Ernährung · Gesundheit · Leben

Frisch und froh ins neue Jahr?

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Wir sind wie Eisblumen…“ *sing*  ups.. *räusper* Da habe ich doch etwas in meiner Jugendzeit geschwelgt. Das tue ich übrigens recht häufig in letzter Zeit. Über Vergangenes nachdenken, mich einerseits freudig erinnern und andererseits stirnrunzelnd fragen, ob ich dies oder das nicht anders gemacht hätte. Da tauchen dann wieder die „Was wäre wenn Spielchen“ auf.

Doch in diesem Beitrag soll es darum nicht gehen, das ist eine Idee für kommende Blogposts.

Silvester ist nun rum und schon die 2. Woche vom neuen Jahr ist angebrochen. Ich hoffe sehr, dass ihr alle gut rüber gerutscht seid und es euch gut geht.

Wie habt ihr Silvester verbracht? Bei uns war es sehr ruhig und um ehrlich zu sein, ein so „ruhiges“ Silvester hatten wir glaub ich noch nie. *lacht* Wir waren beide nicht in Silvesterstimmung und auch der Abend war bis auf das Geböller draußen in der Nachbarschaft wie jeder andere auch. Das ist jetzt nicht schlimm und wir haben auch wirklich nichts versäumt, doch das Gefühl „Oh mein Gott gleich ist es soweit!“ *auf die Uhr starr und Sekundenzähl* war dieses Jahr einfach nicht da. Ich glaube wir werden alt. Das ist nichts worüber man sich Sorgen machen müsste, da wir beide keine Partygänger sind und auch weder Alkohol noch Böller für ein gemütliches Silvester, oder sonst wo benötigen. Mit Kinder wird das vermutlich wieder anders. Da erlebt man die Feste wieder intensiver und darauf freu ich mich auch schon. Also darf es dazwischen auch mal ein ruhiges Silvester sein.

Da nun im Januar in der Firma meistens nicht viel los ist, habe ich, wie bereits erwähnt, Urlaub bekommen –  2,5 Wochen. Vorangig um mein Cortison abzusetzen, was ich auch getan habe. 5mg hatte ich ja wunderbar vertragen und jetzt bin ich den 6. Tag ganz ohne Cortison unterwegs.

HA! Von wegen „unterwegs“… ich liege nämlich mit einer Erkältung im Bett bzw. auf der Couch,  und auch von dieser muss ich immer wieder aufstehen, da mich Rücken-/Nacken- und Kopfschmerzen quälen (vom vielen Liegen)… mein Körper sagt einerseits „Steh auf und mach endlich wieder etwas Bewegung! Deinem Bauch tut das Liegen auch nicht gut!“ und andererseits „Oh bleib bloß liegen, du bist so müde, schlaaaaaaffffe und kurier dich aus…“ Sehr nervig.

Daneben alle tollen Begleiterscheinungen wie laufende, verstopfte und wunde Nase, trockener Husten (besonders Nachts super), Hitzewallungen (nein ich bin nicht in den Wechseljahren) und ob meine Badbesuche nun vom fehlenden Cortison kommen oder erkältungsbedingt sind, weis ich nicht. Ich habe zum Glück keine Bauchschmerzen, dennoch muss ich, wenn dann flitzen, was nicht so toll ist. Zudem hat sich in den ersten Tage meine Neurodermitis lautstark gemeldet. Hände und Gesicht waren und sind noch trocken und wund. Da hilft nur cremen, cremen, cremen. Habe mir dazu von Primavera Nachtkerzenöl* geholt. Hilft ganz gut soweit.

 

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Es wird in dem Buch „Neurodermitis und Schuppenflechte natürlich behandeln“* hauptsächlich neben einfachen Tips (wie z.B. das Nachtkerzenöl), dazu geraten den Darm gesund zu halten bzw. zu sanieren. Da die Neurodermitis meistens einen Zusammenhang mit dem Darm und dessen Wohlbefinden aufweist, ist es nur verständlich, dass wenn es einem nicht dem Darm nicht gut geht, man das auf der Haut sehen kann. Tja in der Tat, das kann ich so unterschreiben. Kaum fing mein Darm wieder an, und es war kein Cortison zum Unterdrücken der Symptome (das macht es ja so gefählich auf lange Sicht) da ploppten auch schon die ersten trockenen Stellen auf.

Meine Mum meint immer „Alles muss raus! – Von Innen kommt alles nach Aussen und muss verheilen!“ 

In dem Buch wird auch zum Fasten geraten und wäre ich nicht krank und hätte noch länger frei, würde ich das durchaus auch probieren. Ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt endlich mal eine Reha zu beantragen (was mir schon seit langem zustehen würde). Da würde ich gerne die Malteser Klinik von Weckbecker besuchen, da diese ein tolles Angebot auch für Colits Patienten anbietet.  Aber mal sehen. Einen Schritt nach dem anderen.

Normalerweise versuche ich bei einer Erkältung so wenig Medis wie möglich zu nehmen und auch Schmerztabletten nehme ich nur im Ausnahmefall, aber diesesmal ist die Erkältung wirklich fies.. Also habe ich mich mit Bronchicum (erinnert mich wieder an meine Kindertage), Sinupret und Dolormin extra eingedeckt. Von den Dolormin habe ich sogar 3 Tage lange 2 Stück benötigt, da ich nicht mehr wusste wo mir der Kopf steht vor lauter Schmerz. Der Nacken stach und dazu dieser dröhnende, stechende Kopfschmerz…. das war nicht zum Spaßen.

