Gesundheit

Grippe

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Ich bin ja leider immer noch krankgeschrieben. Dies ist schon die 2. Woche und ich muss sagen, so schlimm hatte ich die Grippe schon lange  nicht mehr. Letzte Woche hatte ich sogar einige Tage meine Stimme ganz verloren und hab nur noch ein Fiepen rausbekommen. Zudem schmerzte die Lunge von ständigen Husten – es war so trocken und es löste sich einfach nichts. Da halfen nichtmal bewehrte Hausmittelchen. Jede Nacht war ich komplett durchgeschwitzt und klatschnass waren sowohl die Klamotten als auch das Bettzeug.  Brrhhh… schwitzen, aber frieren – furchtbar. 2-3 x die Nacht aufstehen müssen um sich abzuwaschen und frisch umzuziehen. Mehrfach Bettwäsche wechseln…

Die erste Woche habe ich komplett verschlafen, ich war einfach nur hundemüde…  Schnupfen hielt sich zum Glück in Grenzen und ich kämpfe noch mit dem Husten. Nachts habe ich nun aber etwas Ruhe – endlich. Da sich mein Liebster leider auch angesteckt hat, lagen wir beide die letzte Zeit hier rum und versuchten so gut es geht wieder gesund zu werden. Bei mir kam noch hinzu, dass ich wegen meiner Colitis, der Anämie und den Medis eh schon ein sehr geschwächtes Immunsystem habe, von daher hat mir mein Hausarzt striktes „zuhausebleiben“ verordnet. In der ersten Woche habe ich sogar 4kg verloren und bin auf knapp 64kg gefallen ! Yeah, das hat mich zumindest gefreut.

Folglich konnten wir letzten Samstag auch nicht zum 90. Geburtstag der Oma meines Liebsten fahren und, was ich wirklich sehr bedauere auch die Veggie World fiel für mich flach. Erstens war ich zu dem Zeitpunkt noch nichtmal ansatzweise gesund und ich möchte auch nicht daran schuldsein meine  Grippe anderen aufzuhalsen und zweitens gehört sich sowas einfach nicht (also das Hingehen und vorsätzlich Bazillen verschleppen), schon garnicht im Bereich Lebensmittel  etc.. Zudem wollte ich mich selbst nicht noch mehr Viren aussetzen, falls dort doch „kränkelnde“ Leute rumlaufen sollten. Wirklich schade, ich wäre da zu gerne hin und war schon so gespannt drauf, naja nächstes Jahr. Da kann man nichts machen und ich nehme es so an wie es ist und mache das Beste draus. Schließlich schadet es mir nicht, mich in Geduld zu üben und mal die Zeit zu nutzen, nach Innen zu schauen.

Ich habe z.B. meine alten Tagebucheinträge (von meiner Jugend bis Jetzt) gelesen und war erstaunt, wie „dramatisch“ einem alles als Jugendlicher doch vorkommt oder dass man sich heute ganz anders verhalten oder entscheiden würde. Damals war fieles wie ein „Weltuntergang“, sicherlich empfand ich es damals auch so, aber im Endeffekt wars  halb so wild.

Auch überdachte ich so manche Freundschaft neu und bin dankbar darüber die Seiten alle nochmal gelesen zu haben. Zwar macht es so manche Verletzung oder Enttäuschung nicht wet, aber es macht einen zumindest dankbarer für die Zeit die man gemeinsam hatte. P verdanke ich so manches was Hobbys betrifft wie Herr der Ringe, Liebe zu Irland/England oder Bogenschießen, oder auch die Verbundenheit zur Natur. Ich hätte auch noch viel von ihr lernen können und umgekehrt. Dass sie mich aber dann einfach gegen K. ausgetauscht hat, sprich sich ansich schon nicht mehr meldete und ich ihr auch nicht mehr wichtig war, dass tut immer noch weh. Ich fand wir hätten noch eine tolle Freundschaft haben können, aber selbst jetzt wo ich sie anschrieb im Guten, kam nur eine Antwort – und sie entzog sich dem Dialog bzw. antwortete einfach garnicht mehr. Sie hätte ja auch schreiben können: „Nö, aber danke! Machs gut.“ und dann wär es für mich gegessen gewesen, aber so garnix zu schreiben? Sehr unhöflich und sehr doof von ihr. Aber gut, es ist wie es ist. Der Ball liegt in ihrem Feld und ich lass sie einfach darauf sitzen und sie los.

