Ernährung, Fitness, Gesundheit

Frühjahrskur

jannis-brandt-107231-unsplashPhoto by Jannis Brandt on Unsplash

 

Es wird Frühling! Man spürt es richtig, mach riecht und hört es in der Luft. Die Vögel singen wundervoll und der warme Wind streichelt einem die Wangen. Die Kraft kehrt zurück in die Natur und in einen selbst. Herrlich!

Auch mir geht es endlich viel besser, die Grippe ist gut überstanden und ich fühle mich wieder wohler in der Haut. Aber man hat ja bekanntlich immer etwas. *G* Und so auch ich. Während ich mich in der ersten Grippewoche hundeelend gefühlt habe und meistens schlief, nahm ich vorzüglich an Gewicht ab, wie von selbst. Schlussendlich hatte ich 64kg und freute mich riesig darüber. Zudem stellte ich meine Medis um, da gerade in den ersten Grippetagen ein furchtbarer Schub meinen Magen / Darm beutelte und ich sofort mit dem Cortison hochgehen musste… Zudem habe ich angefangen wieder Pentasa/Mesalazin (4000mg am Tag) zu nehmen und es wurde immer besser und ich erfreue mich nun wieder einer normalen Verdauung und kann sogar wieder Pupsen, wer hätte das gedacht. 😉  Mein Appetit kam auch wieder zurück und es folgten zudem auch vermehrt Kohlenhydrate in meiner Ernährung (wie Kamutbrötchen oder Dinkelvollkornnudeln).

Die Folgen sah ich schnell, bzw. fühlte sie. Mein Bauch blähte sich, ich fühlte mich schwerer, träge, das Gesicht war morgens aufgedunsen und ich dachte in der 2. Woche nur so „Oh je, ich glaub die Waage wird nichts gutes anzeigen.“ und das tat sie auch nicht… BÄM 5kg in einer Woche zugelegt ! Statt der straffen 64, steht da nun eine träge 69. *seufz* Da ich mich so nicht wohlfühle und auch das Gefühl habe etwas stimmt mit meinem Körper nicht bzw. er fühlt sich schwer und vermüllt/sauer an, habe ich beschlossen meinem Körper eine Frühjahrskur zu genehmigen.

Und so als hätte ich das gebraucht, stieß ich bei der lieben Miriam von Wurzelweber auf den Tip mit dem Basenfasten. Da sie selbst gerade eine Frühjahrskur macht und auch mit Basenfasten begann, werde ich mich ihr herzlich anschließen. Was für eine wundervolle Idee ! *gleich mal eine Kanne Loslassen Tee von Sonnentor aufsetz*

 

Basenfasten was bedeutet das direkt? Es bedeutet seinen Körper von überschüssigen Säuren zu befreien, indem man sich basisch ernährt, viel bewegt, Säuren ausleitet und den Körper so gesehen auch entgiftet.

Man verzichtet in dieser Zeit komplett auf folgende schlechte, säurebildenden Lebensmittel:

Schlechte Säurebildner – Lebensmittel (tierisch)

  • Eier aus kon­ven­tio­nel­ler Land­wirt­schaft
  • Fisch und Mee­res­früch­te aus kon­ven­tio­nel­ler Aqua­kul­tur oder aus be­las­te­ten Re­gio­nen stam­mend
  • Fleisch aus kon­ven­tio­nel­ler Land­wirt­schaft
  • Fleisch­brü­he, Wurst­wa­ren, Schin­ken
  • Milch­pro­duk­te (z. B. Quark, Jo­ghurt, Kefir, Molke und alle Kä­se­sor­ten, auch von Schaf und Ziege; ge­ra­de auch alle fett­ar­men Milch­pro­duk­te)
  • Aus­nah­me: But­ter, Ghee und Sahne (in Bio-Qua­li­tät), die neu­tral ein­ge­stuft wer­den

