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Zwischen den Jahren

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Weihnachten ist schon wieder rum und es sind nur noch 3 Tage bis Silvester. Wir werden dieses Jahr in Ruhe zuhause feiern, da mein Liebster über die Tage zwar Urlaub hat (also daheim ist), aber auf Abruf Bereitschaft hat. Sonst haben wir traditionell immer beim Mexikaner zu Abend gegessen – dieses Jahr koche ich für uns was schönes.

Ehe man sich versieht, hat das neue Jahr 2019 begonnen.

Ich nutze die Gelegenheit nicht direkt für einen klassischen Jahresrückblick, denn da gibt es nicht soviele Punkte, wenn gleich die wenigen für mich sehr wichtig waren und einen hohen, persönlichen Stellenwert haben, sondern um meine Dankbarkeit auszudrücken. Die Dankbarkeit bezieht sich nicht nur auf das Jahr 2019 sondern ist allgemeingültig für mein Leben.

Ansich war 2018 ein gutes Jahr, mit viel Luft zum Atmen und zum Erholen, aber auch mit Höhen und Tiefen, aus denen ich immer etwas lernen konnte.

 

Das Hightlight für uns war definitiv unsere Hochzeit am 22.8.18.

 

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Auch wenn es an dem Tag sehr heiß war (was mein Mann immer als erstes betont *lacht*), so um die 34 Grad, war es sehr schön. Es war vom Rahmen, Örtlichkeiten etc. genau richtig und hat  gepasst. Die Familienfeier am Wochenende darauf in Bayern hatte von den Temperaturen her zwar das andere Extrem, es war sehr kalt 17-18 Grad, aber wir haben das Beste draus gemacht und ließen uns den Spaß an der Freud und dem Grillen nicht nehmen. Eine Hochzeit ist ein Familienfest und für uns war es das auch.

Danke

Immer wieder erfasst mich dieses tiefe Gefühl von Dankbarkeit und das in all meinen Lebensbereichen. Ich bin so dankbar für alles.

 

Angefangen bei meinem Mann, für seine Liebe, Herzlichkeit, seine Eigenheiten, Fürsorge, sein Lachen, Vertrauen, Partnerschaft / Freundschaft, einfach dafür das er da ist und ich mein Leben und meine Zukunft mit ihm teilen darf. Das er unseren Weg gemeinsam, Seite an Seite, Hand in Hand mit mir geht.

Ich bin dankbar für meine Familie, sowohl meine eigene, als auch die lieben Schwiegereltern, die immer für uns da sind / und wir für sie, so herzig und es jeden Tag auch etwas zu Lachen gibt.

Ich bin dankbar für meine Freundschaften. Vorallem für die liebe S. Es ist so schön eine Seelenschwester zu haben, die einen versteht und liebt wie man ist. Da gibt es kein „Ja, aber…“, da gibt es nur ein “ Ich bin bei dir, das bekommen wir schon hin, egal was kommt.“ Und ich weis, wir werden immer füreinander da sein, da wir gleich gestrickt sind und wissen was der andere denkt und fühlt. Wir passen aufeinander auf, egal was kommt. Auch möchte ich meiner Brieffreundin K. herzlich für ihre Freundschaft danken (schön, das wir uns auf meiner Hochzeitsfeier endlich persönlich treffen konnten) und zudem danke ich der lieben Su. (welche mit mir die Ausbildung zur Ernährungsberaterin absolviert hat). Schön, dass es euch gibt !

Ich bin dankbar auch für mich selbst. Für das was ich schon alles erreicht habe. Das ich den Mut und die Lebensfreude besitze meinen Weg zu gehen, neues zu lernen und dafür auch offen zu sein. Das ich ein harmonischer, freundlicher und fröhlicher Mensch bin und demzufolge aber auch gelernt habe mich von frühzeitig negativem zu distanzieren. Ich muss es nicht mehr allen rechtmachen und ich stehe für mich selbst und meine Wünsche / Bedürfnisse ein. Ich bin stolz auf mich, dass ich nun den Berufsweg / Studium gewählt / gefunden habe und einen Teil davon bereits erfolgreich abgeschlossen habe.