Auch J. geht mir immer noch Nahe und ich fühle, dass wir uns noch nicht das letzte Mal gesehen/gesprochen haben. Was mich eigentlich an der Sache schmerzt ist, das plötzliche Fallen lassen. Wir waren 10 Jahre die besten Freundinnen und sie war mir teuer wie eine Schwester. Als ich mich trennte von meinem Ex und zu meinem Liebsten zog (400km weiter weg), kam von ihr der Vorwurf „ich würde sie zurücklassen“. Bis dato haben wir noch JEDEN TAG geschrieben, mehrfach die Woche telefoniert und hätten uns auch so sicher 3-4 x im Jahr getroffen, wenn ICH nach Bayern fahre (als ich in Marburg wohnte, kam sie auch nur 1x zu Besuch, sonst bin ich runter gefahren…). Aber „zurücklassen“? Was hätte ich den tun sollen, sie mitnehmen? Warum sollte man es einer Freundin vorwerfen, wenn sie zu dem Mann zieht den sie liebt? Ich hätte ihr auch nur das Beste gewünscht, wenn sie weggezogen wäre. Was wäre, wenn sie ins Ausland gehen würde? Ihr deshalb die Freundschaft kündigen? Mein Fehler damals war, dass ich zu Weihnachten nicht noch schnell bei ihr vorbei geschaut habe und ich mit meinem Liebsten „nur“ fix auf 2 Tage alle Verwandten abgeklappert habe, da er nur 2 Tage frei hatte…  Das tat mir leid und ich hatte mich entschuldigt, und hätte es sicher gut gemacht. Ein paar Wochen später, war ich wieder unten und da fragte meine Mutter sie in meinem Auftrag  (da sie sich bei mir nicht mehr meldete), ob sie zum Grillen vorbei kommen möchte und da wars für J. wohl schon gegessen die Freundschaft… einfach so…

Wer weis, was ist wenn wir uns wieder sehen? Ich möchte es jedenfalls und das mit Weihnachten tat mir leid und ich entschudigte mich auch öfter, aber das (oder ein Umzug) wäre kein Grund, eine so tolle Freundschaft, wie sie war zu „kündigen“. Oder seh ich das falsch?

Achja, die alten Schulfreundinnen  (C.  M. und co.)  lasse ich mal alle aussen vor. Da war sich immer jede selbst die nächste und alle die aus der Clique auf eine höhere Schule gewechselt waren (wie T. ) oder bessere Noten hatten, so wie ich, waren eh unten durch. Von daher – Memo fürs nächste Leben – lernen und für SICH SELBST das Beste aus der Schulzeit holen, zumindest was die Noten angeht und sich auch nicht unterbuttern lassen oder negativ beeinflussen! Die kamen nur, wenn sie was wollten, aber sonst musste man immer selber hinterherlaufen… Das lass ich nun sein, auch in Zukunft und es muss in einer Freundschaft immer ein Gleichgewicht geben, zwischen Geben und Nehmen, sonst ist es die eigenen Energie nicht wert und man wird viel zu schnell ausgenutzt.

Soviel zum Thema Freundschaften und Freundinnen. Es ist nicht einfach Loszulassen, wenn man verletzt wurde. Aber es wird von Mal zu Mal besser und ich stehe jetzt über so mancher Verletztung und vergebe den Mädels im Stillen – einfach für mich.

