Gesundheit

Natürlich schön !

Durch das Thema Rohkost / Vollwertkost wird man daran erinnert, wieviel Müll man doch konventionellen Lebensmitteln zu sich nimmt. Nicht nur, dass die meisten Lebensmittel „vorgekocht“, also bereits tot sind und nur noch wenige bis garkeine Nährstoffe mehr enthalten, sie haben oft Zusätze wie Geschmacksverstärker, E-Nummern, Farbstoffe, künstliche Süßungsmittel (davon gibt es mehr als man denkt) und wer weis was noch alles. *Kopfschüttel*

Ja, die Lebensmittel mögen auf den ersten Bissen besser schmecken – das sollen sie ja auch, dadurch lassen sie sich besser verkaufen, aber der Nährwert ist da gleich O. Außerdem nehmen wir diese ganzen Konservierungsmittel und Säuerungsmittel alle auf, in UNSEREN Körper! Ist da dieser Bissen, diese paar Sekunden Geschmack auf der Zunge, es wirklich wert, sich mit so einem Müll zu belasten?

Ich finde nicht. Daher lasse ich es gleich liegen, und sehe mich nach bio Alternativen um. Selbst mein Tofu enthält ähnliche Zusatzstoffe, selbst in Bioqualität.

 

Mit diesen Gedanken stolperte ich dann auch über das Thema Zusatzstoffe und Kosmetik. Ich benutze zwar Bioprodukte wie Lavera etc. und schaue, dass vegan drauf steht, aber selbst dort sind Zusatzstoffe enthalten und sie sind nicht „rein natürlich“.

 

Hierzu hole  ich mir nun Bücher und stöbere im Internet nach informativen Blogs und Videos.

 

Schönheit braucht keine Zusätze von Victoria Rust

 

Geheimnisse der chemiefreien Pflege. Wenn du natürliche, minimalistische, selbstgemachte, vegane Pflege ohne chemische Zusätze suchst, dann bist du hier genau richtig. In diesem Buch findest du viele von mir erprobte Tipps und Rezepte zur sanften Pflege, ohne den Körper zu belasten, ohne Tierversuche und schonend für die Umwelt.

 

Das kleine Büchlein ist wirklich gut geschrieben und geht zudem auch auf die Ernährung ein. Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und Haut, Haare und Nägel. Sie gibt wertvolle Tips und verrät wie sie vom Modepüppchen zur Naturschönheit wurde. Ja, sie sieht von natur aus gut aus und das kann nicht jeder von sich behaupten. Also Wunder ala „Ich hab eine zu große Nase oder meine Ohren stehen ab“ können dadurch nicht behoben werden. 😉 Aber man kann sein Hautbild verbessern und wenn man von innen her strahlt, kommt man gleich viel hübscher rüber und fühlt sich wohler in seiner Haut – ist glücklicher und gesünder. Das wirkt meist mehr auf andere Menschen als ein symetrisches Gesicht. Jeder hat so seine Ecken und Kanten und auch die sind es wert geliebt zu werden . Diese machen uns zu dem, wer wir sind ! Jeder ist schön, auf seine Weise.

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Als Tips habe ich mir bis jetzt mitgenommen:

Haare

Lavaerde und eine Essigrinse

Die Haare wasche ich nun alle 2-3 Tage mit lauwarmen Wasser und einer handvoll Lavaerde. Danach spüle ich das Haar mit Bio-Apfelessig von Beutelsbacher und lasse es 2 Minuten einwirken. Anschließend gut ausspülen. An den Geruch gewöhnt man sich. Ich mag ihn sogar recht gern – er erinnert mich an Salat. Da könnte ich gleich wieder was essen. *g*

Zum Bürsten habe ich mir eine Holzbürste geholt. Man sollte die Haare oft bürsten um die Kopfhaut gut zu durchbluten und somit das Wachstum und die Talgproduktion anzuregen. Mit dem Bürsten verteilt man diesen Talg, welcher als natürliche Schutzschicht fürs Haar dient, im Haar.

Auch wurde mir schon des öfteren Natron empfohlen, was ich aber noch testen wollte.

Hautpflege

Vor dem Duschen gibt es eine Trockenbürstenmassage um das Lymphsystem anzuregen, alte Hautschüppchen zu entfernen und weil es einfach gut tut.

Ich nutze nun wieder mein Bio-Sesamöl zum Einmassieren nach dem Duschen oder wenn ich das Gefühl habe meine Haut ist zu trocken. Gerade an den Beinen habe ich oft rissige Haut. Viel Trinken soll da ja helfen. Da es gut riecht und man sich auch gerne mal massieren lässt, habe ich mir noch das Massageäl von Dresdneressenz geholt. Es durftet herrlich nach Blauer Iris mit Sheabutter.

Auch werde ich keine Badezusätze mehr verwenden und meine Duschgels aufbrauchen. Hier suche ich noch nach passenden Alternativen, da ich keine „Seifenstücke“ mag.

Deos wird auch so ein Thema, aber da lasse ich mich gerne noch inspirieren. Derzeit nutze ich die von CD.

Vielleicht habt ihr ja noch weitere Tips? Bin schon gespannt.

 

Liebe Grüße

Yvonne

 

10 Gedanken zu „Natürlich schön !“

  1. Hey Yvonne,
    das ist total schön zu sehen, dass du gerade fast den gleichen Prozess mitmachst wie ich vor gut einem Jahr. Ich merke wirklich EXTREM den Unterschied an Haut und Haaren: Haut ist sowas von schön geworden, Haare glänzen, sind krafvoll – und das komplett ohne Chemie. Es lohnt sich also.

    Lavaerde habe ich allerdings nach einiger Zeit aufgegeben. Ich wasche mittlerweile (aber wirklich seltener, da die Haare nach einiger Zeit auch nicht mehr so schnell nachfetten) mit Roggenmehl (funktioniert genau so wie die Lavaerde) und mache so alle 3 Haarwäschen eine Intensivkur mit der grünen Mineralerde von margilé (die trocknet die Kopfhaut m.M. nach nicht so stark aus, pflegt dabei auch noch ganz toll und ist auch feiner gemahlen als die Logona … hinterlässt weniger Schüppchen bei mir). Mische das klassisch mit Wasser an (im Winter gebe ich ein paar Tropfen Jojobaöl dazu) – fertig ist die Haarmaske. Macht total glänzendes Haar!

    Danach rinse ich auch mit Essig aus … ich mag den Geruch immer noch nicht so gerne, aber hey, ein Mal im Monat ist das wirklich erträglich 😉

    Schöner Buchtipp übrigens, kannte ich noch nicht, werde ich mir mal anschauen!

    Viel Spaß noch mit deinen neuen Produkten!

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    1. Hej Janina !

      Danke für die Tipps! Das mit dem Roggenmehl war mir neu. Mahlst du es selbst oder kaufst du bereits fertig gemahlenes? Die Mineralerde hört sich auch gut an. Damit kann man sicher auch eine tolle Gesichtsmaske machen. 🙂

      Meine Haare sind recht dünn, von daher bleibt mir das Waschen ansich nicht erspart, da sie sehr schnell fettig aussehen – leider. Aber man tut sein Bestes. 😉

      Wünsche dir noch eine schöne Woche!

      Liebe Grüße

      Yvonne

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      1. Huhu,
        das Roggenmehl kaufe ich aus dem Reformhaus. Die Erde ist in der Tat auch total super für Gesichtsmasken. Ich probiere aktuell auch gerade ein Deo damit zu machen. Ich liebe ja Produkte, die so vielfältig sind 😀

        Die Kombi macht m.M. nach auch wirklich beides: Weniger fettendes und volleres Haar. Vor allem die grüne margilé ist echt toll für Volumen!

        Viel Erfolg und hoffe, es hilft dir.

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      2. Hej!

        ein Deo aus Roggenmehl? Das klingt ja interessant ! 🙂 Dann bin ich mal gespannt was du darüber berichtest. Beim nächsten Einkauf im Bioladen werde ich mal nach dem Roggenmehl sehen. Ob das vielleicht auch mit einer anderen Sorte klappt? Hm..

        Wünsche dir noch einen schönes Wochenende und liebe Grüße

        Yvonne

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      3. Ach so – nein, da habe ich mich etwas merkwürdig ausgedrückt. Das Deo ist mit der Mineralerde, nicht mit Roggenmehl. Wobei … vielleicht geht das auch? Ich weiß, dass viele auch Natron als Basis für Deo nehmen, warum also nicht auch Mehl.

        Ich glaube anderes Mehl müsste auch gehen, wobei ich immer nur Empfehlungen für Roggenmehl sehe, Ich habe es auch selbst noch mit keiner anderen Mehlsorte probiert, muss ich gestehen.

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      4. Achso, ich dachte schon. *g* Aber stimmt, vielleicht gehts auch mit dem Mehl. Muss ich mal recherchieren. 😉 Ich hatte auch mal ein „veganes“ Deo gekauft, welches eher wie ein Stück Seife gepresst war. Was aber nicht so mein Fall war, deshalb hab ichs wieder gelassen und bin zu CD.

        Die Mineralerde scheint ja auch so vielseitig anwendbar zu sein. Klasse !

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      5. Stimmt! Deswegen mag ich sie (die Erde) auch so gerne 🙂 Ich hatte auch mal eine Weile so Bio-Vegan-Deos, da fand ich aber den Gerruch erstens ziemlich ekelig und zweitens haben die mir beim Schwitzen auch nicht geholfen. Hoffe, das wird jetzt mit der Mineralerde besser…

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