Ich bin auch dankbar für all die tollen Menschen die ich entdecken und kennenlernen durfte. Menschen die mich motivieren, inspirieren und von denen ich lernen darf. Die wichtigsten sind für mich Jonna Jinton, Vera F. Birkenbihl, Sadia von Pick up Limes, Derek von Simnett Nutrition, Maddie Lymburner und den ganzen tollen Motivationstrainern wie z.B. Tobias Beck, Dieter Lange, Robert Betz und viele mehr!

Ich bin dankbar für die Probleme / Aufgaben die auftauchen, denn daran kann ich wachsen und etwas daraus lernen, denn jedes Problem wird  uns  vor die Füße gelegt, so oft und so lange, bis wir es erkennen und auch bewältigen. Wir wachsen daran so ungemein. Sie zählen übrigens auch zu den Chancen. Für mich gehört dazu meine Krankheit (sie zwingt mich, mich mit meiner Gesundheit / Ernährung und Fitness auseinander zu setzen) und die Tatsache, dass ich für mich an meiner Disziplin und meinem Durchhaltevermögen arbeiten muss.

Ich bin dankbar für all die Chancen und das sichere Umfeld, diese Chancen auch nutzen zu dürfen. Ich darf mich ausprobieren, sehen was passt und was nicht.

Ich bin dankbar für die Ruhe und die Kraft die ich in mir oft spüre und bin dankbar für das große Potenzial in mir, welches ich bis jetzt nur ansatzweise genutzt habe. Es gibt noch soviel zu lernen und zu erleben.

Ich bin dankbar für mein Jetzt und für das was kommt. Und ich bin dankbar für das was war und das ich daraus lernen durfte, sowie für die Kindheit die ich hatte, welche ansich eine sehr schöne war.

 

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In diesem Jahr habe ich wie bereits erwähnt mein Studium der Ernährung abgeschlossen und darf mich offiziell Ernährungscoach /- beraterin nennen. Ein Schritt weiter zum großen Ganzen.

Ansich war das Jahr im Hinblick auf meine Ernährung ein Jahr des Probierens. Was geht, was geht nicht? Worauf muss ich für mich persönlich achsalat18.jpgten.

Salate, oftmals nur Gurke und grüner Salat, sind neben den kleinen Kamut-Semmeln mit Rauchzwiebelaufstrich, Krautsalat und Falafelbällen/Kürbis-Haselnusspattys und Senf, meine Hauptspeisen.

 

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 Das ergibt leider auch nicht viel Berichtenswertes im Hinblick auf Blogposts und gibt auch recht eintöngige Bilder für Instagram her. Leider.

Diese „Routine“ ist zwar für jemand der wie ich Essen liebt und gerne frisch und abwechslungsreich essen würde, zudem auch gern Neues probiert, eine harte Prüfung, ABER meine Gesundheit ist mir in dem Fall wichtiger. Einmal dazwischen ein Müsli zum Frühstück, oder abends Essen gehen (da aber bewusst schauen, was ich bestelle) geht auch.

Wie gesagt, hin und wieder.

Die Regel besteht aber aus Brötchen und Salat.

Zu dem hat dieser Ernährungsplan leider auch viele Kohlenhydrate, was mein Gewicht wieder 4-5 kg nach oben springen lies. Aber auch hier muss ich sagen – Gesundheit geht vor und ich habe ja die Hoffnung, dass sobald ich das Cortison los geworden bin, es endlich etwas leichter wird Gewicht zu verlieren. Außerdem muss ich vor den Fitnesstrainerprüfungen ordentlich an Sporteinheiten zulegen.

Dieses Jahr bin ich somit von einem Extrem ins andere gefallen und manches klappte (low carb und Kaloriendefizit) manches nicht (high carb und „oft aus der Reihe essen“ bzw. nach Lust und Laune). Somit durfte ich viel daraus lernen, über mich und meinen Körper.

