Ernährung · Gesundheit · Leben

Drunter drüber, pillepalle ..!

Letzten Samstag hatte ich ja eine furchtbare Nacht, wie ich bereits berichtet hatte. Sonntag ging wieder einigermaßen, aber Montag auf Dienstag ging wieder die Post ab. Warum auch immer…

 

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Es ist irgendwie wie Schluckauf. Hat es durch irgend einen Auslöser angefangen, stolpert der Darm und fängt sich von selbst nur sehr langsam und eher schlecht als recht (zumindest ohne Hilfe / Cortison). Somit konnte ich die darauf folgenden 2 Tage nicht mal mehr das Haus verlassen und war somit „krank“ zuhause eingesperrt. Ich fuhr nicht mal „nur“ zum Lebensmittel einkaufen. Zum Glück machen meine Schwiegereltern das gern.

Ich hatte so die Schnauze voll, dass ich mit 10 mg aufgestockt habe und wie erwartet schlug es sofort an und ich konnte am darauf folgenden Tag ganz gechillt in die Arbeit fahren. *seufz* Ja ja das Wundermittel…

Zumindest bin ich mir nun fast zu 99% sicher, dass der Auslöser für die Krankheit in der Ernährung liegt und das 1 % ist psychisch, bedingt durch zuviel emotionalen Stress.

Das ist schon mal was!

Bis auf die frischen Erdbeeren vom Bioladen gestern, habe ich mich nun wieder strickt an „Brötchen“ und Salat gehalten und meiner Verdauung geht es soweit wieder gut.

 

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Das Brötchen ist (sofern ich gerade kein Kamut esse) ein „Kartöffelchen mit Mohn“ und darauf kommt bei mir immer folgendes:

 

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Den Cheesana Aufstrich, dann ein Blattsalat (wegen der Nässe vom Kraut), dann ein bisschen Lupinengyros angebraten, darauf den Krautsalat, gefolgt von einem Teelöffel Mango-Balsamico Senf.

 

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Und wenn ich gerade Lust dazu habe gibt es noch etwas Kala Namak Salz oben drauf. Das gibt dem ganzen noch eine ganz andere „rauchige“ Würze. Sehr lecker!

Das kommt bei mir auch schonmal auf den Salat.

Bis gestern fühlte ich mich leider nicht in der Lage wirklich Sport zu treiben. Denn erst von Donnerstag auf Freitag habe ich zum erstenmal seit sehr langer Zeit wirklich wirklich gut geschlafen (von 9 Uhr abends bis 5 Uhr morgens – ohne Aufwachen!). Das tat so richtig gut !

Daher habe ich mir mit Dehnübungen beholfen und selbst das war anstrengend, tat aber sehr gut, vorallem den Gelenken. Ich knackse schon wie eine alte Frau. *grins* Naja, vermutlich bin ich das auch schon. Mein Alter habe ich akzeptiert und eigentlich fühle ich mich noch überhauptnicht alt. Das Alter ist für mich eh nur eine Zahl auf dem Papier. Manchmal fühle ich mich wie eine alte Frau und manchmal wie ein kleines Kind. Ich nehme das Leben dann so wie es kommt und es ist gut so.

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Den Satz fand ich sehr treffend und ich habe ihn aus der japanischen Serie:

 

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Es geht um einen Werbevertreter, welcher trotz aller Widrigkeiten sein Leben mit einem Lächeln genießt und das am liebsten in einem jap. Sento oder Onsen ( Badehaus ohne / mit natürlicher Quelle) und danach erfreut er sich an einem leckeren Bier mit passenden jap. Gerichten. Er strahlt dabei immer über das ganze Gesicht und man wird daran erinnert, das Leben nicht immer so ernst zu nehmen – einfach auch mal sein Leben zu genießen!

 

Seelenstreicheln und gewisse, grandiose Aha-Effekte hat mir diese Woche auch dieses Buch beschert „ Der Mai Tai trinkende Mönch und die Lehre der Authentizität“ *:

 

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Als Kenso, der Mönch, die Bekanntschaft des freundlichen Herrn macht, hat er gerade alles hinter sich gelassen: das weltberühmte Bergkloster, den hohen Rang, seine Schüler, die Novizen und Mönche, die er unterwies in der Lehre der Authentizität. Ein fremdes Gefühl hatte ihn von dort fortgetrieben und nun war er hier, in der Stadt, in einer Bar. Kenso entschließt sich, zunächst einmal zu bleiben und sich den Fragen der Menschen zu widmen, die ihm der freundliche Herr vorstellt. So entspinnen sich wunderbar weise Dialoge über die wahre Liebe, das Geschenk der Vergänglichkeit oder ein wahrhaft authentisches Leben.

 

Wirklich ein herausragend gutes Buch, welches mir sehr bei meinen Problemen und Überlegungen geholfen hat. Vielen Dank!

 

Es gibt doch noch so einiges zusätzlich zu berichten. Die Firma bei welcher ich beschäftigt bin, hat sich ja stark verkleinert und eigentlich meinte der Insolvenzverwalter es würde weitergehen, aber die Zeichen und die „Gerüchte“ besagen zum Ende des Mai hin etwas anderes. Soweit ist das ja nicht schlimm, es findet sich immer ein Weg und vielleicht muss es auch so sein. Zudem hat nun meine Chefin und beste Freundin gekündigt und verlässt schon Ende nächster Woche die Filiale. Wie es dann dort weitergeht und ob sie die Filiale schon dicht machen, werden wir Mitte nächster Woche wohl erfahren. Kurios wie das Leben so spielt. Aber ich nehme es eher wie den Wink des Schicksals und gehe weiter meinen Weg. Eigentlich bin ich sogar schon ganz aufgeregt, was noch so neues auf mich zukommen wird!

 

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Das mag eine seltsame Überleitung sein, aber das Bild habe ich gemacht, als ich bei der Autowaschanlage auf mein Auto gewartet habe.

Es war warm, aber nicht heiß, ein kühler Wind wehte und es war so schön ruhig. Die Stille habe ich sehr genossen. Irgendwie mag ich Friedhöfe, die Ruhe und man kann so schön in sich gehen und die Zeit einfach Zeit sein lassen.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und bis nächste Woche!

 

Liebe Grüße

 

Signarita

 

 

 

 

 

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