Gesundheit, Leben

Willkommen neues Jahr – Motivation

Herzlich willkommen 2018! Schön, dass du da bist. 🙂

Wieder ein Jahr voller Momente und Möglichkeiten. Zeit zum Wachsen, neue Wege erkunden und das eigene Leben zu genießen.

Jeder auf seine eigene Art und Weise.

Viele berichten von ihren Neujahrsvorsätzen, so wie ich und so mancher scheitert vielleicht schon am ersten Tag. Doch das gehört auch zum Leben und man lernt daraus.

Man sagt: „Ab heute versuche ich dies oder das.“, daraus wird ein „Ach, aber ab morgen dann. Bestimmt!“ und schon ist man im selben Trott wie im letzten Jahr.

Ich gebe zu, auch mir geht es so, teilweise. Doch mein Problem ist vielleicht nicht der Kopf, oder die Gedanken, sondern eher das direkte Umsetzen und dazu das Dranbleiben – die Geduld den Weg zu gehen.

In meinem Kopf habe ich alles schon gemacht, umgesetzt, erlebt, erfühlt und bin am „Ziel“. Jeden Tag, selbst konditioniert. Gedacht – gefühlt erlebt – erträumt und gehe deswegen gleich zum nächsten Schritt  = ich mache mit meinem Alltag (Arbeit, Haushalt, Freunde etc.) weiter, ohne aber das Gedachte umgesetzt zu haben.

Doch, sovieles bleibt somit auf der Strecke und wird vom Gedanken bzw. Vorhaben nicht umgesetzt, nicht real.

Nennt man das dann nur Wunschdenken? Was bewegt einen dazu etwas direkt in die Tat umzusetzen? Motivation? Sturheit? Kampfgeist? Angst? Mut? Lebensfreude?

Ja, Freude empfinde ich auch jedesmal, wenn ich etwas wirklich umsetze z.B. gerade am malen bin oder wieder 1-2 Kapitel Lernstoff geschafft habe oder doch wieder eine Runde draußen joggen war.

Doch sie bleibt nicht lange. Nur für den Moment. Doch genau diesen Moment soll man genießen, achten und es sollte einen doch auch für den nächsten Moment motivieren, um weiter zu machen. Dran zu bleiben. Zu lernen, zu wachsen und es dann auch wirklich als ICH zeigen zu können.

Zeigen können. Geht es darum anderen zu beweisen „Schau her, das bin ich, das kann ich alles!“ ? Nein, darum soll es nicht gehen. Spielt in den Köpfen aber oft eine Rolle. Sei es um den Eltern, Vorbildern, Freunden oder gar gänzlich Fremden via Internet zu imponieren oder sich Lob zu erhaschen. Ist das natürlich oder geht es dabei noch um Probleme aus der eigenen Kindheit vielleicht?

Es gibt sogar Menschen die mit Vorsatz alles schön malen um anderen Personen zu zeigen „Ha, mir geht es besser als dir! Schau, was für ein tolles Leben ich habe!“ Wie traurig und für mich eine grund falsche Motivation.

Oder ist es ein „Ich bin stolz auf mich, was ich alles kann und erreicht habe!“ Auch ja. Man ist gerne stolz auf sich selbst und freut sich über jeden Fortschritt.

Wenn es jemandem gibt für den man sich motiviert, für den man wächst und ja auch auf den man stolz sein darf, dann ist man es selbst. Tues für dich !

Doch wie kommt man nun zu dieser Motivation? Viele Bücher habe ich schon zu diesem Thema gelesen. Darunter auch sehr gute wie dieses hier * von Barbara Sher.

Es hat mir sehr geholfen, zu einer Zeit (die war sehr lange), wo ich überhaupt rein garnicht wusste, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Was will ich werden? Was wäre meine Berufung? Ich will sooooviel gleichzeitig, aber wo bleibt das Feuer für DIE EINE SACHE in meinem Leben?

Zu der Zeit war ich ein Scanner: „Für Scanner hört sich das so an, als würde man ihnen sagen: Du kannst entweder ein Malbuch oder Malstifte haben, aber beides zusammen geht nicht.“ Ich wollte alles haben, alles sein, alles ausprobieren was mir in den Kopf  kam.