Schlechte Säurebildner – Lebensmittel (pflanzlich)

  • Fer­tig­pro­duk­te aller Art (ins­be­son­de­re sol­che aus kon­ven­tio­nel­ler Er­zeu­gung)
  • Ge­trei­de­pro­duk­te aus Aus­zugs­meh­len (Back- und Teig­wa­ren wie Brot, Bröt­chen, Lau­gen­ge­bäck, Ku­chen, Ge­bäck, süsse Teil­chen, Nu­deln etc., man­che Früh­stücks­ce­re­a­li­en wie z. B. Corn­flakes, Fer­tig­müs­lis, Crispies, Crun­chys etc.)
  • Glu­ten­hal­ti­ge Pro­duk­te (z. B. Pro­duk­te aus Sei­tan, wie ve­ge­ta­ri­sche Würs­te, Auf­schnitt, Bo­lo­gne­se o. ä.)
  • Ketch­up (Aus­nah­me: selbst ge­mach­tes Ketch­up z. B. aus To­ma­ten und Dat­teln)
  • Sau­er­kon­ser­ven
  • Senf
  • So­ja­pro­duk­te
  • Spei­se­eis
  • Süs­sungs­mit­tel wie Dick­säf­te, aber auch Honig, wenn in gros­sen Men­gen als Süs­sungs­mit­tel ein­ge­setzt.
  • Zu­cker (sämt­li­che Pro­duk­te, die Haus­halts­zu­cker ent­hal­ten) – Ko­kos­blü­ten­zu­cker gilt als guter Säu­re­bild­ner, wenn in klei­nen Men­gen ver­zehrt, z. B. ein­mal wö­chent­lich zwei Stück Ku­chen mit Ko­kos­blü­ten­zu­cker

 

Man ernährt sich also rein pflanzlich, mit viel Obst und Gemüse. Diese werden als Salate oder auch gekocht, z.B. als Suppen verzehrt. So gesehen ernährt man sich nach dem Clean Eating Prinzip.

Einen schönen Überblick über alle Lebensmittel und warum basische Ernährung gut für den Körper ist, gibt es auf der Seite zentrum-der-gesundheit. Allgemein finde ich die Seite recht gut, auch wenn die Werbung schon etwas zuviel geworden ist. Dennoch ist sie sehr informativ und bis jetzt fand ich dort meistens interessante Artikel zu den jeweiligen Themen. Einfach mal durchstöbern.

 

melissa-walker-horn-483814-unsplashPhoto by Melissa Walker Horn on Unsplash

Ganz wichtig, viiiiiiel Trinken! 2-3 Liter Wasser am Tag. Das kurbelt die Entsäuerung so richtig schön an. Aufpeppen kann man das ganze dazwischen ja mit  Obst- oder Gemüsescheiben, frischen Kräutern wie Minze und co! Dazu gibt es noch viel Tee. Yammy! Entweder kauft man sich eine fertige Mischung oder lässt sich einen Tee in der Apotheke mischen. Am besten ist natürlich loser Tee, welchen man in der Kanne aufgießt.

Es gibt zig Varianten an Tees und es ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Ich habe mir folgende Tees von Sonnentor geholt.

tee

 

Guten Morgen

Bildergebnis für sonnentor loslassen tee

 

Los Lassen

Bildergebnis für sonnentor mystischer hexen tee

 

Mystischer HexenTee

 

Und ganz speziell fürs Basenfasten:

 

Bildergebnis für sonnentor basenfastenzeit tee

Ach wie ich das genieße, so eine schöne, warme Tasse Tee!

Zum Entschlacken gibt es zudem auch ein Wohlfühlprogramm für den Körper, in Form von Basenbädern  und Trockenbürsten, auch ein Basen-Fußbad hilft ungemein. Diese sollten länger dauern als sonst, da der Körper erst mit 30-40 Min. anfängt die Giftstoffe aus dem Körper zu lösen. Also mach dir Kerzen an, schnapp dir ein tolles Buch oder leg schöne Musik auf oder ein Hörbuch und lass einfach los – entspann dich – genieße die ICH- Zeit!

