Leben

Kopfmenschen haben es nicht leicht!

Gehörst du auch zu denen, die über alles und jeden nachdenken und jedes noch so kleine Problem analysieren?

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Bist du auch jemand, der sich seine Traumwelt im Kopf aufbaut und entweder damit Schwierigkeiten hat diese in die Tat umzusetzen oder mittlerweile sogar lieber dahin flüchtet als sie zu realisieren?  Vielleicht hat man Angst zu Versagen und der eigenen Erwartungshaltung oder die der anderen nicht zu entsprechen. Oder man hat Angst davor, es könnte doch nicht so toll sein wie man sich das ausgemalt hat.

Darum geht es in diesem Blogeintrag:

Erwartungshaltung an die eigenen Wünsche / Träume!

Die Erwartungshaltung an die eigenen Wunschvorstellungen ist hoch. Man malt sich aus, wie toll und perfekt das eigene Leben sein könnte, wenn…. man dieses oder jenes erreicht hätte ( der tolle Körper, die super Ausbildung / Job, das schöne Haus mit Garten, die liebevolle Familie, der perfekte Partner).

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Und wenn es dann anders kommt? Nicht so wird und garnicht so toll ist? Man sein Leben lang eine Lüge im Kopf gelebt hat hat? Oder man vor lauter Angst sich nicht mal traut, die Wünsche umzusetzen?

Hat man dann versagt oder muss man einfach aktzeptiern, dass man im Kopf „übertrieben“ hat und alles neu bewerten.

Eventuell ist das, was daraus in Wirklichkeit geworden ist, sogar viel besser (aber eben nicht exakt so wie man es sich erst ausgemalt hatte). Es mag anders sein, aber nicht minder wertvoll, schön oder erfüllend!

Und falls etwas nicht ganz so gut läuft oder Probleme auftreten, kann man daraus  lernen und daran wachsen. Man ent – täuscht sich selbst. Was etwas Gutes ist!

Die Täuschung die man für sich „erträumt“ hat, wird einem genommen und durch etwas ersetzt, was wirklich funktionieren kann und auch wirklich zu einem selbst passt. Denn das Universum verschwendet nicht – auch keine Probleme.

Versteh mich nicht falsch, Träume sind etwas wundervolles und jeder sollte welche haben. Sie können uns Freude bereiten, Mut machen , Ziele aufzeigen und im Leben vorantreiben. Ziele erleichtern das Erreichen von Träumen ungemein. Ja ohne geht es sogar fast nicht.

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Dennoch sollte man sich nicht dogmatisch an diese Wunschvorstellungen und Träume festketten. Es wird NIE 100 % so sein wie man es sich erträumt oder wünscht. Was, wie oben erwähnt, nicht schlimm ist – im Gegenteil. Das macht das Leben erst aufregender und abwechslungsreicher.

Das sture Festhalten an diesen Träumen „Es MUSS aber genau SO und nicht anders sein!“ macht auf Dauer krank, nicht nur psychisch, sondern auch körperlich. Es frisst die Energie die man eigentlich zum Leben und zum Umsetzen dieser Träume bräuchte – solange, bis man garnichts mehr macht und nur noch in seinem „normalen“ Alltagstrott dahinlebt.

Auch wenn man aus Angst die Träume nicht versucht zu realisieren, raubt das Energie und Lebenskraft. Es kann sogar bishin zur Depression führen. Man verschließt sich und lebt nur noch in der eignen Traumwelt. Ängste plagen einen, was alles passieren könnte, wenn man es doch wagen würde seine Wünsche zu realisieren.

Sicher könnte etwas schief laufen! Manchmal ist das auch so gewollt vom Leben, das nicht alles glatt läuft. Hinterher merkt man das auch selbst, dass es ganz gut so war und nicht anders. Das man daraufhin etwas wichtiges im Leben gelernt hat und stärker, mutiger ist als vorher.

Sei mutig und bleib nicht stecken in deinen Träumen.

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Ein Beispiel zur Veranschaulichung (nichts persönliches von mir 😉 ):

Du hast eine ganz bestimmte Vorstellung von einem Haus. Du weisst wie es aussehen soll, wo es am besten stehen soll ( Waldnah, Ortsrand, Reihenhaus oder  nobles Stadtloft). Vielleicht hast du sogar schon seit Jahren einen eigenen „Bauplan“ im petto.

Nun ist es endlich soweit und gehst, vielleicht mit einem Partner zusammen, auf die Suche. Unter den „angebotenen“ Häusern wirst du nicht fündig. Zu groß, zu klein, da passt dir das Licht nicht, der Garten ist zu klein/groß, leider im Ort und zugebaut oder zu weit draußen am A** der Welt etc. Selberbauen geht nicht? Evtl. kein Geld oder die Grundstücke gefallen dir nicht (auch hier gibts diverse Unterschiede zu deinem „Traumstandort“). Oder dein Partner möchte eine andere Zimmerverteilung, eine andere Bauart oder wohnt lieber innerorts, statt außerhalb oder gar in der Großstadt.