Ich fing vieles an und habs nicht zu Ende geführt, bin nie richtig tief  eingetaucht in das Hobby.

Bestes Beispiel. Meine wundervolle E-Gitarre. Ich liebe den Sound, hörte oft und viel Metal etc. und schließlich sah ich eine Animeserie (K-On). Yui erinnerte mich so sehr an mich und sie lernte E-Gitarre zu spielen und ihren Weg zu gehen. Das wollte ich auch. Ich war wie infiziert. Es kribbelte und ich war aufgeregt. Voller Lebensfreude. Als ich meine Gitarre sah, wusste ich DIE will ich. Ich hab nichtmal nach anderen gekuckt, nichts verglichen. Nein, DIE war es. Gesehen = gekauft. Ich habe dutzende Bücher und sogar Programme zum „Selbststudium“. Zu dem war ich sogar ein paar mal im Unterricht, was mir zu der damaligen Zeit aber zu teuer wurde. Und so schlief alles ein. Jetzt steht sie da und ich plage mich fast in Wehmut. Aber warum nehme ich sie nicht in die Hand? War es nicht mein Traum? Auch heute liebe ich noch den Klang, würde so gerne selbst, und hätte sowohl die Zeit, als auch das Geld für den Unterricht. Und doch steht sie da?

So ging es mir mit sehr vielen Dingen und auch heute noch habe ich damit meine Probleme. Doch auch Bücher über Motivation und Selbstverwirklichung sind nur Theorie. Sie können tolle Anstöße liefern und zu weilen sogar kurz einen Schub geben etwas anzupacken. Und dann? Dranbleiben ! Tues einfach! Sagt sich so leicht und vermutlich ist es das sogar. Raus aus der Komfortzone !

Wär ich ein wirklicher Scanner, wäre ich damit zufrieden, von einer Sache zur nächsten zu springen, einfach nur auszuprobieren.

Doch ich will mehr. Da bin ich ein blockierter Taucher, der unglücklich wie ein Scanner lebt. Etwas blockiert mich. Dazu gehört auch, dass ich nie gelernt habe zu lernen. In der Schule lernte ich, in dem ich dem Unterricht folgte – mal mehr, mal weniger. Kein Zuhause hinsetzen, kein büffeln. Nö, selbst das Fachabi schrieb ich einfach so, und zu der Zeit kam mir das wie in Wunder vor, da ich in diesem Jahr (leider) kaum in der Schule anwesend war… das ist  eine andere Geschichte.

Ehrlichkeit. Gut, es folgt eine Runde Ehrlichkeit… also verzeih wenn ich kurz aushole.. oder schreibe ich einen extra Blogeintrag, wo ich das endlich mal loswerde? Vielleicht ist es einfach mal gut, diesen „Seelenmüll“ los zu werden, sich frei zu schreiben?

Gut, mach ich es so. Blogeintrag folgt hierzu. 🙂

Jedenfalls weis ich nicht, was es heisst, sich jeden Tag kontinuierlich, geduldig hinzusetzen und etwas zu erlernen.  Lernen hab ich so also nicht gelernt. Somit keine „Erfolgserlebnisse“, kein „Lob“ (ok Lob vielleicht schon, schließlich hab ich ja was geschafft, aber hatte nie das Gefühl es verdient zu haben) und somit  keine „Selbstdisziplin“. Ich war nicht schlecht, ich war auch nie versetzungsgefährdet und in den ersten Schulabschnitten trotzdem immer eine der guten Schülerinnen.

Vielleicht habe ich auch einfach Angst etwas falsch zu machen oder einfach mal zu versagen? Oder sogar, dass ich mir selbst und meinen Ansprüchen nicht genüge? Das ich feststelle, das möchte ich, kann es aber nicht, weil ich z.B. nicht die Finger zum Gitarre spielen habe oder ähnliches. Angst vor Enttäuschungen.

Doch woher soll ich wissen, ob ich etwas kann oder nicht, wenn ich es nicht probiere? Vielmehr, wenn ich nicht dranbleibe und übe – den Weg weeeeeeeiiiiter gehe, als nur mal kurz reinzuschauen.

