Gesundheit · Leben

Pause oder was war das?

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Der Frühling ist zurück und ich auch. Es kam mir lange vor, diese Pause, und dann war es doch eigentlich keine. Jedenfalls war sie nicht geplant und ergab sich einfach so.

Nach dieser unglücklichen Erkältung im Januar, die sich länger hinzog als ich dachte, kam ich total aus dem Rhythmus – körperlich, wie auch seelisch. Das fing eigentlich schon vorher an, vor Weihnachten.

Da wurde dann kein Sport mehr gemacht und auch mit der Ernährung geschludert… tze tze ich weis… und natürlich kam dann auch die Quittung – wie so oft.

Nicht nur die „für mich falsche“ Ernährung schlägt sich in nur kürzester Zeit in einer Verschlechterung meiner Krankheit, sprich Verdauung nieder, sondern auch die mangelnde Bewegung!

Das viele Liegen während der Erkältung tat zusätzlich sein Übriges… da ist man ja eigentlich eh schon sehr unleidlich und hat kaum Kraft und Lust sich viel zu bewegen.

Was mich wirklich ernährungstechnisch aus der Bahn warf war folgendes:

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Genau… GEMÜSE !! Aber nicht in roher Form, sondern gebraten oder nur „gegart“ als Beilage zu den glutenfreien Dinkelwraps…. oder mal mit etwas Reis und Tofu.

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Was da schon wieder in meinem Darm schief läuft? Manchmal bin ich mir selbst ein Rätsel. Da will man sich „gesund“ und „ausgewogen“ ernähren und isst ganz viel leckeres Gemüse (nicht mal die Sorte die stark blähend wirkt, Brokkoli ging sonst eigentlich) und zack… man quält sich die ganze Nacht und noch die nächsten 2 Tage…

Somit bin ich wieder auf Kamutbrötchen (von denen will ich ja eigentlich wegen der zuvielen Kohlenhydrate weg…) und auf Salat umgestiegen. Mittlerweile ist das schon sehr eintönig… leider.

Worauf ich aber auch heftig reagiere, ist dieser kleine Teufel:

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Damit ist sowohl der „normale“ Zucker, welcher ja schon fast überall reingpanscht wird, als auch der Fruchtzucker/Fructose gemeint.

Ein halbes Glas Saft ist maaaal ok, aber mehr ( oder Smoothies mit viel Obst, wie Bananen, Erdbeeren etc. ist schon fast tödlich auf längere Sicht. Und das alles ohne Zuckerzusätze.

Da kann ich fast drauf warten, dass es mir innerhalb eines halben Tages schlechter geht.

Schon wirklich faszinierend, wie mich mein Körper somit zwingt  gesund zu leben – bzw. darauf zu achten was und wieviel ich esse.

Oder wie oben bereits erwähnt, dass ich Sport machen muss, damit es mir besser geht.

Was beides ja auch völlig legitim ist!

 

Sport + gesunde Ernährung = gesunder, fitter Körper + glücklicher, wacher Geist

 

Doch was ist sonst noch so passiert in der Zwischenzeit? Es ist ja tatsächlich schon ein Weilchen her, dass ich zuletzt gepostet habe.

 

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Nun ich war auch bei meiner Frauenärztin und sie meinte zwecks Kinderwunsch sei alles palletti mit meinen Hormonen und auch sonst so, aber mein Prolaktinwert sei erhöht. Dieser ist eigentlich erst am Ende der Schwangerschaft höher, damit die Milchbildung angeregt wird und dem Körper signalisiert wird „Huhu, du bist schwanger, bzw. hast ein Kind, wir dürfen gerade nicht nochmal schwanger werden!“. Was ziemlich unpraktisch ist, wenn man es doch gerade werden will.  Also bekomme ich jetzt Medis, welche den Prolaktinwert senken sollen. In 3 Monaten wird dann nochmal getestet.

Grund für eine Erhöhung kann die Einnahme von Antidepressiva sein (nehme ich nicht), eine Schilddrüsenunterfunktion (hab ich nicht) oder auch ein kleiner Tumor in der Hypophyse, was zu einem Dopaminmangel führt. Ebenso könnte es eine Nierenschwäche bzw. Niereninsuffizienz sein, was bei mir mittels Ultraschall bereits ausgeschlossen wurde. Somit müsste ich ein MRT machen lassen, aber dafür ist der Wert noch zu gering. Zum Glück.

