Leben

Seelenrückholung / Energiearbeit

Nicht nur Ernährung und Fitness / Gesundheit ist ein Teil vom Leben. Auch die Energie aus der wir bestehen (wie auch immer man es am liebsten nennen mag: Seele, Geist, Energie usw.) und die uns umgibt gehört zu uns.

Ich glaube ganz fest daran, dass es diese Art Energie gibt. Überall auf dieser Welt und darüber hinaus. Auch durch Zeit und Raum und wir sind Teil davon.

Da ich christlich bzw. im katholischen Glauben erzogen wurde, wuchs ich mit der Vorstellung auf eine Seele zu haben. Das ist im Prinzip das selbe.

Durch das Leben verbindet sich unsere Energie mit Orten und Personen. Sie bleibt haften und wir werden Teil anderer. Manchmal bleibt auch mehr zurück oder halten an anderen Personen oder Orten energetisch fest, durch Erinnerungen, Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte… Da wir somit verbunden sind, geben wir auch kontinuierlich Energie von uns ab, wir füttern die andere Person (einfachheitshalber schreibe ich nun immer nur Person und meine damit auch Orte oder geliebte Tiere).

Gleichzeitig hält die andere Person auch Teile von uns zurück, oft unwissentlich und ohne böse Absicht. Man ist nicht mehr eins mit sich selbst, es fehlen Stücke, es fehlt die Energie für sich selbst. Und ist man getrennt von diesen Personen bzw. sind sie nicht mehr Teil des eigenen Lebens, gilt es, diese Energie die einem gehört zurück zu fordern.

Hast du öfter das Gefühl andere saugen dich regelrecht aus? Du gibst und gibst und gibst, aber du fühlst dich immer nur leerer…. ? Da könnten zuviele Energieverbindungen bestehen, welche du nicht mehr benötigst oder welche dir aus der Vergangenheit sogar noch schaden. Es ist sinnvoll diese zu trennen und wieder ganz eins mit sich selbst zu werden.

Nun ist es ja nicht so, dass man „persönlich/real“ zu dieser Person geht (es können schließlich auch verstorbene Menschen sein oder sogar Haustiere etc.), sondern man arbeitet mit der Seelenreise bzw. der eigenen Vorstellungskraft.

Man stellt sich einen neutralen Ort vor, an dem man sich wohl und sicher fühlt. Dorthin läd man die andere Person ein und bittet diese freundlich die eigenen Seelenverbindungen zu trennen und die Anteile zurück zu geben. Auch du selbst gibst die Teile zurück die nicht dir gehören und trennst die Verbindungen.

Das hat nichts damit zu tun, dass man die andere Person „verlässt“ sich, komplett löst oder gar verliert. Man meint es auch nicht böse, im Gegenteil. Wenn die andere Person somit auch ihre Energie zurück gewinnt – gewinnen beide und sind frei darin ihre Energie anderweitig zu nutzen.

Die Verbindungen habe ich bereits gelöst und auch meine Anteile zurück „erbeten“. Auch habe ich die zurück gegeben, welche nicht mir gehören.

 

Es können sogar ganze Seelenverträge aus der Vergangenheit oder voran gegangen Leben bestehen.

Mir helfen diese Bücher sehr im Moment.

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Die Macht der Seelenverträge: Seelenheilung mit schamanischer Energiemedizin von [Baierl, Désirée]

 

Anam Ar Ais- Beziehungsfesseln lösen mit schamanischer Energiemedizin von [Baierl, Désirée]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Längerem war es mir auch ja ein Anliegen meine Seelenanteile zurück zu holen. Ich fühlte mich nie ganz, nicht so richtig. Es kam mir so vor, als gäbe es da Stücke (mein Ich) in meiner Vergangenheit die noch nicht geheilt waren oder sich nicht als „angenommen“ anfühlten. Man kann in der Hinsicht auch vom „Inneren Kind“ sprechen, aber die Ich´s von denen ich rede waren keine Kinder mehr.

Die Anteile aus der Kindheit steht bei mir noch aus.

Durch den Geruch letztens und die Erinnerung an Marburg konnte ich in jener Nacht nicht mehr schlafen. Die Erinnerungen quälten mich nicht, nein. Ich habe mich gerne erinnert. An den Hausflur, dort war der Geruch am stärksten und ich kam dorthin immer gerne „nach Hause“.  Somit fing ich an im Geiste zu wandern. Mein Körper lag im Dunkeln und ich fühlte mich hinein in die Erinnerungen.