Nun bin ich auch endlich zum Arzt und habe mich für den Rest der Woche krankschreiben lassen, da ich heute morgen sogar meine Stimme verloren habe. Somit behalte ich wenigstens ein paar meiner Urlaubstage fürs Jahr.

Ich bin ein guter Arbeitnehmer… ich werde im Urlaub krank. *seufz*

Als ich meinen Krankenschein in der Arbeit abgegeben habe – mit groooßem Abstand zur Chefin (sie darf nicht krank werden), merkte ich, wie sehr ich doch meine Arbeit und sie vermisse. Wäre ich nicht krank, würde ich freiwillig wieder in die Arbeit gehen und nicht länger zuhause sitzen. Naja, eigentlich war ja der Urlaub anders geplant. Ich wollte mehr Sport treiben, da ich nun die nächsten 4 Prüfungstermine habe und der erste  schon Anfang März ist! *tief durchatmen*

Aber das wird schon. Es hat sicher einen Sinn, das ich nun krank geworden bin.

 

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Ich ziehe mich einfach etwas zurück, halte die Füße still soweit ich kann und trinke viel Tee, vornehmlich Lindenblütentee aus der Apotheke zum Aufbrühen – dieser soll das Schwitzen begünstigen und da Trinken eh sehr wichtig für unseren Organismus ist, nicht nur, wenn man krank ist, passt das ganz gut.

Nun habe ich auch viel Zeit zum Lesen, sofern ich mich darauf konzentrieren kann, da sich mein Kopf wie in Watte anfühlt.

Das Buch „Der Ernährungskompass“* von Bas Kast habe ich von meinen Eltern zu Weihnachten bekommen und auch wenn ich erst am Anfang bin, finde ich es bis jetzt sehr gut geschrieben und recherchiert. Mal sehen was es noch so zu bieten hat.

Von der Ernährung her, hangel ich mich gerade so an meiner Krankheit entlang – an der einen und an der anderen.

Die ersten 2 Tage habe ich kaum was gegessen, ich hatte einfach keinen Appetit. So ist das einfach, wenn man krank wird. Der Körper regelt den Appetit runter um den Darm zu schonen und die Energie für die Heilung, statt für die Verdauung zu nutzen. Sehr schlau von der Natur!

Dann folgten wieder langsam Kamutbrötchen, Salat, Reis mit Kokosmilchcurry und einer selbstgemacht Suppe aus Kokosmilch, Paprika, Sellerie, Zucchini, Curry, Kurkuma und etwas Gemüsebrühe. Sehr sehr lecker war das und ich möchte das sicher bald mal wieder wiederholen.

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Leider kann ich halt im Moment nur sehr schwer abschätzen, was ich vertrage und was es schlimmer macht.

Zu meinem Bedauern haben die meisten Medis (soweit ich gesehen habe) immer irgendeine Art von Zucker enthalten, was meinem  Darm ja nicht so gut tut. Auch die Hustenbonbons, selbst wenn sie bio sind, enthalten Rübenzucker und Glukosesirup! Dennoch bin ich froh, bei sehr trockenem Hals ab und zu eins lutschen zu dürfen und die von Sonnentor* haben zudem Extrakte von Holunder, Spitzwegerich, Lindenblüten und Hagebutten, dazu noch Aroma von der Hollerblüte und Salbei- /Minzöl.

Als ich am 3.1 bei der Blutentnahme beim Arzt war (Werte hatten sich wieder verbessert, sind aber durch die Erkältung nun wieder im Keller….), wie jeden 2. Monat, wurde ich durch einen Geruch an meine Schulzeit erinnert. Mein Arzt befindet sich in einem sehr alten Gebäude und es roch dort im Foyer und im Treppenhaus ganz speziell. Den Geruch kannte ich nur von alten Unigebäuden oder auch aus dem alten Schulhaus in meiner Kindheit.

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Kennt ihr das auch? Es ist ein ganz spezieller Geruch. Ich mag ihn. 🙂

Wenn man soviel zuhause ist, hat man auch genügend Zeit für all die Sachen, die man sonst vorsich herschiebt, wie z.B. Blumen umtopfen.

 

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Endlich haben mein Kalanchoe größere Töpfe und können weiter wachsen.

Wenn ich gerade sehr wenig Kraft habe und mir schnell schwindelig wird, dann schaue ich über den großen TV im Wohnzimmer unter anderem youtube-videos (meist Birkenbihl oder ähnliches).

 

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Das geht sehr gut und mit dem neuen Amazon Fire TV Stick* (wir haben vom alten auf den neuen 4K Ultra HD umgestellt), läuft es sogar noch schneller und besser.  Zwar sind die „alten“ Videos nicht in HD, aber dafür die neueren Filme und Serien.

Aber zurück zum Wesentlichen, ich sitze nun hier und kuriere mich so gut es geht aus um bald wieder meinen gewohnten Gang zu gehen, ab in die Arbeit, ab ins Leben!

Ich hoffe ihr hattet einen besseren Start ins neue Jahr und seid wohl auf.

Wünsche euch noch eine schöne restliche Woche und bleibt gesund!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

 

 

 

 

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