Gesundheit

Von Arztbesuchen und Kühlschränken

Was für eine Kombi nicht war?

Aber das waren so meine Highlights in der vergangen Zeit. Worüber man sich nicht alles freut und ärgert. Ach, nennen wir es nicht ärgern, sondern es war eher eine Art von „hab ichs mir doch gedacht“.

Doch von vorne.

Beginnen wir mit dem, was mich glücklich gemacht hat und immer noch tut.

Ein Kühlschrank ! Man glaubt es kaum, dass man sich über soetwas alltägliches so sehr freuen kann, aber dem ist tatsächlich so.

Wir sind ein 4 Personen Haushalt (geschweige denn was vielleicht noch an Zuwachs in Zukunft dazu kommt) und wir haben nun jahrelang einen 105 Liter Einbaukühlschrank in der Küche genutzt… es war ein Graus.

Für das „bisschen“ Kochen, vor meiner Zeit und mit einem etwas „einfacheren“ Kochstil, hat das bei 3 Personen wohl gereicht und das Glas „Samt“- Marmelade passte da auch noch rein.

Doch dann kam ich.  Ohje, da muss ja Gemüse, Salat und Obst in den Kühlschrank und davon ganz viel. Ganz zu schweigen von unterschiedlichen „fremdartigen“ Lebensmitteln wie Aufstriche, Tofu, Gewürzpaste und und und….

Quetsch das alles mal in so einen Minikühlschrank und das in RUNDEN, TRICHTERFÖRMIGEN Tupperschüsseln … also wer die erfunden bzw. kauft ist nicht ganz helle gewesen und hat von „Vorratshaltung“ keine Ahnung. Eckig und stapelbar, vorzugsweise aus Glas müssen die Behälter sein!

Ganz zu schweigen vom Reinquetschen der großen Salatköpfe in das Minigemüsefach.

Zudem sind einem beim ganzen Reinstopfen teilweise die Lebensmittel an der Rückwand angefroren…

Und sich sage jetzt nicht, wie oft mir die Colaflasche beim Aufmachen aus der Tür gefallen ist… DA IST KEIN BÜGEL FÜR GETRÄNKE DRAN! Zzzzzzhhh plopp.

Doch die Zeiten sind nun endlich vorbei !

 

 

320 Liter fasst das gute  Stück und wir haben 2 separate Fächer für Gemüse und Obst ! Endlich Platz für alles was nötig ist und auch mal für etwas unnötiges. 😉

Rechts in dem weissen Schrank war der alte Einbaukühlschrank und man erkennt deutlich den Unterschied in der Größe. Den alten haben wir auch ausgetauscht, da dieser mittlerweile eine sehr schlechte Energiebilanz hatte und es einfach nach über 20 Jahre Zeit wurde. Dieser hat auch wieder ein Eisfach für Kräuter und was man sonst noch so zum Kochen fix benötigt (Gefriertruhe ist im Keller)- zudem werden darin auch die Getränke gekühlt.

Hab ich schon erwähnt, dass ich mich riesig darüber freue?

Worüber ich mich noch freue?

Meine Blutwerte.

Dieses mal ist der CRP (Entzündungswert) bei 0,4 mg/l ! Ist das nicht wundervoll? Normwert liegt bei „bis 5mg/l“ und ich war letzten Herbst sogar noch bei einem Wert von über 19,4 mg /l . Die Leukos sind zwar noch erhöht und der BSG und HB passt auch noch nicht, aber insgesamt sieht das doch schon sehr erfreulich aus.

Das einzige was aus der Reihe tanzt ist im Moment das liebe Eisen..

Deswegen wurde ich letzten Freitag zum Arzt zitiert. Vorsorglich habe ich mir schon meine Eisentabletten bestellt und nehme nun jeden Tag eine Tablette zusätzlich zu meinen anderen.

 

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Eigentlich hätte ich mir den Arztbesuch auch sparen können, wie so oft. Ich wusste schon vorher, was er sagen würde und das es nichts bringen würde hin zu gehen. Wohl gemerkt, der Arzt ist Teil meiner Hausarztpraxis und ich war bereits öfter bei ihm (Gespräche verlaufen immer gleich), daher gehe ich lieber zu seinem Kollegen, welcher aber leider an dem Tag nicht da war. Was auch nichts gebracht  hätte.

Arzt:  „Sie wissen, dass sie kein Eisen haben?“ (So hat er es wortwörtlich formuliert.)