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Meine Erkrankung fasziniert und nervt mich ja gleichermaßen. Situationen in denen mein sicheres Umfeld (Familie hier und zuhause hier) gleich bleibt, aber nur ein Störfaktor hinzukommt – der Arschengel, als Kollegin, welche vorübergehen bei uns war (ja Karma hat dann zugeschlagen und ihr wurde gekündigt), dann fühle ich mich zwar gestresst oder genervt, aber mein Bauch bleibt ruhig. Komischerweise.

Wechsel ich hingegen mein gewohntes und sicheres Umfeld, z.B. die Dänemarkreise oder Hochzeitsfeier/Weihnachten in Bayern bei meinen Eltern (wobei die Girnitz immer noch ein Ruhepol für mich ist), dann schlägt mein Bauch nach 2-3 Tagen Alarm und fängt an Probleme zu machen. Auch habe ich das Gefühl, dass sich meine Gefühle und meine Einstellung zu meiner Heimat (Bayern) geändert haben. Nun 2018 bin ich sehr dankbar dafür wieder zuhause (in Hessen) zu sein, wohingegen ich in der ersten Zeit 2014-2015 auch schon mal Tränen verdrückt habe, als wir wieder von Bayern Richtung Hessen aufgebrochen sind. Es hat vermutlich auch viel damit zu tun, dass es mich innerlich nach so langer Zeit immer noch aufwühlt und ich mit sovielen Erinnerungen konfrontiert werde (wo ich dachte ich hätte alles schon mehrfach aufgearbeitet). An jeder Ecke gibt es von meiner Kindheit bis zu alten „Freunden“ und meiner letzten Beziehung Erinnerungen. Dann geht das bei mir wie folgt:

„Ah an dieser Ecke habe ich mit P. geparkt um beim Sonnenuntergang ein Subway zu essen.“

„In meiner Kindheit habe ich mit L. M. und T. hier dies und das erlebt.“

„Auf dem Parkplatz von diesem Aldi habe ich mich mit S. aus unserem Auto ausgesperrt, mitten im Winter und wir mussten auf meinen Onkel, der den Ersatzschlüssel hat, warten.“

Und und und und…. ich werde regelrecht bombadiert mit Erinnerungen und Gefühlen. Jetzt könnte man meinen:

„Tjaaaa, da musst du wohl noch einiges aufarbeiten und dazu nochmal durchleben.“

ABER WIE OFT DENN NOCH?

Die Frage habe ich mir dann selbst beantworten können.

Ich habe diese Gedanken und Erinnerungen bereits gehabt, durchlebt, durchdacht. Und ich weis, sie gehören zu mir, sie werden nicht verschwinden. Ich war nur einfach gefühlsmäßig in dem Moment überfordert, da es sooo viel war. Abgeschlossen habe ich bereits damit, mit allem was da an Erinnerungen und Gefühlen hochkommt, ich habe verziehen und losgelassen. Dennoch fehlt mir noch immer die RUHE und GELASSENHEIT, damit umzugehen – in diesen Momenten.

Das wühlt  meinen Magen und meinen Darm auf, welcher sich dann sprichwörtlich zu Wort meldet: „Scheiss doch drauf!“ *pardon*

Nein, eigentlich gehört hier kein Entschuldigung rein…. man kann hier wirklich das genau so ausdrücken und ohne „vielleicht“ und „eigentlich“ sollte ich es auch offen sagen… das wertet das Geschehene, die Vergangenheit deswegen nicht gleich ab, es sagt nur aus, dass es für JETZT nicht mehr relevant ist und im JETZT nichts mehr zu suchen hat – man kann es auch mit loslassen übersetzen, das andere ist einfach emotinaler. 😉

Also…. SCHEISS DRAUF !

Was solls, dann war das damals so.

ES IST NICHT MEHR WICHTIG – WAS ZÄHLT IST DAS JETZT, UND WAS DU DARAUS MACHST !

 

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Und das nehme ich mir nun auch zu Herzen – für JETZT und für die ZUKUNFT ! Im kommenden Jahr werde ich noch mehr auf meinen Bauch hören und werde an meinen Problemen arbeiten, ich denke ich nenne es eher Aufgaben statt Probleme, denn schließlich will man daran ja wachsen und Aufgaben klingt gleich viel positiver, etwas, das man auch wirklich schaffen und erledigen kann.