 

 

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Es ist schon seltsam, wenn man den ganzen Tag das Bett hüten muss und schön langsam fällt einem sogar die Decke auf den Kopf. Daher freue ich mich schon richtig wieder auf die Arbeit und bin froh um jede Minute die ich nun doch mal rausgehen kann, z.B. zum Einkaufen oder mal kurz eine Runde um den Block.

Damit es mir auch vom Köpfchen her etwas Abwechslung bietet, habe ich mir neue Bücher zum Thema „Norwegisch lernen“ geholt und bin nun begeistert dabei diese tolle Sprache zu lernen.

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Vorallem Nils kann ich sehr fürs „Zuhause lernen“ empfehlen. Das Wörterbuch ist hauptsächlich nur um nachzuschlagen was das deutsche Wort auf Norwegisch gedeutet – NICHT UMGEKEHRT, also man kann keine norwegischen Wörter alphabetisch nachschlagen. Ich hatte mir auch den Pons und co. deswegen angesehen, aber der Pons hat ja so schlechte Kritiken, da habe ich mich für dieses entschieden.

Nils. Norwegisch lernen mit einer spannenden Geschichte *

„Wir haben genug von diesen Lehrbüchern, die alle mit „Hallo, wie heißt du?“ anfangen, oder? Nils ist eine durchgehende Geschichte, die ganz einfach beginnt und sich zu einem faszinierenden Roman entwickelt. Du kannst nicht mehr aufhören zu lesen? Tja, dann musst du wohl Norwegisch lernen! Wir haben die meist benutzten Wörter des Norwegischen sorgfältig zusammengesucht und dafür gesorgt, dass die Geschichte vorwiegend aus ihnen besteht. Zusätzliche Texte und Übungen behandeln Konversationsthemen und bereiten dich auf deinen Aufenthalt in Norwegen vor. Grammatik bereitet dir Kopfschmerzen? Nicht mit Nils. Entdecke die Struktur der norwegischen Sprache mit Bildern, einfachen und doch umfassenden Erklärungen und vielen Beispielen, die du dir gut merken kannst. Wiederholung ist das A und O beim Lernen einer Sprache. Auf http://www.skapago.eu/nils findest du zahlreiche Übungen, einen Vokabeltrainer, Videos zur Aussprache und vieles mehr. Unsere Lehrkräfte haben dieses Buch mitgestaltet. Sie kennen alle Hindernisse, über die du stolpern könntest, und können dich individuell unterstützen. Da wir mittels Videokonferenzen übers Internet unterrichten, kannst du von überall auf der Welt aus teilnehmen. Vereinbare eine kostenlose Probestunde unter http://www.skapago.eu. Das ist die Geschichte: Erna Langvik hat für ihre achtjährige Enkelin ein besonderes Geburtstagsgeschenk gebastelt: eine Puppe in Form der traditionellen norwegischen mythologischen Gestalt Nisse. Nils – wie die Puppe heißt – führt mit seiner neuen Familie ein glückliches Leben in Oslo. Aber durch einen Zufall findet Nils heraus, dass er für Erna viel mehr bedeutet als nur ein Geburtstagsgeschenk. Ohne es zu wissen, trägt er ein schmerzhaftes Geheimnis mit sich, und während einer abenteuerlichen Reise nach Nordnorwegen hilft er Erna bei einer der schwierigsten Entscheidungen ihres Lebens.“

Leider sind die meisten Erklärungen auf der dazugehörigen Website nur auf Englisch, aber ansich gefällt mir das Buch bis jetzt ganz gut.