So eine Basenkur kann auch so manch seelischen Ballast aufwirbeln und zutage fördern, daher heisst es auch für die Seele  – Ruhemomente schaffen, in sich gehen und bewusst mit sich selbst auseinander setzen. Gönne dir diese Zeit, befreie dich von alten Lasten und Problemen. Auf das du gestärkt, frisch und frei daraus hervor gehst!

Ich habe mir hierzu Bücher geholt und werde mich speziell diesen Themen widmen.

 

Now! von Stefanie Carla Schäfer

„Wer sich je gefragt hat, ob das Leben, das er führt, wirklich alles ist, wird dieses Buch lieben. Vorbei die Zeiten von bescheidener Zurückhaltung und Routine. Wer will schon brav und artig sein, wenn sich Einzigartigkeit so viel besser anfühlt! Mit dieser praxiserprobten Selbstcoaching-Anleitung wird es möglich, alte, hinderliche Muster aufzulösen, die zu Erstarrung führen. Mit den richtigen Tools gelingt der emotionale Detox und die eigene Kraft kommt wie von selbst ins Sprudeln. Stefanie Carla Schäfer begleitet die Leser und Leserinnen beim Kopfsprung ins Leben ihrer Träume.“

Seelenrückholung von Alberto Villoldo

 

„Alberto Villoldo hat über 25 Jahre die schamanistischen Heilungspraktiken der Inka und der Indianer Amazoniens studiert. Er begegnete dort auch dem überaus machtvollen Prozess der Geistreisen. In diesem Buch zeigt er, wie die Geistreisen bei den schamanistischen Kulturen genutzt werden, um die verlorene Seele zurückzuholen und die ureigene Bestimmung zu finden. Mit Villoldos Anleitung wird die Methode der Schamanen auch westlichen Lesern zugänglich. Wie wir physisch ein Herz mit vier Kammern haben, besitzt nach schamanistischer Auffassung auch die Seele vier Kammern. In der ersten Kammer tragen wir die Erinnerung an all die Verwundungen, die uns von der Identität mit unserem ganzen Selbst trennen. In der zweiten Kammer liegen die Glaubenssätze und seelischen Einschränkungen, die wir uns auferlegt haben. In der dritten Kammer begegnen wir der psychischen Kraft und dem Urvertrauen, die uns zu unserer Ganzheit zurückführen können. Und in der vierten Kammerwartet die Erinnerung an unsere Seelenaufgabe, die der Sinn unseres Lebens ist.

Die Geistreisen zu unseren inneren Quellen bieten einen Weg zu persönlichem Wachstum, der oft in kurzer Zeit Entwicklungen ermöglicht, die mit Psychotherapie Jahre dauern würden.“

Anam ar ais von Desiree Baierl

 

„Anam Ar Ais bedeutet ‚die Seele ganz zurück‘ … … zurück zu Unabhängigkeit und Freiheit, zurück zu uns selbst. Wer eine Trennung hinter sich hat, in einer unglücklichen Beziehung feststeckt oder eine geliebte Person verloren hat, kennt das Gefühl, nicht loszukommen und weiterhin schmerzlich gebunden zu sein. Solche alten Bindungen überschatten einen neuen Lebensweg, eine neue Liebe – und ehemals nährende Seelenverbindungen werden zu Beziehungsfesseln. Mit der keltischen Schamanenheilkunst Anam Ar Ais können diese alten Verbindungen endlich vollständig gelöst werden. Die erfolgreiche schamanische Heilerin Désirée Baierl zeigt anhand zahlreicher Beispiele, wie Beziehungsfesseln entstehen und wie wir uns von ihnen befreien. So können wir Verlustschmerz lindern, auflösen und wieder vollkommen frei für die Liebe und das eigene Leben werden.“

 

Chakra Praxisbuch von Kalashatra Govinda

 

„Umfassende Information über Chakra-Arbeit und Gesundheit, durchgehend vierfarbig gestaltet mit vielen Fotos und Grafiken.