Wie war es damals dort im Wohnzimmer zu liegen, dort zu schlafen? Ich sah mich um und ging weiter zur Küche, ins Bad und ins Schlafzimmer (dort waren die Wände feucht, weswegen wir im Wohnzimmer schliefen). In der Küche fragte ich mich, ob alles anders gekommen wäre, hätte ich statt der dunklen Küchenplatte die grüne mit den Blättern genommen. *verrückt oder?* Ich sah aus dem Fenster, sah die Jahreszeiten vorbeiziehen. Und dann suchte ich mich. Meinen Teil von damals. Mein pummeliges/dickes Ich, dass sich vor der Aussenwelt versteckte. Angst hatte vor der Uni, davor, nicht gut genug zu sein. Sie hatte kein Selbstvertrauen und suchte Bestätigung in den  Online-Rollenspielen. Dort war sie jemand. Sie war Gildenleitung, viele Jahre lang und koordinierte jede Woche bis zu 40 andere Spieler für gemeinsame Aktivitäten, war „Gildenmami“ für Alle und kümmert sich um jede Sorge, plante, organisierte. Stunde um Stunde, Tag für Tag – ständig am Rechner. Dort war sie nicht nur Gildenleitung und Chef, nein sie übernahm sogar mit die wichtigste Rolle als Maintank in den großen Raids. Dort traute sie sich das und wenn nicht Maintank, dann war sie jahrelang Mainheal – nicht „einfach nur“ ein DD. Sie wurde gebraucht und kam sich wichtig vor – endlich. Ohne sie lief es eben nicht und sie strengte sich an.

Wie kam es, dass sie sich dort das alles zutraute, aber im realen Leben so Angst hatte? Sich versteckte hinter PC, weiten Klamotten und Essen?

Ich sah sie mir an, ich sah MICH an – das war und ist ein Teil von mir, von damals. Es war meine Vergangenheit und ist nun eine Erinnerung – auch ein Teil von mir.

Ich nahm mich in den Arm und hielt mich fest, weinte mit mir selbst. Gab ihr Stärke und was sie sich wünschte – Geborgenheit, Mut und Liebe. Sanft redete ich mit mir und habe mir selbst vergeben. Ich vergab mir die Selbstzweifel, die Angst und meine Fehler.

 

„Du bist gut so wie du bist. Du bist stark und schön so wie du bist. Du bist nicht allein! Ich bin bei dir! Deine Zukunft ist schön! Trau dich! Du kannst das! Ich passe auf dich auf, gemeinsam schaffen wir das!“

 

Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht und ich fühle die Erleichterung, sowie tiefe Dankbarkeit. Sie und ich – wir sind wieder eins.

Zwar bleibt sie als Teil dort in der Erinnerung, aber jedesmal wenn meine Gedanken dahin schweifen lächeln wir uns an und ich schenke ihr Liebe und Geborgenheit.

„Alles hat seine Zeit und alles ist gut!“

 

So wanderte ich auch in andere Zeitabschnitte. Meine erste eigene Wohnung und die Wohnung in der ich zuletzt wohnte. Auch dort suchte ich meine Seelenanteile auf, erinnerte mich an das Leben dort. Ich vergab mir selbst, meinem damaligen Ich und schenkte auch ihnen Liebe und Geborgenheit, Mut und Stärke. Sprach mit ihnen, nahm sie in den Arm und war wieder mehr ich selbst  – vollständiger.

 

„Vergib dir selbst und schenk dir die Liebe die du brauchst!“

 

Nun stehen noch weitere Reisen an, die in meine Kindheit und ich möchte noch herausfinden ob weitere Seelenverträge bestehen.

 

Im Großen und Ganzen ist es eine sehr aufwühlende, aber auch heilsame Arbeit mit sich selbst. Man lernt sich selbst besser kennen und kann soviel aufarbeiten / heilen.

Gewiss, es ist nicht jedermanns Sache und man muss es auch nicht machen. Aber wenn es einem ein Bedürfnis ist sich damit zu beschäftigen und man fühlt, dass es zum Leben einfach dazu gehört  – dann ist es genau richtig !

 

Schön, dass ich diese Reise mit dir teilen durfte. Danke!

Liebe Grüße

Signarita

 

 

2 Gedanken zu „Seelenrückholung / Energiearbeit“

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