalb und warum…

Da spielt das mangelnde Selbstbewusstsein eine große Rolle. Jahrelange Geiselung des eigenen „Schönheitspotenzials“. Jeder kann „schön“ sein, auf seine eigene Weise – ein Satz den ich erst lernen musste. Aber das „Ausleben“ oder sogar offen dazu zu stehen? Das traute ich mich nur selten.

Man könnte einen ja für „arrogant und eingebildet“ halten.  Also versteckt man sich lieber hinter einer schönen Fettschicht.

Und seh ich auf der Straße andere die sich trauen, vorallem in einem Zustand, welchen ich persönlich für mich selbst nicht wählen würde, in Klamotten rumlaufen, welche ich so nicht tragen würde (Respekt hier für die die es tun), dann werde ich an mein eigenes schwaches Selbst erinnert.  Da werden von mir nur lange Oberteile getragen, damit auch ja keiner meinen Hintern sieht oder meinen Bauch, selbst wenn diese völlig ok wären/sind.

Man könnte ja, wenn man denn wollte, abnehmen und „schön sein“ (denn das ist man ja erst dann… *augenrollen*)!

Traut sich aber dann doch/noch nicht und „lebt“ es nur im Kopf, versteckt vor anderen. Aus Angst entweder doch zu scheitern (was vermutlich nicht eintreffen würde) oder aus Angst davor, tatsächlich „Schönheit“ auszustrahlen und abzunehmen ( was, wenn man will, tatsächlich machbar ist).

Wer es schonmal geschafft hat, Gewicht zu verlieren und sich dadurch in seiner Haut wohl zu fühlen, weiß auch das er es kann.

Doch schlägt einmal der Jojo-Effekt zu, da man doch wieder in alte Gewohnheiten verfällt oder  eine Erkrankung oder veränderte Lebensumstände einen in die Knie zwingen und man wieder Gewicht zunimmt, sich dick und hässlich fühlt, dann – ja dann ist guter Rat teuer oder eigentlich nicht?!

Denn man weiß ja schon wie es geht – das Abnehmen..

Und genau an so einem Punkt bin ich gerade – mal wieder -, man mag es ja fast nicht zu geben, da man sich auch hierfür wiederum schämt.

Doch auf der anderen Seite, möchte ich dem auch positiv begegnen und empfinde es auch als eine Art von Stärke, dies über haupt zu erkennen, zu reflektieren und offen zu zugeben.

Zudem hat das Thema bei mir ja nicht nur mit dem Abnehmen ansich zu tun, sondern ich MUSS mich damit ja auch im Hinblick mit meiner Erkrankung befassen. Mal was falsche gegessen – ZACK – eine Nacht voll Bauchschmerzen oder schlimmeres…

Somit begebe ich mich wieder auf die Suche nach passenden Mitteln (vegan Rawfood?) um MEIN Ziel zu erreichen oder zumindest meinen Weg zu finden. Und dabei stolpere ich immer und immer wieder über die selben Steine ( was an und für sich ja Hinweise sind).

Yvonne, du verträgst KEINE Milchprodukte!

Yvonne, du hast Probleme mit speziellen Sorten Gemüse/Obst!

Yvonne, wenn du dich nicht genug bewegst, dann geht es dir schlechter!

Yvonne, du MUSST einen größeren Anteil an Ballaststoffen und Kohlenhydraten essen, damit dein Bauch ruhiger wird!

Yvonne, zuviele Säfte tun dir nicht gut!

Yvonne, Fasten ist nichts für dich, da geht es dir schlechter!

Yvonne, von Zucker (und vorallem Süßigkeiten, Chips etc.) bekommst du auch in kleinen Mengen Bauchschmerzen!

Und und und….

Das sind nun alles Verneinungen und „strenge“ Regeln, doch sollen sie mir helfen. Sie zeigen mir und meinem Körper was nicht geht und vorallem auch was geht!

Also warum dann nicht einfach  daran halten?

Und dieses mal auf unbestimmte Zeit und sooo lange wie möglich, ohne dabei an mögliche „Ausrutscher“ zu denken. Dafür sollte man sich aber auch nicht rückwirkend bestrafen wenns denn passiert, sondern man sollte einfach weiterhin sei Bestes geben und weiter seinen Weg gehen! Und vorallem auch daran denken WARUM man das macht und daran, dass man das ja für SICH SELBST tut.

An diesen Punkt, an dem es mir gut ging, möchte ich wieder.

Das schließt eine Ernährung mit meinen Brötchen,  Roh-/Vollwertkost und einen Frischkornbrei mit ein.

Was wiederum erstmal heisst, dass so etwas erstmal nicht mehr auf meiner Einkaufsliste stehen wird. ( Yoga- Pizza, der Soßenersatz „Hummus“ war lecker, der Belag nicht soo mein Fall)

yogapizza

Salate ja gerne wieder, aber ohne Zwiebeln. Da gehts nämlich abends dann ab im Bauch und das brauch ich nicht – auch wenn sie so lecker sind!

 

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Dinkelnudeln mit Karotten-Zucchini Gemüse und veganer Tomatensoße. Das satte, zufriedene Gefühl nach dem Essen war herrlich ( mal was anderes als Brötchen und Salat). Und dennoch.. die Nacht war nicht so toll. – Wie schade.

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Also heisstes genau schauen, was tut mir gut und was nicht. Erstmal eine Weile auf sichere Nahrungsmittel setzen und dem Bauch Zeit geben sich zu fangen.

 

Wie es weiter geht? Ich werde davon berichten. 😉

Liebe Grüße und habt noch eine tolle Zeit!

Signarita

 

Allgemein Ernährung Gesundheit

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Hej !
Ich heisse Yvonne und begrüße dich ganz herzlich auf meinem Blog über ganzheitliches Leben.
Gesundheit – Ernährung – Fitness- Yogini – Bio – Lebensfreude

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