Leben

Fokus und das Warum!

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Fokus – mein Wort der letzten Woche. Doch was heisst Fokus eigentlich genau?

Jeder kennt den Fokus einer Kameralinse oder die Zeitschrift. Doch es ist weder das eine, noch das andere damit gemeint.

Der Fokus richtet sich auf das was einem wichtig ist, was man erreichen will, wer man sein möchte – der eigene Traum, das Ziel und der Wunsch vom eigenen tollen Leben, Körper oder der Zukunft.

Etwas genau in den Fokus nehmen, nur das eine tun, sich nur darauf konzentrieren – und zwar nur auf das!  (Ausnahmen sind da natürlich Essen, Schlafen usw.) Das soll der Schlüssel zum Erfolg sein.

Nehmen wir mal einfach an, man möchte Ballerina werden und fängt ganz von vorne an. Was benötigt man dazu, um genau an dieses Ziel zu kommen (“ Ich stehe auf einer Bühne und tanze Ballett“)? –  einen gesunden, trainierten Körper, Übung, Disziplin, eine Ballettschule welche einem Unterricht erteilt, und nochmehr Übung.

„So, nun erreiche ich dieses Ziel aber nicht, wenn ich morgens jeden Tag bis 11 Uhr in den Puppen liege, ständig auf Futtersuche bin und lieber noch die nächsten Staffeln von der neuen Arztserie schauen will. Achja und da ist noch die Party von xy und am nächsten Tag wollte ich noch mit yx zum shoppen und wo wir schon dabei sind sollte ich mal wieder die ganzen Staubwolken unter der Couch wegmachen. Hatte der Bekannte vom Bekannten nicht gestern was von Kino gesagt? Und und und…

Ich glaube du verstehst worauf ich hinaus möchte.

Um wirklich an mein Ziel zu kommen, in dem Fall Ballerina zu werden, ist es nötig mich darauf zu fokusieren.

Was mir dabei am meisten hilft ist die Frage wichtige Frage:

Warum?

Warum tue ich etwas? Warum möchte ich dieses oder jenes erreichen?

Geistig stellt sie sich nun vor bereits Ballerina zu sein. Wie fühlt es sich an auf der Bühne zu stehen und  zu tanzen? Wie fühlt sie sich dabei? Glücklich?

Bin ich mit dem Ziel im Einklang, dann fühle ich mich dabei gut oder vielleicht bin ich sogar ganz aufgeregt und euphorisch. Dann ist es genau das Richtige.

Das Warum wäre hier: Weil ich mich dabei gut fühle auf der Bühne zu stehen und das Tanzen mir Freude bereitet.

In anderen Fällen z.B. man möchte Hebamme sein, könnte es der Wunsch sein Müttern in der Schwangerschaft beizustehen, zu helfen wenn Kinder das Licht der Welt erblicken.

Oder man möchte Ratgeber schreiben. Warum? Weil man mit seinem Wissen anderen Menschen helfen möchte und/oder weil man es liebt zu schreiben und dies auch beruflich umsetzen möchte.

 

Was ist dein Warum für deinen Traum?

Nutze ihn als Zündfunke und als Motor.

 

Immer wenn einem mal Zweifel kommen oder man Angst hat auf dem Weg, kurz an das Warum denken und sich hineinfühlen in das Ziel – sich darauf FOKUSIEREN.

Fokusieren bedeutet im weitern Zusammenhang auch, seine Aufmerksamkeit darauf zu richten.

Im Fall der Ballerina wäre das nach dem Warum, das Training. Nur durch Disziplin und tägliche Übung erlernt man die Techniken und wird darin besser. Man sagt ja, es benötige ca. 10000 Stunden um etwas zur „Meisterschaft“ zu bringen – sagen wir um es wirklich gut zu können. Bei 4 Stunden täglich wären das ca. 7 Jahre. Das hört sich lange an, aber da sieht man erstmal wieviel man tatsächlich üben muss um in etwas richtig gut zu werden. Und da hiflt es einem nicht sonderlich nebenher 20 Hobbys zu haben (diese vielleicht mehr schlecht als recht oder nur als „Ablenkung“) und noch die handvoll ach so wichtiger „sozialen Verpflichtungen“.