Die Medis haben mich dennoch ganz schön durcheinander gebracht – hormonell meine ich. Ohh war ich unleidlich wie schon lange nicht mehr. Von fröhlich zu tieftraurig, alles an einem einzigen Tag. Mein armer Mann. *lacht* Er hat mich tapfer getröstet und hat auf mich Rücksicht genommen an den Tagen. So kannte ich mich garnicht mehr.

Die Zeit dazwischen habe ich genutzt um den großen, alten Schlafzimmerschrank aus dem Hobby/Katzenzimmer rauszuschmeißen. Ich träumte schon lange von „meinem“ großen Bücherregal. So eins hatte ich schon seit meiner Jugend und es war / ist für mich immer ein Inbegriff von Wissen/Freude am Lernen/Lebensfreude/Intelligenz/Wohlgefühl.

Da ich mein „Altes“ noch in Bayern in der alten Wohnung habe und wir dafür wohl einen kleinen Lieferwagen hätten mieten müssen, kam es uns vom Geld und von der Zeit her einfach günstiger das Regal neu vom Ikea zu holen. Ich mag ja Ikea sehr gerne, nicht nur wegen der Möbel, sonder auch wegen dem tollen Kleinkram und erst die ganzen Duftkerzen!  Mein Mann kauft lieber gleich „Qualitätsware“, respektiert aber meinen Wunsch und hat auch ohne Wenn und Aber geholfen das Regal zu holen.

 

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Das Abbauen vom Schrank ging leichter als erwartet und das Aufbauen vom Regal ging noch viel schneller.

Die Wand dahinter hat allerdings noch die ganz alte Tapete (sie oben – alles beige/orangestichig) und ich beschloß daher kurzfristig sie einfach zu überstreichen – in einem hellen Blau. Nein, dass soll jetzt kein Wink mit dem Zaunpfahl sein, dass ich mir einen  Jungen wünsche. Ein Mädchen wäre mir vom Gefühl her erstmal lieber, wobei ich das Wuzerl lieben werde egal welches Geschlecht es hat.

 

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So vor mich hinzuwerkeln tat richtig gut und ich war auch ruckzuck fertig.

Das Ivar Regal hat nun ein Klicksystem, was mein Altes noch garnicht hatte, da waren es noch Metalbeschläge. Das neue ist schon sehr praktisch und viel stabiler.

 

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Das Einräumen machte nicht nur mir riesigen Spaß, auch die 2 Fellnasen waren sofort dabei und mussten natürlich „ihr“ neues Klettergerüst besteigen. Mein Liebster machte den Vorschlag die Bretter versetzt zu setzen – würde besser aussehen, laut ihm. Ich dachte mir nur “ Ach klasse, somit können die Kleinen leichter nach oben klettern.“ *lacht*

Was für ein Gefühl! Endlich wieder ein ordentliches Bücherregal zum Lernen und Wohlfühlen. Alles im Überblick, keine Stapel mit kreuz und quer auf den Kommoden verteilten Büchern mehr! Dieses Regal bereitet mir pure Freude.

 

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Und es hat sogar noch Platz für Bücher! Hätte ich erst nicht gedacht, obwohl ich noch in den anderen Räumen Bücher verstreut habe. Nunja, da kann man sich ja wieder ein paar Bücher holen! *schelmischgrinst* Bücher sind, wie Tee, etwas, das man immer kaufen kann.

Nun das hat mir schon einen gewaltigen Lebensfreudeschub verpasst und wieder in die richtige Richtung katapultiert.

Aktuell möchte ich wieder Anschluss finden, an das Leben, das mir so gut tat. Ich weis, das sagte ich bereits vor meiner Erkältung, aber da hatte ich nicht damit gerechnet, wie sehr es mich doch aus der Bahn wirft.

 

 

Doch wie sagt man so schön:

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In diesem Sinne – AUF EIN NEUES !

 

Ich wünsche euch nur das Beste und das ihr eine wundervolle Woche habt!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

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