Irgendwie glaube ich, es wird ein sehr ereignisreiches Jahr 2019  – mit vielen Emotinonen und Erfolgen. Ich freue mich schon richtig darauf.

Somit komme ich auch zu den Zielen für das kommende Jahr. Ein bisschen kann man ja planen und sich so ungefähr einen Kurs setzen. Dennoch kann alles mögliche passieren und wer weis, was noch alles vor meinen Füße landet!

Als erstes beginne ich mit dem Absetzen des Cortisons im Januar, zumindest ist es so geplant. 2-3 Wochen habe ich dafür dann frei und werde alles einfach auf mich zukommen lassen. Es wird vielleicht hart, vielleicht passiert aber auch garnichts und es bleibt alles ruhig. Wir werden sehen.

In der Zeit möchte ich meine schriftliche Abschlussarbeit für die Lizenz B  und evtl. auch A einreichen. Da ich vermutlich das Haus nicht verlassen kann, werde ich dafür wirklich viel Zeit haben.

Zu Weihnachten bekam ich von meinem Liebsten unter anderem ein 1-Jahresabo von babble (mit allen Sprachen) und werde fleißig Schwedisch, Norwegisch und Dänisch lernen – zusätzlich auch mit der Birkenbihlmethode und dem Decodieren.

Meine Ukulele wird auch regelmäßig gespielt und demnächst traue ich mich mal spielerisch an ein paar Lieder ran.

Ernährungmäßig möchte ich mich weiter mit dem „Intuitiven Essen “ befassen und nach dem Absetzen der Medis sehen, was möglich ist. Vermutlich Wasser und Brot.. *lacht*

Ne Spaß, ich möchte weiter auf dem natürlichen, clean eating, Vollwertkost, möglichst veganen Weg bleiben. Doch da lass ich mir Zeit und sehe was kommt und wie mein Körper reagiert. Innehalten und in mich hineinhören ist da die Devise.

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Fitness muss ich im nächsten Jahr ganz Groß schreiben. Ja es muss mich förmlich ANSCHREIEN !! Denn ich benötige sie dringend für meinen Abschluss, für die Prüfungen (3 Stück sind es im nächsten Jahr). Und zudem wird es mir einfach körperlich und auch psychisch richtig gut tun. Das hat es bereits mehrfach bewiesen – Yvonne muss einfach nur ihren Arsch dafür öfter hoch kriegen. *grinst* Was mich zu der Aufgabe mit der Disziplin bringt. Die will ich ja eh angehen, somit habe ich 2 in 1. Ist das nicht toll? Lerneffekte mit Nützlichem verbinden! So macht das Spaß !

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Persönlichkeitsentwicklung ist immer gut. An Aufgaben wachsen und die eigenen Fähigkeiten ausbauen. Mehr Mut, mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Die eigenen Wünsche in die Tat umsetzen.

Eine Balance schaffen zwischen Ruhe / Gelassenheit und dem Reflektieren / Arbeiten / neuem wagen. Immer mal dazwischen hinterfragen:

Was sind meine Ziele und fühlt sich das richtig /stimmig an?

Bin ich noch auf meinem Weg?

Was ist für mich das beste in diesem Moment?

Wie stelle ich mir meine Zukunft, wie stelle ich mir mein Selbst in der Zukunft vor und wie fühlt sich das an?

Was benötige ich dazu, was kann ich lernen?

 

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Es tat nun gut mal kurz über das Jahr zu reflektieren, darüber nachzudenken, sich den Moment zu nehmen – um daraus zu lernen und das Gelernte mit in die Zukunft, ins nächste Jahr, zu nehmen.

Ich hoffe ihr hattet auch ein wundervolles Jahr 2018 und habt auch im Jahr 2019 eine tolle Zeit. Ich wünsche euch Glück, Liebe, Gesundheit und persönliches Wachstum !

Habt einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleibt gesund!

Ganz liebe Grüße

Signarita

 

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