Frühlingstimmung und neuer Aufschwung?! Ja.. bitte!

Draussen blüht und sprießt alles wunderbar, wie man auch wunderschön am Blütenstaub auf den Autos sehen kann. Gut, das meines bereits gelb ist.

Es wird wärmer und auch wenn die Angst vor einem weiteren heissen Dürresommer berechtigt ist, genießt man doch die Wärme der Sonne in diesen Tagen und sei es nur für einen kurzen Moment indem man die Nase kurz für einen Einkauf aus dem Haus stecken darf.

liverwort-3159876_1920.jpg

Zum Pandemieanfang hatte ich ständig das Gefühl mich „informieren“ zu müssen, der dann ständige – für mich tatsächlich ungewohnte – Griff zum Handy („Tagesschauticker“), Ungewissheit trotz Nachrichtenflut und leider auch des öfteren der Ärger über die „Dummheit“ der Menschen, machten die Phase für mich wirklich nicht einfach und ich denke vielen anderen erging es ähnlich.

Auf der einen Seite kommen Gefühle und Emotionen, sowie Ärger/Wut und Angst hoch und auf der anderen Seite ist diese kleine Stimme die sagt: „Bleib doch bitte gelassen… atme tieeeef durch… alles ist halb  so wild… alles wird gut…! Die Aufregung ist es oder sind die doch garnicht wert! Wo ist denn dein innerer Buddha?!“

Und die kleine Stimme hat recht. Warum sollte ich mich weiterhin über sowas oder sojemanden ärgern? Auch für mich gibt es in dieser Hinsicht noch so manches zu lernen und wie mir letztens mitgeteilt wurde, habe ich von meinem Dad etwas geerbt, was nicht so einfach abzulegen ist: “ Einen relativ leichten Sachverhalt jemandem zu erklären, welcher etwas >einfacher< gestrickt ist oder es einfach hinzunehmen, das jene Person sowas einfach nicht verstehen kann.“  Da tue ich mich noch machmal recht schwer und meine erste Reaktion ist meist Sarkasmus und Augenrollen. Doch hey!  Mittlerweile schlucke ich es erst einmal runter, erkenne es als das an, was es ist und versuche dann ein Lächeln aufzusetzen und gebe mein Bestes es dennoch vernünftig und leicht verständlich zu erklären oder nur mit einem Lächeln unkommentiert zu lassen ( sofern ich aus meiner ersten Reaktion heraus in diesem Moment nicht anders argumentieren kann). Für  mich ist das ein Lernprozess und es ist schwer, etwas, dass man schon in der Kindheit angefangen hat zu übernehmen, weil man es für gut hielt, einfach zu ändern. Meine Mum wäre vermutlich ein „besseres“ Vorbild gewesen, da sie für sowas sehr viel Geduld und Verständnis aufbringen kann. Doch ich denke ich habe soviel von meinem Dad übernommen, weil er für mich als Kind immer ein Symbol für Stärke und Autorität war und als Kind differenziert man noch nicht wirklich. Im Nachinein bringt einen Geduld und Verständnis, gerade im Beruf oder auch bei Freunden, einfach weiter, doch das weis man als Kind noch nicht wirklich.

Es ist schon spannend, wenn man sein eigenes Verhalten und Denken reflektiert und auch mal über den Tellerrand blickt, woher das eigentlich kommen könnte und wie man damit umgeht. Sollte man sich ändern und wenn ja, wie? Veränderung ist Leben – was ein schöner Satz.

 

Was es sonst noch so „schönes“ Neues gibt? Ausser, dass ich gerade an der Steuer sitze, hab ich wie bereits schon erwähnt den „Take away“ von Paradieschen entdeckt und frönte (leider mit Folgen) nun hin und wieder einem leckeren Mittagessen.

 

SpätzleKrautsalat.jpg

Spätzle mit Cashewkruste, Balsamicozwiebeln und Krautsalat.

SemmelknödelmitGemüse.jpg

Semmelknödel mit Rahmgemüse.