Man muss sich immer wieder die Frage stellen: „Bringt mich das Kaffeekränzchen mit Tante Marie weiter in dem was ich möchte?“ Im Fall Ballerina zu werden vermutlich eher nicht. Es sei denn die Tante wäre früher eine berühmte Tänzerin im Staatsthater gewesen und könnte uns in diesem Fall so manchen guten Tipp geben.

Wenn nicht, lieber in dieser Zeit noch ein paar Dehnübungen machen oder ein Buch über Tanztechniken lesen.

Möchte man allerdings bei der Seelsorge arbeiten, weil es ein Bedürfnis ist Menschen in dieser Hinsicht zu helfen, könnte das Kaffeekränzchen durchaus dazu beitragen mich im „aktiven Zuhören“ weiterzubilden. Da besagte Tante vielleicht dem Schlag „ich rede nur über mich und meine Probleme und möchte von dir beachtet werden bwz. benötige jemanden zum zuhören“ angehört.

Oder du möchtest Konditorweltmeisterin werden und hast in der Kaffeeeinladung die Chance bzw. neue Opfer für deine jüngsten Kreationen.

Zurück zur Ballerina. Wenn alles gut läuft fokusiert sie sich auf das was sie erreichen möchte. Jeden Tag. Sie geht 2x die Woche zum Ballettunterricht, trainiert fleißig und macht zuhause diszipliniert ihre Übungen. Bei jeder Ablenkung stellt sie sich die Frage: „Hilft es mir dieses oder jenes zu tun? Passt es zu  meinem Warum?“ und wenn das Warum stark genug ist, wird sie größtenteils den Versuchungen und Ablenkungen widerstehen. Ihren Fokus auf ihr Ziel richten und weitermachen.

Selbst wenn sie umgangssprachlich kein Talent dazu hat, wird sie mit viel Übung und Training eine gute Tänzerin werden. Vielleicht nicht die Beste – aber das ist egal – denn sie macht etwas, das ihr Spaß macht und sie tanzt aus vollem Herzen.

Mir hat diese Vorstellung von Fokus und dem Warum sehr geholfen. Wenn man ein wirklich starkes Warum hat hilft es ungemein, es motiviert langfristig und bestärkt einen weiter zu machen. Es fühlt sich dann einfach stimmig an und man kann es dann schon garnicht mehr „Arbeit“ nennen, denn man geht den Weg zum Ziel gern und mit voller Absicht. Kein „aber, vielleicht oder eigentlich möchte“ steht mehr im Weg. Es gibt nur noch ein:   Ich wills, ich tus – basta!

Und durch den Fokus lernt man zu differenzieren, Ablenkungen zu erkennen und das Leben auch mal auszumisten.

Was wäre, würde man in einem Jahr den Löffel abgeben müsste? Nur so rein hypothetisch natürlich.

Würde man das Warum dann noch wollen? Und wäre das Kaffeekränzchen einem wirklich wichtig, bzw. das die Tante einem das Ohr abkaut? Muss man dann den neuen Pullover überhaupt noch unbedingt kaufen oder auf der nächsten Party einen über den Durst trinken?

Wäre es nicht viel schöner in dieser Zeit etwas zu tun, was einem Freude bereitet, wo das eigene Herz aufgeht und man sagen kann: „JA – genau DAS ist mir wichtig!“

Hier ein Buchtip am Rande bzw. höre ich im Moment das Hörbuch und bin davon entzückt, schmunzle und nicke oft dabei.

Das Leben ist zu kurz für später * – von Alexandra Reinwarth

 

Einen Tag nach ihrem Todestag wacht Alexandra Reinwarth morgens auf – und ist glücklicher als je zuvor. Und nichts ist mehr so, wie es einmal war.

Aber von vorne: Es gibt Momente, in denen einem klar wird, dass es so nicht weitergehen kann, dass sich das Leben ändern muss. In einem genau solchen Moment entschließt sich Alexandra Reinwarth zu einem spannenden Selbstversuch: Sie wird so leben, als wäre es ihr letztes Jahr. Und dieses Experiment ändert alles: Wie aus Sorgen, Stress und Anspannung ein Leben ohne Wenn und Aber mit völlig neuen Prioritäten und überraschenden Zielen wurde, erzählt sie in ihrer unnachahmlich humorvollen Art und zeigt, was passiert, wenn man wirklich im Jetzt lebt!

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Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und eine tolle Zeit!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

 

 

 

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