Ich:  „Ja, ich nehme auch schon Tabletten deswegen.“

Arzt:  „Ihre Leukos sind auch erhöht.“

Ich: „Ja, das ist bekannt. Auch die Entzündungswerte waren immer recht hoch, da ich Colitis habe.“

Arzt: „Sie haben Colitis, ah ok. Welcher Arzt behandelt sie derzeit und nehmen Sie etwas?“ (Das Rezept lag bereits vor ihm zum unterschreiben.)

Ich: „Keiner. Da mir bis jetzt kein einziger helfen konnte und der letzte mich sogar ins Krankenhaus mit seinen Medikamenten brachte. Ich nehme derzeit 10mg Decortin.“ (zeig auf das Rezept vor ihm)

Arzt: *hmpf* „Wissen Sie, Colitis wird stark von der Psyche beeinflusst, gehen Sie doch mal zu einem Psychologen oder Psychotherapeuten.“ (hat er die letzten 2x auch schon gesagt)

Ich: „Auch wenn es mir soweit gut geht, hab ich nichts gegen eine Gesprächstherapie. Doch finden sie mal einen Therapeuten der einen Platz frei hat…“

Arzt: „Da gibt es eine Seite….!“ (Zeigt er mir doch tatsächlich auf Google, wie man nach einem Psychotherapeuten sucht…)

 

Das war das „Wesentliche“ aus dem Gespräch… *kopfschütteln*

 

Nun was soll man dazu sagen? Am besten nichts und weiter seinen Weg gehen.

 

eisen

 

Also wird nun fleißig Eisen genommen, weiterhin auf die Ernährung, sowei auf das eigene Wohlbefinden und die Psyche geachtet.

Apropos Psyche. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und die Zeit war fühlte sich genau richtig an um mal kurz ein paar Tarotkarten zu legen.

 

„Was ich mir helfen kann in der nächsten Zeit“

 

20190312_122133.jpg

 

Ja, Klarheit bräute ich im Moment in so mancherlei Hinsicht.

Denn auch in der Arbeit sind wir wiedermal in Warteposition und die Firma steckt (nicht zum ersten Mal) wieder in einer Insolvenzphase… *kopfschüttel* Darüber könnte man sich natürlich auch ärgern, aber das bringt nichts. Ende März ist Stichtag. Die Karten sagen, das es  dieses mal aber anders wird:

 

tarot arbeit.png

Sie deuten auf eine „Vertragsauflösung“ hin. Es wird also vermutlich nicht weitergehen, bzw. die Filiale für die ich arbeite wird so nicht weiter bestehen bleiben. Mal sehen was kommt.

Das wäre natürlich sehr schade, da ich dort wo ich nun arbeite sehr glücklich bin. Aber so ist der Lauf der Dinge.

Und wer weis, wozu es gut ist? Wohin mein Weg mich danach führt?

Hätte ich „frei“, könnte ich mehr Zeit in meine Ausbildung stecken und könnte wieder versuchen vom Cortison weg zukommen (da ich dann das Haus nicht verlassen kann).

Arbeitslosengeld oder Hartz4 gibt es für mich nicht. Also keine Sorge, ich würde dann nicht vom Staat leben. Da geht es uns dann doch zu gut – laut Arbeitsamt…

Es gab ja eine Phase, 2017 war das, nach dem Studium, in welcher ich fast ein Jahr nicht arbeiten konnte, da ich kaum aus dem Haus kam und immer in der Nähe des Bades bleiben musste. Das war sehr schlimm für mich und ich fühlte mich oft traurig und nutzlos – gefangen in der Wohnung und in meinem Körper.

Diese Phase ist zwar in dieser Intensität vorbei, aber dennoch ist es täglich ein Roulette, ob ich nachts oder morgens Ruhe im Bauch habe. Das macht es für mich auch schwierig 6-8 Stunden am Stück irgendwo täglich zu arbeiten, wo ich nicht sofort die Möglichkeit habe aufs Klo zu laufen (das in dem Moment auch frei ist) oder morgens später zu kommen, weil es eben gerade nicht so gut geht. Geschweige denn „frei zunehmen“ je nach Gesundheitszustand. *seufz*

Ich bin bereits auf dem Weg der Besserung, vorallem wenn man bedenkt wie schlecht es mir 2016-2017  ging. Und nun will ich auch den letzten Schritt gehen und endlich in Remission kommen, um dann endlich die Möglichkeit zu haben, meine Energie in eine Arbeit stecken zu können.

 

Ich hoffe immer nur das Beste und mal sehen was noch so kommt!

 

Heute Abend gehts aus feierlichem Anlaß zum Griechen und ich freu mich schon auf einen großen Berg Salat!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

 

 

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