 

Das Essen hat seinen Preis und damit meine ich nicht die Euro, welche es wirklich wert ist, sondern den Preis für die Auswirkungen auf meinen Bauch. Hier bestätigt sich mal wieder etwas, was ich eigentlich doch schon gelernt haben sollte – MILCHPRODUKTE sind böse.

Ja, für mich sind sie es. Nicht nur, dass es sich auf  meiner Haut zeigt, nein ich werde des nachts gequält… Doch das Thema verfolgt mich ja schon eine Weile und dennoch falle ich hin und wieder darauf rein, weil „Ach es schmeckt ja so gut und man könnte doch mal wieder!“ Man blendet die negativen Folgen einfach aus, bis… ja, bis sie einen einholen und dann förmlich überrollen! Immer mit der Erkenntnis – hinterher- dass man sich das ja auch hätte denken können und man muss zurück rudern. Man muss wieder den Weg einschlagen, welcher doch eigentlich SO GUT für einen war.

Und man wiederholt sich bis man es lernt:

 

  •  VEGAN – VOLLWERTIG – BIO – (LOW CARB?) – NO SUGAR

 

Also zurück zu diesem hier:

Kartoffel-Mohnbrötchen, Cheesana Rauchzwiebelaufstrich, Salat, Grünkohl-Hanfbratling, Sprossen, Gewürze, Mango-Balsamico-Senf, vegane Zitronenmayo, Antipasti.

Brötchen0420.png

 

Da der Frühling mir auch irgendwie einen neuen Aufschwung bringt, habe ich mehr denn je das Bedürfnis mich wieder mehr zu bewegen, endlich den Sport wieder zu machen, der so dringend fehlt.

Auch das Lernen schreit ganz laut in meinem Hinterkopf!

Zudem bin ich derzeit in richtiger Leselaune (wenn auch meistens eher am Abend). Was ich in letzter Zeit so gelesen habe?

 

Der Alchimist von [Paulo Coelho, Cordula Swoboda]

Der Alchimist* von Paulo Coelho:

Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuß der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Soll er das Vertraute für möglichen Reichtum aufgeben? War er nicht zufrieden mit seiner Existenz? Santiago ist mutig genug, seinem Traum zu folgen. Er begibt sich auf eine Reise, die ihn nicht nur von den Souks in Tanger über Palmen und Oasen bis nach Ägypten führt, er findet in der Stille der Wüste auch zu sich selbst und erkennt, was das Leben für Schätze bereithält, die nicht mit Gold aufzuwiegen sind. Verschleierte Frauen und sich bekriegende Berber säumen seinen Weg, vor allem aber Menschen, die ihn ermuntern, die Geheimnisse der Welt zu erkunden: eine Zigeunerin, ein alter Mann und nicht zuletzt der weise Alchimist. Und er erfährt die Liebe in ihrer schönsten Form. Fatima und der Alchimist helfen ihm, zu tiefem innerem Glück und völligem Einklang mit der Welt und den Menschen vorzudringen. Ein Buch voll orientalischer Weisheit, eine Geschichte von wunderbarer Schlichtheit und kristalliner Klarheit, ein warmes, lebensfrohes Buch, das Mut macht, den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen.

Auch wenn das Setting aus dem arabischen Raum normalerweise nicht sooo meins ist, hat die Geschichte ansich doch sehr überzeugt. Leicht geschrieben und doch voll mit Weisheiten – nicht nur hinter den Zeilen – ist es ein Erlebnis und eine Bereicherung nicht nur für jeden Lesebegeisterten.