Wörterbuch Deutsch – Norwegisch *

„Das Wörterbuch ‚Deutsch – Norwegisch‘ enthält auf rund 700 Seiten ca. 70.000 Einträge und stellt damit das auf dem deutschen Markt derzeit umfassendste Nachschlagewerk dieser Sprachrichtung dar. Das Wörterbuch mit der Zielsprache Bokmål, der am weitesten verbreiteten Sprache Norwegens, wurde speziell für deutschsprachige Benutzer erstellt und ermöglicht dank der zahlreichen grammatischen Angaben die spontane Bildung aller Formen (Plural, Präteritum, Steigerungsformen etc.). Neben den Einzelwörtern führt das Wörterbuch eine Vielzahl von Redewendungen auf. Auch moderne Fachausdrücke aus dem Informations- und Kommunikationsbereich (z.B. Internet) haben Eingang in das Wörterbuch gefunden und sorgen für seine große Aktualität. Phonetische Hinweise ermöglichen deutschen Benutzern sofort die korrekte Aussprache unbekannter Wörter. Somit ist das Wörterbuch ‚Deutsch – Norwegisch‘ eine unentbehrliche Hilfe im Studium und zugleich ein idealer Begleiter auf Ihrer Reise.“

 

Das Wörterbuch selbst habe ich parallel zu den Arbeitsbüchern gekauft:

Et år i Norge. Norwegisch für Deutschsprachige *

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„»Et år i Norge« richtet sich speziell an deutschsprachige Lernende. In den 23 Lektionen verschlägt es die Hauptfiguren des Buches in die unterschiedlichen Regionen Norwegens, in einem weiteren Textteil werden jeweils landeskundliche Themen behandelt, die uns die norwegische Kultur, Geschichte und Küche näherbringen.
In jeder Lektion finden sich darüber hinaus Ausdrucksweisen bzw. Redewendungen zu ausgewählten Themenbereichen. Die Grammatik wird präzise und verständlich erläutert, zahlreiche abwechslungsreiche Übungen vertiefen das Gelernte. Mit mehr als 2200 Vokabeln wird ein umfassender Grundwortschatz vermittelt, der am Ende des Buches noch einmal in alphabetischer Reihenfolge erscheint.
Der im Lehrbuch enthaltene Schlüssel zu den Übungen sowie eine Audio-CD mit den Lektionstexten machen »Et år i Norge« zu einem Lehrwerk, das sich auch zum Selbststudium sehr gut eignet.“

Et ar i Norge : Kurzgrammatik*

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„Das vorliegende Heft ist eine Ergänzung zum Lehrwerk ‚Et år i Norge‘ (ISBN des ‚Pakets‘: 3-934106-19-6). Es enthält eine Kompaktgrammatik und ein deutsch-norwegisches Wörterverzeichnis.
In der Kompaktgrammatik sind die grammatischen Themen, die im Lehrbuch nach pädagogischen Gesichtspunkten ‚verstreut‘ in den einzelnen Lektionen behandelt werden, systematisch zusammengefasst, und zwar hauptsächlich nach Wortklassen gegliedert (‚Substantiv/Artikel‘, ‚Adjektiv/Adverb‘ usw.).
Das Wörterverzeichnis dient dem schnellen Nachschlagen von Wörtern, die im Lehrbuch eingeführt worden sind. Der wesentliche Vorteil gegenüber gängigen Wörterbüchern besteht darin, dass die norwegischen Begriffe mit grammatischen Hinweisen versehen sind, dem deutschen Leser also die notwendigen Informationen zur korrekten Formenbildung an die Hand gegeben werden.“

 

Ich wünsche mir zwar einen „richtigen“ Norwegischkurs, am liebsten an der VHS oder ähnliches, aber leider gibt es hier keinen und wenn, dann wäre er um die 17-19 Uhr und da muss ich leider noch arbeiten, auch Samstags… Tja irgendwann vielleicht mal.

 

Die restliche Woche werde ich es mir noch gemütlich machen und versuchen den Husten weg zu bekommen – heisst viel Tee trinken, nun auch mit Honig. Ganz lecker ist der Kutz-Kutz Tee von Sonnentor. Yammy!

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Ich wünsche euch noch eine entspannte Woche und mir eine gute Besserung! 🙂

Liebe *hustende* Grüße

Yvonne

 

 

 

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3 Gedanken zu „Grippe“

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