Ernährung, Gesundheit, Leben

Herbst oh Herbst!

Ruhig ist es geworden, nicht nur auf dem Blog, sondern auch draußen vor der Tür. Der Sommer ist nun endgültig vorbei und der Herbst zieht mit kaltem Wind um unsere Häuser. Morgens ist es dunkel wenn wir unser Zuhause verlassen und so manch einer (wie ich) hat schon die Pullover und Wollsocken ausgepackt.

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Im Moment passiert um mich herum nicht viel. Meine Arbeitszeit hat sich diese Woche wieder auf „normal“ geändert, das heisst um 7 Uhr anfangen und um 18 Uhr ist Ende. Es ist seltsam nach so langer Zeit und für meine Verdauung eine ganz schöne Umstellung. Jeder der normal isst und verdaut mag das komisch oder sogar lächerlich finden. „Was sind da schon 2 Stunden hin oder her?!“ Für mich bedeuten sie viel und auch die Planung. Ich stehe nun vor 6 Uhr auf und versuche nicht nach 19 Uhr zu essen. Bisher war es ganz angenehm erst um 9 Uhr in der Arbeit sein zu müssen und um 18 Uhr zu Abend zu essen. Das tat mir gut. Mit unserer neuen Mitarbeiterin geht dies nun nicht mehr und wir müssen uns an die „neuen Zeiten“ gewöhnen. Auch meine Freundin/Kollegin mag diese späten Abendessen nicht und sie hat recht.

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Unabhängig von meiner Erkrankung ist spätes Essen nicht sehr förderlich für die Verdauung und man schläft schlechter. Zumindest nach allgemeinen Ratschlägen. Dem stimme ich jedoch zu, da ich dieses Phänomen auch an mir selbst schon beobachtet habe. Esse ich spät abends, verdaut der Bauch über die Nacht viel mehr und intensiver und man schläft dadurch unruhig. Der Körper hat weniger Energie zum Regenerieren und muss mehr für die Verdauung aufwenden. Daher lieber früh zu Abend essen und übernacht „fasten“. Somit hat man morgens auch weniger Probleme. 😉

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Das schöne am Herbst und allgemein an der kühleren Jahreszeit ist, dass man wieder mehr Lust auf Tee und etwas Warmes hat.

Da ich eine absolute Teeliebhaberin bin und ich beim Einkaufen nur schwer am Teeregal vorbei gehen kann ohne mir einen neuen zu kaufen, hat sich hier eine ganz schön große Sammlung aufgebaut. Zwar schön ordentlich sortiert in meinen Tee – Holzkästen, aber dennoch viel. Und damit ich sowohl in den Genuss der ganzen Teesorten komme, als auch den Umfang etwas reduziere kann, trinke ich nun wirklich jeden Tag Tee. Um genau zu sein 3. Ich suche mir jeden Tag nach Lust und Laune genau 3 Teesorten aus und trinke diese – wenn es mehr wird ? Umso besser !

Dabei gibt es für mich keine Lieblingsteesorte ansich. Alle haben einen außergewöhlichen Geschmack und ich genieße jede Tasse.

Ich trinke sie nur mit heißem Wasser, ohne Zucker, Milch oder Zitrone. Einzig und allein die Qualität ist mir auch hier wichtig – Bio muss es sein. Qualität schmeckt man.

Meine Lieblingsmarken sind:

Lebensbaum

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Sonnentor

Himmlischer Christkindltee kbA, Aufgussbeutel Spender

Außerdem die Tee´s von Herbaria und Yogi Tea.

Bisher wurde ich von keiner dieser Teefirmen enttäuscht und freue mich auf jeden neuen Geschmack den ich entdecken darf.

Heute gibt es die Tee´s: Banino von Herbaria, Wald & Kräuter von Lebensbaum und Hildegard Entspannungs Tee von Sonnentor für den Abend. 🙂

Auch zu meiner Gesundheit gibt es etwas zu berichten.

Gesundheitlich geht es mir im Moment mal so mal so.  Ich feiere gerade, dass ich die 10mg Grenze beim Cortison erfolgreich unterschritten habe und seit gut 2 Wochen die 7,5mg halte! Das ist fantastisch! Endlich ist mir der Sprung gelungen.

Es ist faszinierend und erschreckend wie wichtig die Ernährung in der Zeit für mich ist. Geht man nur ein wenig fehl, bekommt man sofort die Quittung. Man verträgt dieses und jenes plötzlich nicht, ist empfindlicher… und es geht einem übernacht schlechter… man bangt und hofft...“Bitte, bitte lass mich das durchstehen! Bitte, ich möchte das Cortison nicht wieder erhöhen müssen!“

Da hilft oft nur beten und gutzureden. Mir helfen hierbei positive Affirmationen wie:

„Mir geht es gut. Mein Bauch ist ruhig. Ich bin gesund. Alles ist gut!“

Diese sollen unbedingt im IST – Zustand und positiv formuliert werden. Das Unterbewusstsein unterscheidet nämlich nicht zwischen ist gut und schlecht, ebensowenig kennt er Verneinungen. Sätze wie „Bitte, ich möchte nicht mehr krank sein“ können genau das Gegenteil bewirken. Der eigene Kopf versteht dann nämlich nur : „Bitte, ich möchte krank sein“. Und das „möchte“ impliziert, dass man etwas nicht hat. Somit ist man  im Moment nur eins – nämlich „krank“.

Da man aber gesund sein will, sollte man sein Mindset auch drauf ausrichten: “ Man IST gesund.“. Der Körper wird folgen. Zudem gilt:

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Oder auch: „Man zieht das an, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet!“ Also immer schön an das gute und positive denken! 😉

 

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Abgesehen davon hangel ich mich mit Salat, Wraps und Brei ernährungstechnisch durch die Tage und will meinen Bauch so ruhig wie möglich halten. Gebe ihm Gewohntes und Bewährtes. Dennoch ist es sooooo frustrierend für jemanden wie mich, der Essen und die Vielfalt liebt. Ich möchte sooooviele verschiedene Sachen essen und auf meine Teller und in meine Schüsseln zaubern! Oh es gibt soviel, soviel gesundes, leckeres Essen! Alle die „essen können was sie wollen“, seid euch bewusst, wie gut ihr es habt – das alles genießen zu können und das ohne Probleme! Das ist wahrlich ein Segen.

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An diesen Punkt möchte ich auch wieder und ich hoffe ihn endlich bis Weihnachten zu erreichen. Frei zu sein vom Cortison und normal zu essen!

Da der Cortisonspiegel im Blut sinkt, tauchen auch hier und da wieder Entzündungen auf… in den Gelenken und auf der Haut. Nicht schön, aber da muss ich erstmal durch. Mein Körper benötigt Zeit sich drauf einzustellen und selbst wieder aktiv mit der Heilung zu beginnen.

Gerade schaue ich wieder aus dem Fenster und es ist so dunkel heute. Ich mache etwas Licht und ein paar Kerzen an und nippe an meinem Tee. Irgendwie habe ich Lust noch etwas sitzen zu bleiben und einfach nur zu „schauen“. Den Augenblick zu genießen. Da zu sein. Danke.

 

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

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