Ernährung, Gesundheit

Projekt: Soja

Seit gut einer Woche habe ich ein kleines Sojaprojekt gestartet. Da ich in der Vergangenheit öfter Probleme mit der lieben Pflanze bzw. ihren leckeren Produkten hatte, lies ich sie leider irgendwann ganz weg, in jeder Form. Ich hatte sogar darauf geachtet, dass auf der Zutatenliste nichtmal Sojalecithin stand, was aber wirklich oft der Fall ist.

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Ich mag Tofu und Sojasoße (allg. die japanische Küche) wirklich sehr mag und  das war somit ein herber Verlust. Vorallem, da ich mich eh schon recht einschränke und selten mal Ausnahmen mache oder sagen wir machen kann. Da wird der Bereich des noch „essbaren“ doch recht klein.

Zum Glück bin ich ja nun eine Weile zuhause und kann das austesten um sicher zu gehen, ob ich Soja wirklich (und das dann für immer) von meinem Speiseplan streichen müsste.

Somit aß ich jeden Tag nun etwas aus Soja, überwiegend verschiedene Sorten Tofu (der Schwarzwaldtofu ist soo lecker) der Firma Taifun und 2x Sojageschnetzeltes sowie etwas Sojamilch Vanille von Provamel. Ich halte jedoch weiterhin Abstand von „Sojaaufschnitt, Würstchen und Co.“ , nicht zuverwechseln mit Seitanprodukten (Weizengluten), das möchte ich auch nicht zu mir nehmen.

Bis jetzt habe ich noch keine Nebenwirkungen bemerkt und bin so dankbar dafür. Im Gegenteil, da ich nun sogar etwas stabiler werde,  geht es auch körperlich wieder aufwärts.

Würde ich Soja nicht vertragen, hätte sich das bereits in den ersten 2-3 Tagen gezeigt und mein gesundheitlicher Zustand hätte sich rapide verschlechtert. Aber ich habe weiterhin das Cortison reduzieren und halten können und möchte nun den nächsten Schritt auf 7,5mg gehen – Ziel ist ja immer noch 0 Tabletten zu brauchen.

Privat hat sich noch so manches Problem gelöst und ich werde auch psychich immer stärker. Weis wann ich nein sagen soll (es dann auch tue) und wie ich mich besser in Schutz nehmen, lerne mich vom „Helfersyndrom“ abzugrenzen und auch anderen Raum gebe mal selbst etwas zu lernen und selbst auf die Beine zu kommen. Ich möchte später ja auch nicht als Helikoptermama enden. *grins*

Derzeit versuche ich mich an einer Mischung aus freundlichen Ratschlägen (wenn es Sinn macht und gewünscht wird) und etwas autoritärer Ausstrahlung (wenn ich das Gefühl habe, die andere Person respektiert nicht meine Grenzen und raubt mir absichtlich Energie und Nerven). Schwierig ist es manchmal schon, gerade das mit der Autorität. Das war für mich ja eigentlich immer fremd – also das ICH autoritär wirke. Schon klar, meine Eltern können das gut und sie waren mir immer auch ein gutes Vorbild.

Ich möchte für mich eine eigene / sanftere Autorität entwickeln, eine „Sie ist nett und freundlich, aber wenn es sein muss, dann kann sie auch den strengen aber auch fairen Chef raushängen lassen“ Naa das trifft es in etwa. Ein hohes Ziel in der heutigen Zeit denke ich, aber auch ein erstrebenswertes. Ob ich dabei an einen Chef in der eigenen Firma denke, oder als „Chef“ in der eigenen Familie oder sogar „Chef“ über sich selbst – ist dabei nicht relevant, da gleichbedeutend wichtig.

Doch wie gesagt, ich arbeite daran und ich denke es lohnt sich. Es gibt einem so etwas wie inneren Frieden und man kommt der Gelassenheit näher.

In letzter Zeit haben sich dadurch auch noch 1-2 Probleme lösen können und ich gehe jeden Tag einen  Schritt weiter nach vorne. Es darf auch nicht zuviel sein, da ich mich leicht überfordere und denke alles gleichzeitig machen zu müsse und am Ende dann aus Trotz garnichts davon mache…Auch hier heisst es lernen und eines nach dem anderen zu erledigen.

Mein nächstes Projekt – früher aufstehen, um früher schlafen zu können.

Da ich in letzter Zeit Probleme hatte nachts einzuschlafen – wenn ich mir z.B. zuviele Sorgen mache, dann konnte ich schonmal bis um 3 – 4 Uhr nachts wachliegen obwohl ich bereits gegen 23 Uhr im Bett lag…

Folglich konnte ich erst so richtig von 6 bis 11/12 Uhr schlafen, war aber den Tag über müde und  dafür  abends dann wieder etwas wacher. Somit begann der Kreislauf  von vorne. Richtig fit und ausgeschlafen, war ich dadurch nie. Dazwischen meldete sich dann auch wieder der Bauch, aber der gibt im Moment zum Glück wieder Ruhe.

Somit versuche ich in der nächsten Zeit einfach früher aufzustehen und nichts weiter. Kein „und dann kann ich gleich Sport machen. Eigentlich wollte ich auch morgens noch Yoga üben. Den Haushalt kann ich auch gleich noch vormittags erledigen und ich müsste noch dieses und jenes“  NEIN! Der erste Schritt ist  – Wecker hören und AUFSTEHEN! Den Tag erstmal ruhig angehen lassen – wachbleiben und abends früh genug wieder einschlafen können. Wie ich den Tag fülle entscheide ich dann und nicht vorher schon mit „ich muss/sollte/wollte doch“. Denn das geht sicher in die Hose.

Soviel zu mir im Moment. Ich habe noch 2-3 weitere Projekte im Auge und werde in den nächsten Tage davon berichten. Auch der ein oder andere Buch und Filmtip ist bereits in  Arbeit. 🙂

Habt noch eine schöne Woche!

Liebe Grüße

Signarita

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