Chakra-Arbeit wirkt auf Körper, Geist und Seele und führt zu mehr Harmonie, Stabilität und Lebensenergie. Praxisnah vermittelt das Chakra-Praxisbuch alles Wissenswerte über die sieben Energiezentren im menschlichen Körper: Von einer fundierten Einführung über zahlreiche Tests und Programme zur Harmonisierung

bis hin zu Chakra-Yoga-Übungen. Es bietet umfassende Information über Aura, Prana, Kundalini sowie Hand- und Fußreflexzonen. Für die Entwicklung innerer Harmonie werden Chakra-Therapien mit Aromaölen, Heilkräutern, Heilsteinen, Bachblüten und Mantras vorgestellt.“

 

Und für die Fitness möchte ich folgendes Workout ausprobieren.

Fit ohne Geräte von Mark Lauren

„Mit seinem Weltbestseller Fit ohne Geräte, der in 12 Sprachen erschien und sich weltweit millionenfach verkaufte, wurde der ehemalige Militärausbilder Mark Lauren quasi über Nacht zu einer Fitnessikone.
Mehrere Jahre lang hatte der in Deutschland geborene Fitnessprofi amerikanische Elitesoldaten auf ihren Einsatz bei Special Operations vorbereitet. Dabei hat er ein extrem effizientes Trainingskonzept entwickelt, das nur das eigene Körpergewicht als Widerstand nutzt. Die Übungen sind auf kleinstem Raum durchführbar und erfordern ein Minimum an Zeit: Viermal pro Woche 30 Minuten hochintensiv trainieren genügt, um in Rekordzeit schlank, stark und topfit zu werden.
Dieses Trainingskonzept erwies sich als perfekt für die heutige Zeit und hat einen riesigen weltweiten Trend ausgelöst: das Bodyweight-Training. Ob zu Hause, in einem Hotelzimmer oder im Büro – trainieren kann man überall. Ohne Geräte. Ohne Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio. Auch Vorbereitungszeit ist nicht nötig, dieses Buch genügt.
Die Bibel des Bodyweight-Trainings erscheint nun in überarbeiteter Neuausgabe – in Farbe, mit völlig neuen Fotos, überarbeitetem Text und Layout.“

 

Ich hab mir also einiges vorgenommen und freu mich schon auf diese, meine Zeit. Man sagt man sollte 1-8 Wochen Basenfasten und eigentlich nicht länger. Dennoch habe ich das Gefühl, damit auf einem sehr guten Weg zu sein, der mich nicht nur körperlich reinigt und stärkt, sondern auch geistig – meine Seele aufbaut und ihr mehr Energie verleiht. Hinzu kommt nun auch der Frühling und am 08.4 ist bereits der VegRennen Marathon ! Ich muss trainieren !! 🙂 *in die Laufschuhe schlüpfe*

 

Vielleicht habt auch ihr Lust bekommen und macht einfach mit! Würde mich interessieren, wie eure Erfahrungen sind. Oder ihr habt eine Basenkur bereits hinter euch? Dann teilt eure Erfahrungen und Erkenntnisse! Ich würde mich freuen!

Liebe Grüße

Yvonne

 

 

 

 

 

3 Gedanken zu „Frühjahrskur“

  1. Die Basendiät und clean food ist sehr wirksam und ich kenne nur gute Erfolgsgeschichten damit. Auch vom Bodyweight – training halte ich viel. Mir selbst ist das fitness eine „psychologische“ Stütze, brav zu trainieren 😉 Viel Erfolg

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  2. Pingback: Happy Monday!

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