Die einzige Heilung für mich als unglücklicher Taucher besteht wohl darin, an einer Sache dran zu bleiben, bis ich sie sehr gut kann. Das würde mich heilen.  Die Meisterschaft in einem Gebiet gibt dem Leben Sinn.  Es gibt Stabilität und beruhigt die Ängste.

Somit heisst es also ein Gebiet aussuchen und dranbleiben. Nicht gleich übertreiben und alles von der Liste gleichzeitig machen. Mit kleinen Schritten vorwärts kommen. Wie sagt man so schön.

 Füher hatte ich richtiggehend eine Blockade, wie eine Mauer. Die Mauer ist weg. Wunden verheilen und nun ist der nächste Schritt dran.

Wie ich bereits erwähnt habe, möchte ich nun endlich das – TUN in den Vordergrund rücken. Aktiv mein Leben gestalten. Nicht nur wünschen und planen – sondern realisieren.

Etwas witziges als Randbemerkung. Ich mag es überhaupt rein garnicht, wenn Menschen sagen: „Jaja, das mach ich schon. Gar kein Problem.“ in einem selbstherrlichen Tonfall natürlich und im Endeffekt, kommt nix dabei rum. Mit der Zeit, weis man sogar, wenn dieser Spruch kommt, kann man sich eh nicht darauf verlassen. Ich kannte das von einer anderen Person her und ich hasste es von Mal zu Mal mehr. So jemand möchte ich nicht sein, SO möchte ich nicht sein. So bin ich nicht. Dinge müssen gemacht werden, vorallem, wenn man es sagt. Und noch viel wichtiger, wenn es einem selbst doch wichtig ist und einen glücklich machen kann. Man kann selbst für sein Glück sorgen.

Glücksmomente schaffen! In jedem Moment.

Mit dem Thema Motivation geht auch das Thema Ziele setzen einher. Oft erhält man den Ratschlag klein anzufangen um schnell Erfolgserlebnisse zu erzielen, die einen wiederum motivieren weiter zu machen. Kleine Schritte, da man sonst schnell von dem Berg den man besteigen möchte abgeschreckt wird und vielleicht erst garnicht anfängt.

Ein paar Ziele habe ich bereits genannt. Doch persönlich möchte ich noch ein Ziel hinzufügen. Es betrifft Yoga. Ich habe leider immer noch das Problem, dass ich bei der sitzenden Vorwärtsbeuge eigentlich garkeine Vorwärtsbeuge hinbekomme. Das sieht dann ungefähr so aus.

Kein geschmeidiges Vorbeugen. Nö. Ich kann meine Hände auf die Knie legen, weiter nicht. Der Rücken und vor allem der Halsbereich ist wie eine Sperre die sagt „He, weiter kommst du nicht!“ Selbst den Kopf in dieser Position nur zu neigen, verursacht Schmerzen und lässt mich verspannen. Doch das will ich ändern. Ja, einen Yogagurt habe ich bereits. Doch was hilft einem das tollste Equipment, wenn mans nicht umsetzt? Täglich üben wäre erforderlich. Und täglich üben will ich nun. Sich leicht nach vorne beugen zu können, wäre so ein Ziel für mich und ich setze es hiermit auf meine Liste. 😉

Also auf gehts !

Vielleicht sollte ich sogar  eine eigene kleine Challenge aus der Liste machen und auf meinem Blog hier Protokoll führen. Dies wäre nicht nur eine Übersicht sondern auch ein Ansporn dran zu bleiben !

Um dran zu bleiben sollte man sein Ziel auch  zeitlich abstecken und vorallem die 3 Wochen Regel beachten. Welche besagt, dass man etwas mind. 3 Wochen konsequent durchziehen muss, um es zur neuen Gewohnheit zu machen.  10.000 Stunden benötig man, um darin ein Meister zu werden, egal ob man Talent hat oder nicht. *hüstel*

Wie geht es euch dabei mit euren Vorsätzen? Schon mittendrin oder vielleicht am „vor sich her schieben“?

Viel Erfolg euch allen !

 

Liebe Grüße

Eure Yvonne

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