Es tauchen immer mehr Kompromisse auf, die machen müsstest und du ärgerst dich, da du doch diesen ganz speziellen Wunsch hast, diesen speziellen Traum vom Haus.

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Du bist mittlerweile BLIND für die anderen Häuser und Möglichkeiten und fühlst schon beim Besichtigen innere Widerstände und baust Blockaden auf. Du wirst ungehalten und es kommt nicht nur zu Streitigkeiten, sondern auch zu einem Trotzverhalten „Wenn nicht so, dann garnicht!“.

Man wartet und wartet, wird frustrierter und sucht am Ende garnicht mehr. Bleibt in der kleinen Mietswohnung stecken und ärgert sich jeden Tag darüber. Frisst den Kummer in sich hinein oder lässt ihn an sich und anderen aus, flüchtet in den eigenen Kopf zu seinem Traumhäuschen.

Das raubt unheimlich viel Energie. Umso mehr, je länger es andauert. Und man bewegt sich werder vor noch zurück. Man steckt fest und kommt zu garnichts.

Doch was würde einem in dieser Situation helfen?

Ganz wichtig!

Offen sein für die Chancen und Möglichkeiten im Leben!

Es nicht ganz so eng sehen!

Wünsche und Träume verwirklichen, aber nicht auf Perfektion bestehen!

Diese Perfektion gibt es nämlich nicht, auch wenn man behauptet: „Es ist genau so geworden, wie wir es uns vorgestellt haben!“ Beinhaltet dies garantiert den ein oder anderen Kompromiss, von der einen oder anderen Seite. Auch in Ordnung sofern beide es so sehen oder man selbst (im Singlefall) damit glücklich ist!

Du DARFST unperfekt sein!

Deine Träume dürfen UNPERFEKT sein!

Es ist in Ordnung, ja es ist sogar GUT SO ! Es wird dennoch schön, wenn du deine Träume anfängst zu verwirklichen – Stück für Stück und einfach mal sehen, was dabei heraus kommt!

In Beispiel vom Haus, wäre es möglich, bei Hausbesichtigungen offen zu bleiben allein für die „Möglichkeit“ dort zu wohnen.

Wie würde es sich anfühlen, wenn…?

Hat das Haus Eigenschaften und einen Atmosphäre die mir gefallen könnte, in der ich mich sogar wohlfühlen / wie zuhause fühlen könnte?

Du kannst dir das in allen möglichen Formen und Farben ausmalen. Passt es? Wunderbar! Wenn nicht, dann könnte das nächste vielleicht das passende für euch/dich sein.

Oder im Falle eines Grundstücks, könnte man den „eigenen Wunschplan“ vielleicht anpassen und das gemeinsam mit dem Partner. Generell ist es wünschenswert, wenn beide Seiten zu seinem „gemeinsamen Zuhause“finden. Kompromisse gibt es da immer wieder und das ist auch gut so.

Wichtig ist nur, versteife dich nicht auf „diesen einen Plan“ oder „diese eine Vorstellung“. Der Traum gibt einem erstmal  nur die Richtung an, in die du willst und in dem dein Leben verlaufen könnte!

Wenn du dich vorher jedoch darauf versteifst, macht dich das auf Dauer nur unglücklich. Vorallem wenn es anders läuft als gedacht und das wird es in der ein oder anderen Form (im Kleinen oder Großen).

Das Beispiel kann man nun auf viele Themen und Wünsche auslegen. Sei es der „Traumpartner“, die „Traumfigur“ oder der „Traumjob“.

Vielleicht verpasst du deinen Traumpartner, weil du DENKST er müsste „Blondehaare und grüne Augen, 1,80 groß, sportlich und am besten noch Bänker sein und die Eigenschaften/Vorstellungen/Hobbies haben“. Du siehst den wundervollen Mann garnicht, welcher dir im Büro täglich ein liebevolles Lächeln zu wirft, aber eben nicht ganz dieser „Traumvorstellung“ entspricht, aber dennoch auf seine Art gut aussieht.

Bei der Traumfigur, könnte man auch durch hartes Training und strenge Ernährungspläne, nicht zu dem Topmodel werden, das man sich „genau so vorstellt“. Man ist vielleicht kleiner als der Durchschnitt oder die Fettverteilung ist einfach von der Natur her anders. Und DENNOCH kann man SCHÖN sein !

DU BIST AUF DEINE ART SCHÖN!

Sie dich an, so wie du jetzt bist und vergleiche dich nicht mit dem „Traumbild“. Zwar kannst du es als Ansporn und Motivation nehmen, aber kette dich nicht 100% daran fest. Lass es nicht dein Leben dominieren – DU bestimmst dein Leben selbst!

Nimm dir Zeit und schau genau hin!

Fühle im Hier und Jetzt ! 

Sei offen für die tollen Möglichkeiten und

akzeptiere das Jetzt – mach das Beste daraus!

Wie gesagt, Träume sind etwas tolles und auch wichtig!

Sei mutig, träume !

Liebe Grüße

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