Leben

Self being / Selbst sein – der Anfang

Wie startet man etwas, das man im Kopf schon „durchlebt“ hat?

Im Kopf „ist“ man bereits die Person (oder möchte sie zumindest sein) und muss sich nun erstmal die Frage stellen:

  „Wie komme ich dahin?“

 

Man fängt mit dem einfachsten und offensichtlichsten an.

Das wäre in meinem Fall Sport + Ernährung gepaart mit Achtsamkeit und Fokus im JETZT.

Themen die sich wie ein roter Faden durch den Blog und mein Leben ziehen.

Doch dieses mal sollen sie mir nicht einfach nur bei meiner Erkrankung helfen.

Nein, ich bin nämlich NICHT meine Krankheit. Ich definiere mich nicht durch sie.

Was bin ich „ohne“ diese Krankheit bzw. WER?

Hiermit erschaffe ich ein ich, welches auch ohne Krankheit existiert und das sehr gut sogar.

Ebenso wenig werde ich einen konkreten Plan erstellen mit :

2x am Tag dieses und 1x  jenes oder 4x die Woche dies.

Ich möchte mich da achtsam und fokusiert rantasten.

 

WAS tut mir gut und vorallem WANN!

 

Mein Körper und mein Gefühl entscheiden selbst.

Ja, es ist gewagt für jemanden, der keine Routine hat zu sagen: „Ach ich mach nach Lust und Laune.“ Denn die Gefahr ist dadurch groß, dass man – genau – garnichts erreicht. ABER ich kenne mich und wenn ich mir irgendwelche Pläne schreibe, Gewohnheitsapps nutze oder wie auch immer – ich tus erst recht nicht oder unter einem Gefühl des „dagegen ankämpfens“.

Ich soll morgens 1 Stunde Sport machen – obwohl ich abends dazu mehr Energie habe?

Wenn ich in meinen Körper hinein fühle, möchte ich erst einmal rausfinden, was er wann benötigt. Was ihm wirklich gut tut und zu welcher Zeit am Tag. Sei es beim Sport, Essen oder beim Lernen. Ich möchte mir Zeit für mich selbst nehmen und darüber berichten.

Also betrachte ich diese beiden Themen im Bezug auf mein Zukunfts-Ich und mein Jetzt-Ich.

Das ZI ist sportlich und da möchte mein JI auch hin. Folglich möchte ich Sport in meine tägliche Routine integrieren. Zudem erinnere ich mich an so manche Situationen in meiner Vergangenheit, bei denen ich merkte, dass mir Sport sehr gut tat und ich mich damit wohl gefühlt habe. Somit kopple ich positive Gedanken und Erinnerungen mit der Aktion „Sport“ und das ist auch wichtig, um etwas umsetzen zu können. Man muss mit Freude, Spaß und positiven Gedanken an die Sache rangehen und auch während dessen, selbst wenn es anstrengend ist – die guten und positiven Effekte hervorheben und sich aktiv ins Jetzt holen.

Das selbe trifft auch auf die Ernährung zu. Kein genauer Essensplan, kein „du darfst nicht“ oder nur 1000kcal (es sollte natürlich auch nicht übertrieben viel sein). Gewisse Lebensmittel meide ich dennoch, weil ich bereits weis, dass sie mir nicht gut tun, aber wenn ich daszwischen mal etwas essen möchte, was mich anspricht, dann tue ich das auch.

Wie z.B. das vegane Croissant mit Heidelbeermarmelade !

 

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Seit Jahren hatte ich keine Marmelade mehr, aus Angst vor dem puren Zucker / Fructose. Gestern ging ich in meinem Bioladen am Aktionsregal vorbei und da war sie. Ich hatte so eine pure Lust auf ein bisschen Marmelade -auf diese ganz spezielle ! Nach gut 10 Minuten hin und herüberlegen hab ich sie einfach gekauft und mit dem veganen Croissant genoßen. Es schmeckte herrlich! Und der Rest ist zum Glück noch lange haltbar. Denn man sollte alles in Maßen genießen, vorallem sowas – dann bleibt es auch lange etwas Besonderes!

Ich will mein Zukunfts-Ich ins Jetzt holen und diese Person sein, dafür begebe ich mich auf die Reise – zu mir selbst – zu meinem Ich.

Das benötigt Zeit, Zeit die ich mir geben werde. Daher werde ich keine Tage zählen (auch wenn die ersten 3-4 Wochen die wichtigsten sind) oder es als Challange deklarieren.

Es gehört einfach zu meinem Weg und auf diesem werde ich gehen Stück für Stück, ein Fuß nach dem anderen.

 

Liebe Grüße

Signarita

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