Der kleine Buddha und das Wunder der Zeit von [Claus Mikosch, Gert Albrecht]

Der kleine Buddha* von Claus Mikosch:

 

Beim Apfelpflücken stößt er versehentlich die Leiter um. Während er baumelnd an einem Ast in der Krone des Baumes hängt, wartet er verzweifelt auf Hilfe, denn seine Arme werden immer schwächer und die Zeit scheint ihm unendlich langsam zu vergehen. Glücklicherweise kommt der Gärtner und rettet ihn aus seiner misslichen Lage. Nach diesem Erlebnis beginnt der kleine Buddha über die Zeit nachzudenken. „Ihm wurde fast schwindelig, wenn er daran dachte, wie er durch die Zeit raste. Schon wieder war ein Sommer vorbei, schon wieder nahte der Winter. Jedes Jahr schien alles immer schneller vorbeizugehen! Zumindest die guten Zeiten – schlechte Momente, wie das unfreiwillige Baumeln an einem hohen Ast, waren weiterhin harte Geduldsproben. Warum war das so? Warum konnte er nicht die guten Zeiten langsamer machen und die schlechten beschleunigen? Wie wunderbar wäre es, wenn er besondere Momente kurz anhalten und jegliches Leiden einfach überspringen könnte. Wenn er die Zeit kontrollieren könnte, anstatt ihr hilflos ausgesetzt zu sein. Und dann war da natürlich noch eine andere Frage: Zeit, was ist das überhaupt?“
Kurzentschlossen begibt er sich auf Wanderschaft. Auf seiner Suche nach Antworten lernt der kleine Buddha viele neue Freunde kennen und kann beobachten, dass der humpelnde Förster, die träumende Malerin und der gierige Goldgräber ganz unterschiedlich mit ihrer Zeit umgehen. Er sammelt erstaunliche Antworten, die dem immer größer werdenden Wunsch der Menschen nach mehr Zeit und einem klugen Umgang mit ihr helfen können. Am Ende seiner Reise hat der kleine Buddha keine Universalantwort auf die Frage, warum sich das Vergehen von Zeit immer wieder anders anfühlt. Er kommt aber zu der Einsicht, dass – auch wenn man die Zeit nicht verlangsamen oder gar anhalten kann – jeder fast immer selbst entscheiden kann, ob er schnell oder langsam leben möchte.

 

Ich liebe diese kurzweiligen Bücher von Mikosch, auch die anderen 3 Teile habe ich bereits verschlungen und sie laden zum Mehrfachlesen direkt ein. Wunderschöne kleine Geschichten voller Weisheit und Leichtigkeit.

Das waren nur 2 der vielen Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe, und auf der Liste stehen noch so einige und mal sehen, welches ich mir als nächstes schnappe.

Nun heisst es erstmal „Alltagsmasken“ nähen.. da auch hier bei uns in Hessen ab 27.4 nur noch damit der Einkaufsmarkt betreten werden darf … *ein Thema für sich*

Ich hoffe euch allen geht es gut und ihr seid schön gesund!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

*Affiliate Link

 

 

Allgemein Ernährung Gesundheit Leben

Yvonne View All →

Hej !
Ich heisse Yvonne und begrüße dich ganz herzlich auf meinem Blog über ganzheitliches Leben.
Gesundheit – Ernährung – Fitness- Yogini – Bio – Lebensfreude

4 Comments Hinterlasse einen Kommentar

    • Hihi, danke – ich hoffe ja immer dass das Licht passt bei den Fotos, sonst würde es ja eher wie unscharfe Matschepampe aussehen und das würde ja keiner lecker finde. 😅

      Hab noch eine schöne Woche!

      Liken

  1. Hallo liebe Yvonne,

    „Der Alchemist“ hat mich auch absolut überzeugt. Ist wirklich ein tolles Buch! Wir in Bayern müssen hier auch ab kommendem Montag Masken tragen. Welche zu nähen, wird meine Beschäftigung fürs Wochenende 🙂

    Genieße du weiter das tolle Wetter!
    Liebe Grüße
    Nicole

    Gefällt 1 Person

    • Hej Nicole 🙂

      Freut mich, dass dir „Der Alchimist“ auch so gefallen hat. Hast du auch schon andere Bücher von Coelho gelesen? Und das mit dem Nähen bekommen wir sicher hin. 😉

      Liebe Grüße in meine Heimat – Bayern!

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: