Talfahrten – huuuiiiiii!!!

Die Hochzeit und der Urlaub haben mich in meiner Ernährung ganz schön durcheinander gebracht.

Es lief eine zeitlang immer gut und dann kam ein Schlenkerer, da ich dachte es geht schon wieder und dieser warf mich wiederum aus der Bahn.

Es folgten ein paar gesundheitliche Talfahrten und auch privat lies ich mich oft wegen Belanglosem psychisch negativ beeinflussen. Da war Mut und Konsequenz gefragt, sowie Innehalten  – STOP sagen! Zu mir, meinem Gedankenkarusell, Erinnerungen, Ängsten und Dingen, die einem nicht gut tun.

Ich besann mich auf diese kraftvolle innere Stimme – meine Stimme, welche sagte „Tu das nicht, es tut dir nicht gut!“ oder „Trau dich, du schaffst das! Mach es einfach! Ich bin bei dir!“ Somit folgten auf die Talfahrten immer wieder schöne Zeiten in denen es merklich bergauf ging. Beim nächsten Problem, war es dann nur noch halb so schlimm und ich lernte damit umzugehen. Es von außen zu betrachten, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, Ruhe zu bewahren und zu merken „Ach, das ist halb so wild. Das geht schon.“

Ich vertraue dem Leben und lasse es einfach laufen. Habe losgelassen und sprang in den Fluss des Lebens.

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Und siehe da! Es wurde sogar noch besser als zuvor. Nur so als Beispiel. Meine Chefin hatte überraschender Weise gekündigt und es stand seit einiger Zeit nicht so gut um die Firma, wir waren alle unsicher was noch so kommen mag. Das Lachen ließen sich meine Kollegin/beste Freundin und ich nicht nehmen. Nun übernimmt sie den Posten und was gibt es schöneres als mit der besten Freundin zusammen zu arbeiten und sie sogar als Vorgesetzte zu haben. *grinst* Wer uns kennt, weis, dass dies unsere Beziehung nicht beeinflusst. Und bevor mich jemand frägt, warum ich mich nicht selbst für diesen Posten gemeldet habe, dem sei gesagt:

1. bin ich keine gelernte Floristin (was hierfür wichtig wäre) und 2. habe ich für mein Leben ganz andere Pläne. Zudem gönne ich ihr diesen Posten so sehr – es passt einfach, sie hat es sich verdient und ich bin so glücklich darüber. Ich freue mich sehr für sie. 🙂

Unsere Firma scheint auch über den Berg zu sein und in nächster Zeit wird unsere Filiale renoviert (die Bilder der anderen Filialen sehen schonmal sehr gut aus). Zudem bekamen wir endlich eine neue Mitarbeiterin und sie scheint nett zu sein. Endlich keine Doppelschichten mehr und wir können vielleicht schon ab nächster Woche die Arbeitszeiten ändern. YEAH!!!!

Nun kehrt die schöne Alltagsroutine wieder ein. Ja, ich nenne sie schön. Egal wer und wo man ist, das Leben wird schöner, wenn man sich auf die kleinen, einfachen und positiven Dinge konzentriert. Viele kleine dieser positiven Dinge machen das Leben zu einem großen schönen und vorallem glücklichen Gesamtkunstwerk.

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Auch wenn ich gesundheitlich oft mit Rückschlägen in letzter Zeit umgehen musste, bin ich nicht in Panik verfallen. Sicher machte ich mir Sorgen und dachte mir :

„Warum ich? Warum jetzt? Warum überhaupt, bzw. durch was kommt es wieder?“

Und sicher hätte ich mich auch wieder mit einer höheren Cortisondosis zuknallen können. Das wäre einfach gewesen. Der „einfache Weg„. „Einfach“ eine andere Pille schlucken, mit mehr mg. Das hätte aber auch bedeutet, das ich wieder wooooochenlang von der hohen Dosis runterkommen musste…. langwierige Sache. Ganz zu schweigen von den vielen Nebenwirkungen und  Langzeitschäden.

Das wollte ich nicht. Es musste an etwas anderem liegen, warum es schlechter wurde und ich musste es auch natürlich in den Griff kriegen, es heilen – Ruhe in den Bauch bekommen.

Also betrachtete ich immer zuerst meine Ernährung und dann meine Tagesroutine. Zudem kamen psychische Faktoren in Frage.

Mit den Salaten und Wraps fuhr ich ganz gut, aber auch nicht mit allen Komponenten. Ich fand raus, dass Karotten, Rote Beete und Sprossen mir garnicht gut taten, weder roh, noch gekocht/gedünstet.

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Hier war ich mir nicht sicher ob die Kombi Radieschen und Rote Beete zu den Bauchkrämpfen am Abend führten oder nur die Rote Beete. Auf Rote Beete hatte ich schonmal schlecht reagiert, folglich lasse ich sie nun weg. Radieschen werden nochmal separat getestet.

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Zudem reagiere ich stark auf Zucker, das musste ich bei einem Schokohaferdrink (rechts) feststellen, welcher „Zucker“ enthielt. Schade er schmeckte sehr lecker.

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Die beiden Kokosjoghurts mit Frucht enthielten zwar keinen extra Zucker, schmeckten mir leider auch nicht.

Kaffee vertrage ich hingegen gut, wenn ich es nicht übertreibe. Diesen trinke ich immer ohne Zucker und mit Hafermilch.

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Veganer Kuchen verfolgte mich jedoch in den letzten Wochen und ich muss hierzu eine lustige (für mich an dem Tag aber ärgerliche) Geschichte erzählen.

Ich hatte seit Tagen Heisshunger auf Kuchen. Ja ich weis, Zucker ist böse und ich sollte ihn nicht essen da es mir schlechter geht dadurch… irgendwann erwischt man sich jedoch dabei, dass man beim Biomarkt an der Kuchentheke steht und dennoch einen kauft. Der Mensch lernt aus Erfahrung. *seufz*

2 Stück landeten bei einem Einkauf. Ein gedeckter Apfelkuchen (wie oben im Bild) und einen Kaffee+Schokocreme Kuchen…. beide bio, beide vegan, beide mit Dinkel- statt Weizenmehl…

Gekauft, gefreut und auf den bereits vollen Einkaufskorb oben drauf gelegt. Man will ihn ja nicht zerqeutschen. Ich lief also zum Auto und verstaute die Einkäufe. Nach einem Zwischenstop beim konventionellen Supermarkt, stellte ich zuhause fest….

der Kuchen ist WEG!!!

Er musste mir auf dem Weg zum Auto vom Korb gerutscht sein und lag nun irgendwo beim Biomarkt. Oh, war ich traurig. An dem Tag war ich emotional eh schon fertig, da ich die Nacht über oft ins Bad laufen musste und mich als Soulfood so auf den Kuchen gefreut hatte.

Im Nachinein ware es wohl Schicksal. Ich sollte diesen Kuchen nicht essen, da er mir eh nicht gut getan hätte. Was sich die Tage darauf bestätigte.

Der Vorfall hätte für mich ein Wink sein sollen, doch manchmal möchte man es eben wissen. Also kaute ich mir wieder ein Stück, aß ihn und es schmeckte nur halb so gut wie erwartet – ebenso verspürte ich ein Stechen in der rechten, unteren Bauchgegend. Dies ist bei mir meist ein Indizi dafür, dass es nicht ganz so gesund ist bzw. ich es nicht vertrage. Warum das so ist? Ich weis es nicht.

Jedenfalls bin ich erstmal vom Kuchen kuriert und hab in letzter Zeit auch brav „Nein“ dazu gesagt. 🙂

 

Liebe Grüße

Signarita

 

 

 

 

 

 

Ernährung Gesundheit

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Hej !
Ich heisse Yvonne und begrüße dich ganz herzlich auf meinem Blog über ganzheitliches Leben.
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